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Archiv RathausReport

RathausReport vom 11. November 2019

 

Janik fordert Planungssicherheit beim Kita-Ausbau

Oberbürgermeister Florian Janik schlägt Alarm bei der bayerischen Staatsregierung. Der Grund: Die für die Genehmigung von Fördermitteln zuständige Regierung von Mittelfranken teilte kurzfristig mit, dass die Mittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm zur Schaffung von Betreuungsplätzen nicht mehr zur Verfügung stehen. Betroffen davon sind die Planungen für drei städtische Einrichtungen aber auch Maßnahmen freier Träger.

Die Stadt Erlangen treibt den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen intensiv voran. Große Projekte sind dabei das Familienzentrum beim künftigen Bürger-, Begegnungs- und Gesundheits-zentrum (BBGZ) mit Krippe, Kindergarten sowie Lern- und Spielstube aber auch die Lern- und Spielstuben Rathenau und Büchenbach-Nord. Zusätzlich zu den regulären Fördermitteln wurde hier Unterstützung aus dem 4. Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung fristgerecht beantragt. Erst im September hatte die bayerische Staatsregierung festgesetzt, dass die Antragsfrist für die zusätzlichen Mittel bis in den August 2020 verlängert wird, gleichzeitig wurde das Ausbauziel erhöht. Einen Monat später wurde der Stadt dann mitgeteilt, dass die Mittel nicht mehr zur Verfügung stünden. „Dieses Vorgehen ist für uns nicht nachvollziehbar. Wir haben für unsere geplanten Ausbauprojekte fest mit der zusätzlichen Förderung gerechnet“, heißt es in dem Schreiben des Oberbürgermeisters. Sollte es dabeibleiben, rechnet die Stadt mit Mindereinnahmen in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro.

Doch nicht nur auf die städtischen Projekte gibt es Auswirkungen, sondern auch auf die Projekte freier Träger. Aufgrund der aktuellen Planungsstände sind hier aus Erlangen noch keine Anträge bei der Regierung gestellt. Bei einigen Maßnahmen wäre es allerdings voraussichtlich möglich, noch innerhalb der verlängerten Antragsfrist entsprechende Anträge zu stellen. „Die zusätzlichen Mittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm wurden den freien Trägern bei rechtzeitiger Antragsstellung und Fertigstellung mit hoher Verbindlichkeit in Aussicht gestellt. Wenn diese Mittel nun ausbleiben, fällt das auf die Kommune zurück. Entweder erleiden wir einen Vertrauensverlust, oder wir müssten selbst zusätzliche Mittel aufbringen“, so Janik. Janik appelliert an den Ministerpräsidenten, diese „unbefriedigende Situation“ möglichst zeitnah zu lösen, damit der Ausbau der Kindertageseinrichtungen weiter vorangetrieben werden könne.

 

Kulturdialoge befassen sich mit Spielräumen für Kunst und Kultur

Zum mittlerweile 10. Mal lädt das Kulturreferat der Stadt Erlangen zu den Kulturdialogen. Sie finden am Samstag, 16. November, von 14:30 bis 18:30 Uhr im Bürgerpalais Stutterheim (Marktplatz 1) statt. Thema dieses Mal ist: Spielräume für Kunst und Kultur – Spielräume durch Kunst und Kultur?  Ziel ist, mit Bürgerinnen und Bürgern zu Fragen der Kunst und Kultur ins Gespräch zu kommen. Zu Beginn begrüßt OB Florian Janik die Gäste. Nach einer Einführung durch Kulturreferentin Anke Steinert-Neuwirth werden zwei Impulsvorträge das Thema der Spiel- bzw. Freiräume umreißen. Der Kulturwissenschaftler Thomas Kaestle erläutert Konsequenzen aus der Tatsache, dass „Kultur gedankliche und stadträumliche Leerstellen“ braucht, um sich zu entfalten. Martina Dorsch und Jasmin Schubert stellen unter dem Titel „60 Tage Art in Action“ das temporäre Atelierhaus Studio b 11 vor. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, gemeinsam über die Themen „Altstadt und zukünftiges Museumskarree 20XX“ bzw. über „(Frei-)Räume in den Stadtteilen“ zu diskutieren. Außerdem gibt es eine Mitmachaktion, bei der im Stadtraum eine ergebnisoffene Neudefinition von (Frei-)Räumen für Kunst und Kultur gewagt werden soll. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird per E-Mail unter kulturamt@stadt.erlangen.de gebeten.

