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Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen – das ist eine der wesentlichen Herausforderungen in Erlangen. Zum Jahresende lagen fast 1.200 Wohnungsanträge der städtischen Abteilung Wohnungswesen vor, die Menschen in Härtefällen unterstützt. Noch länger ist die Warteliste bei der städtischen Wohnbaugesellschaft GEWOBAU mit etwa 2.000 Anträgen. Die Stadt reagiert mit verstärktem Wohnungsbau.

Auf die große Nachfrage nach Wohnraum in Erlangen reagiert die Stadt mit einem „Strategiepapier Wohnen“ welches 2014 beschlossen wurde und sich nun in der Umsetzung befindet. Darin enthalten sind eine Vielzahl von Maßnahmen: So wurde festgelegt, dass ein Viertel aller neu gebauten Mietwohnungen künftig für den sozialen Wohnungsbau vorzusehen sind. In neuen Baugebieten wird in Zukunft ein Viertel der Flächen für den geförderten Eigenheimbau ausgewiesen.

Derzeit sind gut 1.600 Wohnungen im Bau oder in der Planung, davon werden etwa 700 Wohnungen mit staatlichen Mitteln gefördert. In Umlandgemeinden, beispielsweise in Spardorf und Herzogenaurach, ist die GEWOBAU an Wohnbauprojekten beteiligt.

Die Stadt unterstützt nach Kräften aber auch private Wohnbauprojekte. Größere Baugebiete können hingegen nur noch in geringem Umfang ausgewiesen werden, insbesondere im Büchenbach. Deshalb prüft die die Stadtverwaltung, welche Baulücken genutzt werden können. Hauseigentümer, die Dachgeschosse ausbauen oder Gebäude aufstocken wollen, werden umfassend beraten.

15.04.2021
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