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Rassistischer Vorfall sorgt für Entsetzen bei OB Janik

Oberbürgermeister Florian Janik zeigt sich entsetzt über den rassistischen Vorfall auf dem Erlanger Burgberg im vergangenen Dezember, der jetzt im Zuge einer Gerichtsverhandlung bekannt wurde. „Der geschilderte Fall zeigt, dass auch eine Stadt, die sich dem Motto ‚Offen aus Tradition‘ verpflichtet hat, gegen Rassismus nicht gefeit ist. Auch in Erlangen gibt es Rassismus im Alltag“, sagte Janik. Es sei wichtig, dass jeder Übergriff zur Meldung komme und dass dagegen rechtsstaatlich vorgegangen werde. Doch es gehe auch darum, rassistische Tendenzen durch Engagement und Zivilcourage zu stoppen. Jeder sei gefordert, allen Formen von Rassismus entgegenzutreten: Egal ob es um den schlechten Witz gehe oder krasse Übergriffe wie den nun bekannt gewordenen.

Die Stadt werde ihr Engagement gegen Rassismus fortsetzen und verstärken, so Janik weiter. So plant zum Beispiel die Antidiskriminierungsstelle im Büro für Chancengleichheit und Vielfalt zum 40. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats und der Ermordung von Shlomo Lewin und Frieda Poeschke eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Rechte Kontinuitäten“ mit mehreren Kooperationspartner*innen. Ferner finden nach der Sommerpause zum sechsten Mal die „Black History Weeks“ in Erlangen statt.

09.07.2020
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