 

Drei Erlanger in der Allianz gegen Rechtsextremismus-Spitze

Drei Erlangerinnen und Erlanger sind künftig Mitglied im Vorstand bzw. Koordinierungsgremium der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. Bürgermeisterin Elisabeth Preuß wurde als Stellvertreterin von Stefan Doll, dem Vorsitzenden der Allianz, bestätigt. Sie fungiert als Vertreterin für die Kommunen. Mitglied im Koordinierungsgremium ist weiterhin Herbert Fuehr aus Erlangen, der die Bürgerbewegung für Menschenwürde vertritt. Ferner wurde Ulrike Pfeifenberger von der Ortsgruppe von Amnesty International gewählt.

Preuß freut sich über das starke Engagement aus der Hugenottenstadt: „Menschenwürde und Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit werden leider auf erschreckende Weise in Frage gestellt. Die Allianz gegen Rechtsextremismus geht mit einer Vielzahl von konkreten Initiativen dagegen vor. Es ist gut, dass diese Aktivitäten aus Erlangen so stark unterstützt werden.“

 

Glückwünsche zur Diamantenen Hochzeit

Das Ehepaar Brigitte und Klaus Henninger feiert am Mittwoch, 13. November, seine Diamantene Hochzeit. Glückwünsche zum 60. Hochzeitstag überbringt Stadträtin Rosemarie Egelseer-Thurek.

 

„Mit dem Rad zur Arbeit“-Abschluss am Mittwoch

Die Gesundheitskasse AOK lädt am Mittwoch, 13. November, zur Abschlussveranstaltung von „Mit dem Rad zur Arbeit“ in die Räume der VR-Bank (Nürnberger Straße 64-66) ein. Einer Einladung zu der kleinen Feier folgt Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens.

 

9. Symposium zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der EMN

Filmwirtschaft in der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) ist das Thema des 9. Symposiums zur Kultur- und Kreativwirtschaft am Mittwoch, 13. November, im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg. Dort begrüßen Nürnbergs Wirtschaftsreferent Michael Fraas (Geschäftsführer Forum Wirtschaft und Infrastruktur der EMN) sowie Erlangens Bildungsreferentin Anke Steinert-Neuwirth (Geschäftsführerin des Forums Kultur der EMN) die Teilnehmenden.

Mit der Veranstaltung wird ein Teilmarkt mit besonders vielen unterschiedlichen Handlungsfeldern und Berufsgruppen betrachtet. In ihrer Vielfalt haben jedoch alle eines gemeinsam: die Leidenschaft für Filme – für echte Geschichten, Bilder, Emotionen und virtuelle Welten. Und das trotz oder sogar gerade wegen der Veränderungen in der Filmwirtschaft durch digitale Techniken. In der Metropolregion Nürnberg sind Deutschlands größtes Multiplexkino und zahlreiche kleinere (Programm-)Kinos beheimatet, in diesem Bereich reagieren viele auf den Wandel mit einer „Eventisierung“ ihres Angebots. Zudem bieten international renommierte Filmfestivals eine Bühne für die Filmkunst und den wirtschaftlichen Erfolg der Filmschaffenden. Für Industrie- und Werbefilm bedeuten die neuen technischen Entwicklungen oft sowohl Herausforderung als auch mehr Möglichkeiten. Welche Voraussetzungen muss ein erfolgreicher Film- und Kinostandort heute erfüllen, wo bedarf es an Unterstützung und welche Strukturen können für die Zukunft sinnvoll sein?

