Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Verkehrsbelastungsplan

Auf Basis der jährlichen Schülerjahresverkehrszählung sowie der ergänzenden ganzjährig durchgeführten Radarzählungen liegt der Verwaltung eine umfassende Datengrundlage zu Verkehrsbelastungen an Knotenpunkten und Straßenquerschnitten vor.

Die Ergebnisse der Verkehrszählungen bilden die Grundlage für die Erstellung des Verkehrsbelastungsplanes der Stadt Erlangen. Dieser wurde durch die erhobenen Daten der  Verkehrszählungen der letzten Jahre aktualisiert und erweitert. Hierbei werden normierte und auf 24 Stunden hochgerechnete Zählwerte als Querschnittsbelastungen abgebildet.

Da die Schülerjahresverkehrszählung stets im Sommer stattfindet, ist es notwendig, eine Normierung der Werte durchzuführen, um repräsentative Querschnittsbelastungen für den Jahresdurchschnitt zu erhalten. Gemäß den Vorgaben des Handbuches für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) werden die Werte auf den durchschnittlichen werktäglichen Verkehr (DTVw) gemittelt. Damit ist u. a. die Vergleichbarkeit mit den Werten der staatlichen Straßenbauverwaltung gewährleistet. Bei der Normierung bzw. Hochrechnung der in der Regel von 6:00 bis 22:00 Uhr durchgeführten Schülerzählungen auf den DTVw fließen unter anderem Faktoren wie der Zähltag und der spezifische Nachtanteil des Straßentyps, an dem die Zählung durchgeführt wurde, ein.

Weiterhin wurde der Verkehrsbelastungsplan durch die Verkehrsmengendaten der Autobahnen A73 und A3 aus dem Jahr 2015 ergänzt. Die Werte wurden vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr (BAYSIS) bezogen und bilden ebenfalls den durchschnittlichen werktäglichen Verkehr ab.

Der Verkehrsbelastungsplan dient zusammen mit den Prognoseannahmen aus dem Verkehrsmodell als Datengrundlage für die Konzepte des derzeit in Bearbeitung befindlichen Verkehrsentwicklungsplans.

Im Hinblick auf die aktuell zur Diskussion stehenden Planfällen zur Entlastung der Innenstadt vom Durchgangsverkehr fällt beim Vergleich der aktuellen Werte mit denen aus dem Jahr 2012 auf, dass in der Neue Straße ein Rückgang der Verkehrsbelastung zu erkennen ist. Der Rückgang lässt sich durch eine erkennbare Verkehrsverlagerung auf die Werner-von-Siemens-Straße erklären, welche wiederum auf die mehrjährige, baustellenbedingte Verkehrsbehinderung in der nördlichen Altstadt zurückzuführen ist. Die im aktuellen Plan mit Bezugsjahr 2017 eingeflossenen Zahlen wurden einige Wochen nach Baustellenfreigabe in der Martinsbühler Straße erhoben. Derzeit ist jedoch noch unklar, ob sich der Verkehr nun schrittweise wieder zurückverlagert oder ob sich das Verkehrsverhalten einiger Verkehrsteilnehmer dauerhaft verändert hat.

Vergleicht man die Werte von 2017 mit denen der letzten Veröffentlichung aus dem Jahr 2012 ist generell festzuhalten, dass vor allem aufgrund der wachsenden Pendlerströme die Verkehrsbelastung auf einem Großteil der Hauptverkehrsstraßen in Erlangen zunimmt. Insbesondere die Verkehrszunahme an den stadtgrenzüberschreitenden Straßen und den Regnitztalquerungen verdeutlicht diesen Trend.

23.07.2018
» zurück zur Übersicht

Kontakt