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Nachhaltige Mobilität von Kindern: Hol- und Bringzonen an Erlanger Grundschulen

Ziel der Stadt Erlangen ist es, die autofreie Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Besonders das erlernte Mobilitätsverhalten im Kindesalter ist prägend für das Verkehrsverhalten im Erwachsenalter, der Schulweg ist dabei ein entscheidendes Element.

Trotz der vielen Vorteile, die das Zu Fuß Gehen für Schulkinder bietet z.B. bessere Konzentrationsvermögen im Unterricht, Zeit für soziale Bindungen, Training des Verhaltens im Verkehr, werden Kinder immer häufiger mit dem Auto zur Schule gebracht und abgeholt. Das führt zu einem hohen Aufkommen an morgendlichem Hol- und Bringverkehr vor den Schulen und sorgt für erhebliche Behinderungen und Gefährdungen der Schulkinder.

Das Ziel der Hol- und Bringzonen, die schrittweise an Erlanger Schulen eingerichtet werden, ist es, dass Halten und Parken direkt vor der Schule zu unterbinden und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Weiterhin sollen Schüler, die mit dem Auto gebracht werden, vor Unterrichtsbeginn dazu animiert werden, eine kurze Strecke zu Fuß zu gehen. Begleitend wird durch Aktionen im Unterricht und umfassenden Informationen für Eltern und Kinder auf die Nutzung der Hol- und Bringzonen hingewiesen und das zu Fuß Gehen gefördert.

Im Frühjahr 2018 wurde als Modellprojekt eine Hol- und Bringzone für die Loschge-Grundschule am Theaterplatz eingerichtet. Diese hat zu einer deutlichen Reduzierung des Pkw-Verkehrs direkt vor der Schule in der Loschgestraße geführt. Aufgrund des positiven Ergebnisses wurde im September 2019 für die Michael-Poeschke-Grundschule ebenfalls eine Hol- und Bringzone eingerichtet. Auch hier wurden positive Erfahrungen gesammelt. Im Jahr 2021 folgte jetzt die Adalbert-Stifter-Grundschule. Die Stadt Erlangen beabsichtigt, das Konzept an weiteren Erlanger Schulen umzusetzen.

26.01.2022
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