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Archiv RathausReport

RathausReport vom 15. November 2019

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag am Sonntag

Mit mehreren Veranstaltungen gedenkt die Stadt Erlangen am Volkstrauertag am Sonntag, 17. November, den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Auf dem städtischen Ehrenfriedhof (Äußere Brucker Straße/Am Ehrenfriedhof) findet um 11:30 Uhr die zentrale Gedenkfeier statt. Dekan Peter Huschke (Evangelisch-Lutherisches Dekanat) wird dabei die Gedenkrede halten. Im Anschluss legt Oberbürgermeister Florian Janik einen Kranz nieder. Die Stadtkapelle und der Walter-Rein-Chor umrahmen die Feier musikalisch. Zuvor, um 10:30 Uhr, finden parallel drei Veranstaltungen im Stadtgebiet statt. An der Gedenkfeier des VdK Bruck am Marktplatz im Stadtteil nimmt ebenfalls OB Janik teil. Ein weiteres kurzes Gedenken findet am Ehrenmal der Opfer der Vertreibung um 11:15 Uhr sowie am Ehrenmal Lorleberg (beide Ehrenfriedhof) statt. Gegen 12:00 Uhr sind Gedenkminuten an den Gräbern von Josef Mayr-Nusser (Ehrenfriedhof) und an der Gruft der Universität (Neustädter Friedhof) geplant. Um 12:15 Uhr finden dann noch am Zentralfriedhof (Äußere Brucker Straße 53) ein gemeinsamer Rundgang mit Kranzniederlegung bei den Soldatengräbern sowie ein Besuch an den Gräbern der OB Poeschke, Sponsel und Lades sowie Bürgermeister Lohwasser statt. Aus Anlass des Volkstrauertages gibt es am Sonntag an staatlichen Dienstgebäuden eine Halbmastbeflaggung. Die Stadt schließt sich dieser Regelung an .

 

UVPA befasst sich mit StUB und Haushalt

Der aktuelle Verfahrensstand des Raumordnungsverfahrens der Stadt-Umland-Bahn (StUB) ist ein Thema der nächsten öffentlichen Sitzung des Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschusses (UVPA). Sie findet am Dienstag, 19. November, um 16:30 Uhr im Rathaus statt (1. OG, Ratssaal). Weitere Themen des Gremiums sind unter anderem der Einbau von Metallplaketten zu historischen Straßennamen in den Boden, das Verkehrskonzept zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Innenstadt und ein temporäres Wasserspiel in der nördlichen Innenstadt. Bei den Beratungen zum Haushalt 2020 geht es dann um den Stellenplan, Anträge zum Finanzpaket und die Ämterbudgets.

 

Stadtjugendamt erhält den Deutschen Lesepreis 2019

Das Jugendamt der Stadt Erlangen gehört zu den 16 Preisträgern, die kürzlich in Berlin mit dem diesjährigen Deutschen Lesepreis ausgezeichnet wurden. Es konnte sich bundesweit unter 700 Einreichungen behaupten. Überzeugt hat das Jugendamt die Jury mit seinem Mobilen Fachdienst Sprachförderung in der Bildungs- und Präventionskette. Der Fachdienst fördert die Freude an Büchern und am Lesen, am Sprechen und an der deutschen Sprache bei den Kindern, Jugendlichen und Familien, die die städtischen familienpädagogischen Einrichtungen und Spiel- und Lernstuben besuchen. Sein Wirken reicht vom Krabbel- bis ins Jugendalter. Elternbildung rund um Vorlesen, gemeinsames Bilderbuch-Betrachten, Lesen und kindliche Sprachentwicklung ist ab der frühesten Kindheit ein fester Bestandteil der Arbeit.

Der Deutsche Lesepreis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wurde in sechs Kategorien vergeben. PISA-, IGLU-, Vorlesestudien der Stiftung Lesen und OECD-Berichte zeigen für die Lesekompetenz von Kindern in Deutschland seit Jahren große Defizite auf: Rund 3 Millionen Kinder und Jugendliche sind lesebenachteiligt. Ihnen wird kaum oder wenig vorgelesen und sie verfügen in der Folge nur über eine (sehr) schwache Lesekompetenz. Um die Leseförderung für junge Menschen zu stärken und öffentlich sichtbar zu machen, vergeben die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung seit 2013 den Deutschen Lesepreis.

