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Archiv RathausReport

RathausReport vom 10. Oktober 2019

 

Berufsschule soll umfassend modernisiert werden

Der Bauausschuss des Stadtrats hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, für 76 Millionen Euro den Werkstättentrakt der Berufsschule neu zu bauen und den gewerblichen Trakt mit den Unterrichts- und Verwaltungsräumen zu sanieren. Der zweiflügelige Neubau des Werkstättentrakts ist viergeschossig geplant. Im Innenhof des Unterrichts- und Verwaltungstraktes soll eine Mensa errichtet werden, die zukünftig den gesamten Campus versorgt. Zur Verbesserung des Mikroklimas werden die Dachflächen des Neubaus, der Mensa und des Bestandsgebäudes soweit möglich begrünt. Die Bauten werden durchgängig barrierefrei gestaltet. Zudem soll der gesamte Schulkomplex künftig auch hohen ökologischen Standards genügen. So werden die derzeitigen Anforderungen der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren Energie-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) deutlich übererfüllt. Auf dem Dach des ans Fernwärmenetz angeschlossene Gebäude wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert, die als Eigenstromanlage für alle Campus-Schulen ausgelegt ist.

Der Zeitplan sieht vor, im Sommer 2020 mit vorbereitende Maßnahmen zu beginnen. In den Jahren 2021/2022 kann dann der Südflügel des Werkstättentrakts errichtet werden. Die Sanierung des gewerblichen Trakts soll in den Jahren 2022-2023 erfolgen, der Neubau des Mensagebäudes schließlich von Mitte 2023 bis Ende 2024. Für die Jahre 2024-2025/2026 ist dann der Abriss und Neubau des Werkstattflügels vorgesehen. Die Kosten für die Maßnahme einschließlich der Einrichtung werden auf rund 76 Millionen Euro geschätzt. Alle Planungen für Maßnahmen im Berufsschulgelände sind Teil des Masterplans „Campus berufliche Bildung“. Der Masterplan sieht vor, das Berufsschulgelände an der Drausnickstraße neu zu ordnen und künftig auch die Wirtschaftsschule auf dem Gelände anzusiedeln.

 

Aktion Courage Erlangen ruft zur Kundgebung am Samstag

Vor den Hintergründen der Todesschüsse von Halle/Saale am Mittwoch ruft die Aktion Courage Erlangen – ein Zusammenschluss von mehreren Organisationen und Gruppen, Initiativen, Verbänden, Parteien, Gewerkschaften sowie der Stadt Erlangen für Toleranz und Demokratie – am Samstag, 12. Oktober, zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz auf. Um 11:00 Uhr sprechen Oberbürgermeister Florian Janik, die Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, Ester Limburg-Klaus, und Frank Riegler (Aktion Courage Erlangen). Auch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens nimmt an der Kundgebung teil.

Das Bündnis lädt alle engagierten Demokratinnen und Demokraten ein, gemeinsam ein Zeichen gegen rechtsextremistischen Terror in Deutschland zu setzen. Die Aktion Courage Erlangen verurteilt jede Form von Gewalt gegen Menschen durch rassistische Gewalttäter. „Wir verteidigen unsere Demokratie – Gemeinsam gegen rechtsextremistischen Terror“ heißt es auf einem Flugblatt für die Veranstaltung am Samstag.

10.10.2019
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