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Sie fragen – wir antworten

Was tut die Stadt beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit?

Antwort von Elisabeth Preuß, 3. Bürgermeisterin der Stadt Erlangen:

Bürgermeisterin, Elisabeth Preuß, Foto: StadtAuch in einer Stadt wie Erlangen, in der nahezu Vollbeschäftigung herrscht, ist Langzeitarbeitslosigkeit ein Thema. Circa 800 Menschen haben seit 60 und mehr Monaten keinen Job. Je länger die Arbeitslosigkeit einer Person dauert, umso schwieriger wird die Vermittlung in Arbeit. Natürlich ist die Stadt auf Unterstützung von Bund oder Land angewiesen, z.B. bei Fördermitteln für einen sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, vor Ort aktiv zu werden: Wir können die Strukturen besser abstimmen, die sich um Langzeitarbeitslose kümmern, wir können neue Angebote machen, um Menschen aus dem Teufelskreis von vergeblichen Bewerbungen und Verlust von sozialen Kontakten zu holen. Und wir können Arbeitgeber mit konkreten Projekten ermutigen, Langzeitarbeitslosen eine Chance zu geben. Gemeinsam mit dem Ratschlag für soziale Gerechtigkeit wurde die Arbeitsmarktpolitik in Erlangen neu aufgestellt. An den Vorschlägen, wie die Arbeitsmarktpolitik vor Ort verbessert werden kann, haben auch unmittelbar betroffene Arbeitslose mitgewirkt. Diese intensive Beteiligung wollen wir beibehalten. Denn künftig werden jährlich öffentliche Arbeitsmarktkonferenzen stattfinden, bei denen die Erreichung der Ziele überprüft werden soll.

04.12.2017
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