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Umweltschutz aktuell

Bitte Wenden! – Mobilitätswende

Wie gelingt die Mobilitätswende? Der Mensch im Mittelpunkt, Stadt der kurzen Wege, Umweltverbund vor Individualverkehr, Weniger Autos (und die verbleibenden elektrisch), Nachhaltige Logistiksysteme

 

Stadt der kurzen Wege

In einer Stadt der kurzen Wege ist alles Notwendige (z.B. Einkaufsmöglichkeiten, Arbeitsstätten, Bildungseinrichtungen oder Freizeitanlagen) leicht zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Dadurch können der Autoverkehr reduziert und alternative Mobilitätsformen gefördert werden.

 

Der Umweltverbund

Als Umweltverbund werden alle umweltverträglichen Fortbewegungsarten bezeichnet, also Fußverkehr, Radverkehr, der öffentliche Nahverkehr, Carsharing und die sogenannte „Neue Mobilität“. Unter „Neuer Mobilität“ versteht man z.B. E-Scooter oder On-Demand Angebote.

 

34% der Wege in Erlangen werden mit dem Rad zurückgelegt, 40-50% der Autofahrten in deutschen Großstädten sind kürzer als 5km, Auf Strecken bis 5km ist das Rad schneller als der PKW, das Pedelec sogar bis 9,5km

Was macht eigentlich die Stadt?

Ladesäulen für Elektroautos

Derzeit gibt es 41 öffentlich zugängliche Ladepunkte im Erlanger Stadtgebiet (Stand: 2020) und es werden ständig mehr.

Kostenloser Lastenradverleih

Ob für Bierkästen oder Umzug: Bei der Stadt Erlangen stehen 15 Transporträder mit Elektroantrieb zum kostenlosen Verleih bereit. transportrad-buchen.erlangen.de/

Mobilpunkte

An den Mobilpunkten in Erlangen stehen verschiedene Verkehrsmittel für deine Weiterfahrt bereit - sei es mit dem Fahrrad, dem E-Scooter, dem Bus oder dem Carsharing-Auto.

KlinikLinie

Seit 2021 fährt die KlinikLinie vom Busbahnhof über die Altstadt bis zu den Universitäts-kliniken und bieten so eine umweltfreundliche Alternative zum eigenen Auto. Ein Ausbau zur CityLinie ist geplant.

1000 neue Fahrradbügel für Erlangen

Mit dem 1000-Bügel-Programm werden neue Fahrradbügel in der Innenstadt geschaffen. Eine Ausweitung in andere Stadtteile ist geplant.

Nicht weniger, sondern andere Mobilität: Der Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplan 2030 (VEP)

Der Verkehrsentwicklungs- und Mobilitätsplan 2030 soll ...

  • das Zu-Fuß-Gehen, Radfahren und Busfahren stärken

  • den Anteil der Fahrten mit dem Auto reduzieren helfen

  • die Vernetzung der einzelnen Verkehrsarten verbessern

"War über lange Zeit das Auto der unumstrittene „Star“, stehen heute der Mensch, die Umwelt und der Klimaschutz im Mittelpunkt." VEP 2030

Sophia Parsiegla Verkehrsplanerin der Stadt Erlangen vor einem MobilPunkt

 

 

"Die Stadt und ebenso der Verkehr unterliegen rasanten Veränderungen. Daher ist es wichtig, die Mobilität der Zukunft möglichst vielfältig zu gestalten und unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen. Durch den Ausbau verschiedener Leih-Angebote und der Modernisierung der Infrastruktur in den nächsten Jahren, wachsen die Möglichkeiten das private Kfz stehen zulassen und die Wege des Alltags zum Wohle des Klimas mit den jeweils passenden Verkehrsmitteln zurückzulegen.“

Sophia Parsiegla, Verkehrsplanerin der Stadt Erlangen

 

 

 

 

Weitere Beiträge zu der Serie "Bitte Wenden!" findest du auf der Homepage unter "Themen" - "Umwelt" - "Klimaschutz" - "Bitte Wenden!".

13.04.2021
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