 

Gespräch über ein großes Jahrzehnt der deutschen Philosophie

Der vhs club INTERNATIONAL der Volkshochschule Erlangen (Friedrichstraße 17) wird am Sonntag, 17. November, um 11.15 Uhr wieder einmal zum Treff großer Denker. Unter dem Titel "Abenteurer des Geistes" spricht und diskutiert der Nürnberger Philosoph Thomas Grethlein über Ernst Cassirer, Martin Heidegger, Ludwig Wittgenstein und Walter Benjamin. Ihre Arbeiten, die vor allem die Zeit zwischen 1919 und 1929 prägten, geben die Impulse für einen gesprächs- und leseorientierten Sonntagmorgen. Ein wichtiger Begleiter an diesem Tag: das Buch "Zeit der Zauberer" von Wolfram Eilenberger. Der Eintritt ist frei.

 

Herbstlese: Neue Gesellschaft für Literatur in der Stabi

Ein literarischer Nachmittag – so bunt und facettenreich wie der Herbst – mit sechs Autorinnen und Autoren der Neuen Gesellschaft für Literatur (NGL) Erlangen, die weit über die fränkische Region hinaus bekannt sind, findet am Sonntag, 17. November, um 16:00 Uhr in den Räumen der Stadtbibliothek (Stabi) statt. Der Eintritt ist frei. Bereits seit einigen Jahren verfolgt die NGL die Tradition, regelmäßig Werkstattlesungen zu veranstalten. Immer wieder kommen dabei bedeutende literarische Stimmen zu Wort und bieten mit ihrer Prosa und Lyrik einen Einblick in ihr aktuelles Schaffen. Dieses Mal  präsentieren sich unter der Moderation von Nevfel Cumart folgende Autorinnen und Autoren der NGL: Agnes Chrambach, Klaus Gasseleder, Matthias Kröner, Ulrike Rauh, Fritz Schnetzer und Hans-Jürgen Schulz.

 

Akkordeonkonzert im Aurachsaal

Zu einem Akkordeonkonzert lädt die Städtische Sing- und Musikschule am Sonntag, 17. November, in den Aurachsaal in Frauenaurach (Gaisbühlstraße) ein. Es musizieren zwei Jugend-Akkordeon-Ensembles und das Akkordeonorchester unter der Leitung von Elke Niedermeier. Mit dabei sind dieses Mal Solisten aus den Fachbereichen Akkordeon, Blockflöte, Flöte und Klarinette, die in verschiedenen Kammermusikbesetzungen spielen. Zu hören sind Werke von Copland, Ganzer, Haag, Kabelewski, Piazzolla u. a. Beginn ist um 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Vortrag über ein Leben mit Behinderung

Zu einem Vortrag über den Umgang mit einer Behinderung lädt das Stadtmuseum am Montag, 18. November 2019, um 19:00 Uhr (Martin-Luther-Platz 9) ein. Bei freiem Eintritt stellt Referent Prof. Georges Tamer Stationen seines Lebens mit Behinderung in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen dar. Er beleuchtet seinen persönlichen Umgang mit der Behinderung und wie Mitmenschen darauf reagieren. Insbesondere möchte Tamer aufzeigen, wie aus der Realität der Behinderung eine Realität der Überwindung werden kann. Professor Tamer wurde im Libanon geboren und ist seit einer Erkrankung an Kinderlähmung auf einen Rollstuhl angewiesen. Im Oktober 2012 wurde er auf den Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg berufen.

 

Alt-OB Dietmar Hahlweg spricht über die Zeit(en) der Wende

Der 9. November 1989 mit dem Fall der Mauer, die Ereignisse in Erlangen kurz danach und die Bedeutung, die der schon 1970 erstmals angeregten und 1987 offiziell geschlossenen Bürgerpartnerschaft mit Jena in diesem Zusammenhang zukommt: das ist am Montag, 18. November, um 19.30 Uhr im Großen Saal der Volkshochschule Erlangen (Friedrichstraße 19) Thema von Erlangens Alt-Oberbürgermeister Dietmar Hahlweg. Der langjährige Rathauschef (1972-1996) erinnert sich noch genau an den „emotionalen Ausnahmezustand“, in dem er sich gemeinsam mit den meisten Deutschen in jenen Tagen befand, als tausende von DDR-Bürgern mit ihren Trabis die lang ersehnte Ausreisefreiheit in den Westen auskosteten und die Kommunen diesseits der Grenze vor ungeahnte Herausforderungen stellte.

15.11.2019
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