Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Umweltportal der Stadt Erlangen

Lebensqualität in der Stadt

Die Erlanger Naturräume sind, im Gegensatz zur Situation in manch anderen Ballungsräumen im Bundesgebiet, gut erhalten. Die großen Waldflächen, der hohe Anteil an Bannwald, der Anteil an Landschaftsschutzgebieten, die nicht unerheblichen Biotopflächen und die großen Flächen an Stadtgrün mit einem herrlichen Baumbestand gilt es zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Blick auf den Burgberg von Süden

Das Element Wasser war schon immer wichtig für die Stadt Erlangen: In der Nähe der Einmündung der Schwabach in die Regnitz entstand vor rund 1000 Jahren eine Ansiedlung, aus der sich später Erlangen entwickelte.
Noch heute bestimmt die Regnitz mit ihren ausgedehnten Freiflächen, die als Rückhalteräume für Hochwasserereignisse erforderlich sind, das Stadtbild. Die Schwabach und die anderen kleineren Flüsse und die Weiher tragen zu ansprechenden Wohn- und Naherholungsgebieten in Erlangen bei. Im Rahmen der Erlanger Gewässerentwicklung ist es Ziel, diese Gewässer und Auen zu erhalten oder wieder herzustellen.

Für den Natur- und Landschaftsschutz in Erlangen sind die Landschaftsschutzgebiete, die mit ca. 3570 Hektar, rund 46 % des Stadtgebietes ausmachen, wesentlich. In Erlangen gibt es außerdem mit der 1964 unter Schutz gestellten, ca. 113 ha großen "Brucker Lache", das älteste und mit dem 25 ha großen "Exerzierplatz", eines der jüngsten Naturschutzgebiete in Mittelfranken.

Die Produktion von Lebensmitteln in Stadtnähe hat den Vorteil kurzer Verkehrswege und direkter Nähe zum Verbraucher. Daher wird die regionale Landwirtschaft und ihre Direktvermarktung – wie der Bauernmarkt, der Markt am Schlossplatz, regionale Produkte bei Firmenkantinen und der Streuobstverkauf – von der Stadt Erlangen unterstützt.

Klimaschutz, das Megathema im globalen Umweltschutz, wird in Erlangen sehr ernst genommen.
Im Stadtgebiet gibt es derzeit Solarkollektoranlagen mit einer Gesamtfläche von rund 4.100 m2. Die Photovoltaikanlagen erbringen eine Leistung die dem durchschnittlichen Stromverbrauch von rund 300 Haushalten entspricht. Auf den städtischen Gebäuden sind allein Solarstromanlagen mit über 250 kW Maximalleistung - vor allem von Privatinvestoren finanziert - in Betrieb. Besonders zu erwähnen sind hierbei die Bürgersolaranlage auf einem Dach der Mönauschule (Büchenbach-Nord) und die Anlage des Solarvereins auf den Dächern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Weitere Schwerpunkte der Solarstromanlagen-Standorte sind Gebäude der Universität, der GeWoBau und der Erlanger Stadtwerke AG.
In der Solarbundesliga der Kommunen in Deutschland steht Erlangen bei den deutschen Großstädten auf Rang 5.

Durch die Erweiterung des Heizkraftwerks der Erlanger Stadtwerke AG im Jahr 2004, mit einer neuen Gas- und Dampfturbine, wurde  ein weiterer bedeutender Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz auf den Weg gebracht.

Im Jahr 1985 gründete die Stadt Erlangen, als eine der ersten Städte in der Bundesrepublik Deutschland, neben einem Referat für Umweltschutz ein Umweltamt, in dem der Vollzug der Umweltgesetze und die Umweltplanung zusammengefasst sind.

Das Amt für Umweltschutz und Energiefragen setzt sich aus folgenden Teams bzw. Arbeitsbereichen zusammen:

  • Naturschutz und Landschaftsplanung
  • Gewässerschutz
  • Immissionsschutz
  • Klimaschutz und Energiefragen
  • Abfallwirtschaft
  • Umweltbildung
  • Nachhaltigkeit

Die Ziele des kommunalen Umweltschutzes sind die Mitgestaltung einer nachhaltigen Stadtentwicklung sowie die Erhaltung und Förderung der menschlichen Gesundheit. Erforderlich ist daher Vorsorge zum Schutz von Menschen, Tieren, Pflanzen, Luft, Wasser, Boden und Kulturgütern vor schädlichen Umwelteinwirkungen.

Die kontinuierliche Vermittlung ökologischer Zusammenhänge trägt dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger auch in Umweltbelangen gut informiert sind und verantwortlich handeln.

Das Leitbild der modernen Umweltpolitik - die Nachhaltigkeit - verlangt von allen Gesellschaftsbereichen zukunftsorientiert zu handeln.

27.08.2018
» zurück zur Übersicht