 

Kultur- und Freizeitausschuss spricht über nächsten Haushalt

Großes Thema in der nächsten öffentlichen Sitzung des Kultur- und Freizeitausschusses am Mittwoch, 13. November, um 16:00 Uhr: der Haushalt 2020. Tagungsort ist der Ratssaal des Rathauses. Neben Stellenplananträgen, Arbeitsprogrammen und Fachamtsbudgets steht auch das Investitionsprogramm 2019-2023 auf der Tagesordnung. Außerdem geht es um Mittelbereitstellungen für das internationale Figurentheaterfestival sowie das Poetenfest.

 

Empfang zum 45-jährigen Bestehen des Klinikbesuchsdienstes e. V.

Aus Anlass des 45-jährigen Bestehens des Klinikbesuchsdienstes Erlangen e. V. findet am Mittwoch, 13. November, ein Empfang im Rathaus statt. Dabei danken Oberbürgermeister Florian Janik und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß den etwa 100 Ehrenamtlichen, die sich in sozialer Verantwortung den Patientinnen und Patienten des Universitätsklinikums, des Waldkrankenhauses sowie Bewohnern von Seniorenzentren annehmen. Die Mitarbeiter besuchen am Krankenbett, begleiten beim Spaziergang, erledigen Besorgungen, übernehmen Behördengänge und vieles mehr.

 

Erzbischof Tichon aus Wladimir zu Gast 

Der Erzbischof von Wladimir und Susdal (Russland), Tichon, besucht dieser Tage russisch-orthodoxe Gemeinden in Bayern. Oberbürgermeister Florian Janik empfängt am Donnerstag, 14. November, den höchsten Geistlichen aus der russischen Partnerstadt im Rathaus. Begleitet wird der Gast von Erzbischof Mark von Berlin und Deutschland sowie einer Delegation weiterer Würdenträger und Mitglieder der Diözesanverwaltung Wladimir. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt besichtigen die Gäste die Synodalbibliothek an der Friedrich-Alexander-Universität. Auch ein Treffen mit der russisch-orthodoxen Gemeinde in Erlangen sowie ein Gottesdienst dort am Sonntag stehen auf dem Plan.

 

Haushalt 2020 großes Thema im Bildungsausschuss

In seiner nächsten öffentlichen Sitzung befasst sich der Bildungsausschuss des Stadtrats am Donnerstag, 14. November, ab 16:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses (1. OG) mit dem Haushalt 2020. Neben Stellenplananträgen, Arbeitsprogrammen und Fachamtsbudgets ist auch das Investitionsprogramm 2019-2023 Thema. Außerdem geht es um die Einrichtung einer weiteren Partnerklasse an der Michael-Poeschke-Schule in Kooperation mit der Georg-Zahn-Schule zum nächsten Schuljahr.

 

Bürgermeisterin eröffnet „Begegnungen“

In einem gemeinsamen Projekt haben Mitglieder der Gruppe Plus des Kunstvereins und Erlanger Foto Amateure spannende Interaktionen zwischen Fotografen und Künstlern geschaffen. Die Ausstellung mit dem Titel „Begegnungen“ wird am Donnerstag, 14. November, um 18:00 Uhr im Kreuz&Quer (Bohlenplatz 1) durch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens eröffnet. 

 

Menschheit in der Klimakrise: OB bei Vortrag von Klimaforscher

Im Rahmen des physikalischen Kolloquiums der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg spricht am Mittwoch, 13. November, der renommierte Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) am Physikum in der Staudtstraße. „Menschheit in der Klimakrise – die wichtigsten Daten und Fakten“ lautet der Titel seines Vortrags. Oberbürgermeister Florian Janik folgt einer Einladung dazu und nimmt an der Veranstaltung teil.

