Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Archiv RathausReport

RathausReport vom 23. Dezember 2019

Das ändert sich 2020 für Bürgerinnen und Bürger

Mit dem neuen Jahr treten verschiedene Änderungen in Kraft. Die Abfallgebühren werden für die Jahre 2020/2021 um durchschnittlich vier Prozent angehoben. Gründe dafür sind unter anderem gestiegene Kosten im Betrieb der Anlagen des Zweckverbands Abfallwirtschaft sowie steuerliche Veränderungen, aber auch Tariferhöhungen und die anhaltende Niedrigzinsphase, die höhere Rücklagen erforderlich machen. Eine Entlastung gibt es dagegen bei der Grundsteuer A und B. Erreicht wird dies durch eine Absenkung der sogenannten Hebesätze. Für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, für die die Grundsteuer A festgesetzt wird, beträgt der Hebesatz künftig 300 statt bisher 350. Für alle übrigen Grundstücke, die der Grundsteuer B unterliegen, liegt er künftig bei 425 statt bei 500. Bei der Grundsteuer handelt es sich um eine Steuer auf das Eigentum von Grundstücken. Besteuert wird dabei das sogenannte Grundvermögen, das Grund und Boden einschließlich Gebäuden nach Wert und bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben auch nach Ertrag berücksichtigt. Ermittelt werden die Werte jeweils vom Finanzamt. Mit dem Hebesatz entscheidet die Kommune, wie hoch sie die Besteuerung auf diesen sogenannten Grundsteuermessbetrag ansetzt. Daneben greifen vor Ort auch Änderungen, die vom Bund ausgehen. Empfänger von Arbeitslosengeld II, das in Erlangen vom Jobcenter ausbezahlt wird, erhalten mit dem neuen Jahr einen höheren Regelsatz. So erhöht sich zum Beispiel der Regelsatz eines Singles um acht Euro von 424 Euro auf 432 Euro. Für zwei im Haushalt zusammenlebende Lebenspartner gibt es mit 389 Euro künftig sieben Euro mehr als bisher. Mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz, das mit Jahresbeginn in Kraft tritt, sollen Angehörige bei der Finanzierung der Pflege entlastet werden. Das Einkommen von Angehörigen wird zukünftig erst ab einem jährlichen Bruttoeinkommen über 100.000 Euro an die Hilfe zur Pflege angerechnet. Ansprechpartner für die Hilfe zur Pflege für Erlanger Bürgerinnen und Bürger ist das Sozialreferat des Bezirkes Mittelfranken (Rufnummer: 0981/46 64-2502). Der Bezirk hält außerdem Sprechstunden im Erlanger Rathaus ab. Kontakt: Rufnummer 09131/86 23 29. Ebenfalls zum Jahresbeginn tritt das Wohngeldstärkungsgesetz in Kraft. Für alle bisherigen Wohngeldempfänger gibt es eine Erhöhung ihres monatlichen Wohngeldes, zum Beispiel durch eine Anhebung der Miethöchstbeträge, einer Dynamisierung des Wohngeldes und einer Anpassung der Mieten- und Einkommensentwicklung alle zwei Jahre. Wer bisher noch kein Wohngeld erhalten hat, sollte, so die zuständige Fachstelle, zur Prüfung eines möglichen Wohngeldanspruchs Kontakt mit der Wohngeldbehörde im Rathaus (4. Stock) aufnehmen.

 

 

Stadtspitze dankt wieder Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten

Oberbürgermeister Florian Janik und die Bürgermeisterinnen Susanne Lender-Cassens und Elisabeth Preuß statten – mit Vertretern des Stadtrates und Katastrophenschutzreferent Thomas Ternes – an Silvester einer langen Tradition folgend der Polizei, den Rettungsdiensten BRK und ASB sowie der Feuerwehr in der Hugenottenstadt einen Besuch ab. Dabei werden sie den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften im Namen der Stadt und der Bevölkerung für den nicht selten gefährlichen, aufopferungsvollen Einsatz in diesem Jahr danken. Begleitet wird die städtische Delegation von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und den Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann, Christian Zwanziger und Matthias Fischbach.