 

Wirtschaftsreferent bei Fachbeirats-Sitzung in Münster

An der nächsten Sitzung des Fachbeirats Öffentliche Kunden der DZ HYP AG, die Immobilienbank der Genossenschaftlichen Finanzgruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, am Mittwoch, 13. November, in Münster nimmt Erlangens Wirtschafts- und Finanzreferent Konrad Beugel teil. Thema ist unter anderem Rating und Scoring von Kommunen.

 

Medienskandale und -randale ethisch betrachtet

Große und kleinere Medienskandale von den gefälschten Hitler-Tagebüchern bis hin zur inszenierten Randale im meist privaten Unterhaltungsfernsehen – das ist am Donnerstag, 14. November, um 17:15 Uhr an der Volkshochschule (Friedrichstraße 19) Thema des Vortrags von Prof. Christian Schicha. Der Erlanger Kommunikationswissenschaftler diskutiert, was einen Medienskandal ausmacht, und er reflektiert diese schlagzeilenträchtigen Erscheinungen aus ethischer Sicht. Die Veranstaltung ist Teil der neuen Kooperation der vhs mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb). Der Eintritt ist frei.

 

Schwarz-rot-goldenes Trabi-Trio wirbt für vhs-Vorträge

Nicht himmelblau, wie im DDR-Schlager, sondern schwarz, rot und gold koloriert werben seit einigen Tagen drei Trabant-Pkw auf dem Titelblatt der neuen Semesterzeitung der Volkshochschule Erlangen, dem SPICKZETTEL, für Vortragsangebote zum Jahrestag des Mauerfalls, aber auch für zahlreiche andere Veranstaltungen. Daneben bietet der großformatige Achtseiter, der an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet ausliegt, auch ein Interview mit Alt-OB Dietmar Hahlweg – er ist am Montag, 18. November, Gast an der vhs – sowie eine Buchrezension zur Geschichte der deutschen Teilung und ihrem Symbol, der „Mauer“.

70 Jahre Volkshochschule Erlangen skizziert ein Aufsatz des Erlanger Historikers Hartmut Heisig, die aktuelle Klimadebatte kommentiert der Nürnberger Journalist Manuel Kugler. Mit den beiden Sachbüchern „Die unbewohnbare Erde“ von David Wallace-Wells und „Permanent Record. Meine Geschichte“ von Edward Snowden empfiehlt der SPICKZETTEL zudem semesterunabhängigen Lesestoff.

 

Welche Zukunft hat die christliche Kirche?

Trotz der vielen jungen Menschen bei Kirchentagen und der großen Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement in den Gemeinden – Den christlichen Kirchen kommen die Mitglieder abhanden. Alexander Jungkunz, Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten und lange Zeit Mitglied der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, analysiert am Donnerstag, 14. November, um 19:00 Uhr an der Volkshochschule (Friedrichstraße 19) die Gründe für diese Entwicklung, und er fragt: Hat Kirche, wie sie Europa über Jahrhunderte geprägt hat, noch eine Zukunft?

 

Rudelsweiherstraße am Donnerstag gesperrt

Die Rudelsweiherstraße im Stadtnorden ist am Donnerstag, 14. November, ganztägig gesperrt. Betroffen davon ist der Bereich zwischen Penzoldt- und Ludwig-Thoma-Straße. Wie das Referat für Planen und Bauen der Stadt mitteilt, wird am neuen Pflegezentrum des Waldkrankenhauses ein Baukran abgebaut. Fußgänger und Radfahrer können die Arbeitsstelle passieren.

 

Reutleser Weg gesperrt

Der Reutleser Weg zwischen Tennenlohe und Großgründlach ist ab Freitag, 15. November, für Kfz- und landwirtschaftlichen Verkehr gesperrt. Dort finden, so informiert das Referat für Planen und Bauen der Stadt, bis 31. Dezember Straßenerschließungsmaßnahmen statt. Betroffen ist der Bereich in Höhe der Einmündung Am Weichselgarten. Fußgänger und Radfahrer können passieren.

 

11.11.2019
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