 

1.700 Aktiv-Cards versendet

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt hat kürzlich wieder die Aktiv-Card versendet. Damit dankt die Kommune Vereinen und Institutionen für ihr großes ehrenamtliches Engagement. Die Karte ermöglicht im kommenden Jahr wieder Vergünstigungen in verschiedenen Einrichtungen. So gibt es beispielsweise eine Ermäßigung für Vorstellungen im Markgrafentheater, auf die Jahresgebühr der Stadtbibliothek oder auf den Eintritt in die Erlanger Bäder. „Ehrenamtliches Engagement ist ein bereichernder und unverzichtbarer Bestandteil einer Kommune. Deshalb bin ich dankbar, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen Aktiven ehrenamtlich engagieren“, heißt es in dem von Oberbürgermeister Florian Janik versendeten Anschreiben. Insgesamt hat die Stadt Erlangen knapp 1.700 Aktiv-Cards an 750 Gruppen verteilt.

 

Kleine Meister: Zauberhafte Maskerade

Am Samstag, 28. Dezember, schlüpfen die Kleinen Meister von 10:00 bis 12:30 Uhr in magische Rollen. Der Künstler Gerrit Frohne-Brinkmann zeigt uns, wie es geht. Ob der Zauberlehrling Harry Potter oder die Fee Maleficent – mit der eigenen Zaubermaske ist alles möglich. Inspiriert von Frohne-Brinkmanns Pappaufstellern von berühmten Personen werden im Kunstatelier mit Federn, Stoffen und Glitzersteinen einzigartige Masken gestaltet. Teilnahme ab 6 Jahren. Kosten: 5 Euro (inkl. Eintritt und Material). Anmeldung unter: info@kunstpalais.de oder telefonisch unter: 09131 86 2621.

 

Gymnastik im Schlossgarten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „1.000 Punkte für deine Gesundheit“ lädt das städtische Sportamt am Samstag, 28. Dezember, um 16:00 Uhr zu Spaziergang und Gymnastik im Schlossgarten mit anschließendem Dämmerschoppen ein. Die Veranstaltung findet in Erinnerung an den 2011 verstorbenen Egon von Stephani, den „Motor des Erlanger Breitensports“, statt. Er hätte am 28. Dezember seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Treffpunkt ist der Hugenottenbrunnen im Schlossgarten.

 

Revolte, Rausch und Liedertausch zum Jahreswechsel im Theater

Einen Blick in die 1968er Jahre zeigt das Theater Erlangen mit seinen Aufführungen zum Jahreswechsel: „Bomben-Hits ´68 – Revolte, Rausch und Liedertausch“, so der Titel.  Ein Fernsehstudio in Vietnam 1968: Die größten Stars interpretieren gegenseitig ihre Songs neu – für die Zuschauer und für den Frieden. Was dem einen die „Satisfaction“, ist dem anderen die „Revolution“, und wo eben noch die „Mama“ geweint hat, wird jetzt „Respect“ für „A Natural Woman“ gefordert. Unverhofft bricht die Realität ins Studio ein …Gezeigt werden die Vorstellungen am Montag, 30. Dezember, um 19:30 Uhr und am Dienstag, 31. Dezember, um 19:00 Uhr – jeweils im Markgrafentheater. Vor der Aufführung am 30. Dezember gibt es um 19:00 Uhr eine Einführung im Foyercafé.

 

Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

wieder einmal ist ein Jahr vorbei: Zeit, danke zu sagen für Ihr Interesse
an der Arbeit der Stadtverwaltung. Wir hoffen, Sie bleiben uns auch im neuen Jahr treu. 

Ihnen allen ein frohes und entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Es grüßt mit den besten Wünschen zum neuen Jahr herzlich Ihre Rathaus-Pressestelle:

Dr. Christofer Zwanzig, Ute Klier, Melanie Hein, Sebastian Müller,
Gerhard Mahler und Robert Hatzold.

03.01.2020
» zurück zur Übersicht