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Archiv RathausReport

RathausReport vom 24. Februar 2020

 

Oberbürgermeister wäscht Geldbeutel aus

Die Faschingsgesellschaft „Narrlangia Rot-Weiß“ begrüßt am Mittwoch, 26. Februar, Oberbürgermeister Florian Janik und Wirtschafts- und Finanzreferent Konrad Beugel zum Geldbeutelwaschen. Die alljährliche Tradition findet an der Schwabachbrücke (östliche Seite, Bayreuther Straße) statt. Seit 1967 gibt es in Erlangen den Brauch, am Aschermittwoch den Geldbeutel zu waschen, in der Hoffnung, dass er sich dadurch bald wieder füllen möge.

 

Heringessen des Kultur-Stadtverbands

Der Stadtverband der Erlanger Kulturvereine veranstaltet am Aschermittwoch, 26. Februar, sein traditionelles Heringessen. Zu der Veranstaltung im Kultursaal des Museumswinkels stoßen auch Oberbürgermeister Florian Janik und Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens.

 

Eine von sieben deutschen Modellstädten für Fußverkehr

Zu Fuß gehen ist umweltschonend, platzsparend und gesund. Doch für die Förderung des nachhaltigen Fußverkehrs gibt es bisher auf bundes- und kommunaler Ebene kaum Konzepte und Strategien. Das will der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e. V. mit einem vom Umweltbundesamt und dem Bundesumweltministerium geförderten Projekt ändern. Erlangen ist eine der sieben bundesweiten Modellstädte, in der Erfahrungen und Methoden zur Förderung des Fußverkehrs gesammelt und erprobt wurden. Vor wenigen Tagen wurde die Urkunde im Rathaus überreicht.

Vergangenes Jahr wurde der Stadtteil Büchenbach aus Sicht der Fußgänger unter die Lupe genommen. In mehreren Fußverkehrs-Checks und einem Workshop hatten sowohl Bürgerinnen und Bürger, als auch die Verwaltung und der FUSS e. V. die Möglichkeit, Anregungen und Bedürfnisse für ein angenehmes zu Fuß gehen im Quartier einzubringen. Hieraus hat der Verein Handlungsempfehlungen für eine stärkere Förderung in Erlangen erarbeitet und diese zusammen mit der Urkunde an den Oberbürgermeister Florian Janik und den Referenten für Planen und Bauen, Josef Weber, im Rathaus übergeben. Neben punktuellen Verbesserungen der Infrastruktur für den Stadtteil Büchenbach, z. B. mit besseren Querungsmöglichkeiten in der Dorfstraße, wurden auch Vorschläge für strategische Ansätze zur Fußverkehrsförderung diskutiert.

Aus Sicht des Oberbürgermeisters und des Baureferenten wäre eine gezielte Schwerpunktsetzung eine geeignete Möglichkeit, den Fußverkehr stärker in das öffentliche Interesse zu rücken und Maßnahmen zielgerichtet umzusetzen. Hierfür werden die verschiedenen Fachbereiche aus der Verwaltung eng zusammenarbeiten und Fördermaßnahmen erarbeiten. „Der Fußverkehr ist ein wichtiger Baustein für eine umweltschonende Mobilität und trägt gerade auf Quartiersebene eine bedeutende Rolle als Bindeglied zwischen allen Verkehrsarten“, sagten Janik und Weber.

 

Familienpaten ausgezeichnet – ein Ehrenamt, das Spaß macht

Dass das Ehrenamt Familienpate Spaß macht, zeigt sich auch an der Treue vieler Familienpaten zum Projekt. Bei einem Essen im Februar in Tennenlohe wurden 12 langjährige Paten geehrt. Oberbürgermeister Florian Janik sprach ihnen die hohe Anerkennung der Stadt aus. Für manche Familien, denen das soziale Netz fehle oder die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, seien Familienpaten wertvolle Wegbegleiter für Kinder und Eltern und trügen wirkungsvoll zur Entlastung im Alltag bei. Eine langjährige Wegbegleiterin und Mitgründerin des Projekts wurde an diesem Abend verabschiedet: Angelika Will scheidet in Kürze als Vorsitzende des Kinderschutzbundes aus und verlässt damit auch den Lenkungskreis der Familienpatenschaften. Sie prägte die erfolgreiche Professionalisierung und Entwicklung der Familienpatenschaften deutlich mit. Dies würdigten der Oberbürgermeister und die Geschäftsführerin des Erlanger Bündnisses für Familien, Monika Michali.

Die nächste Familienpatenschulung steht schon vor der Tür, sie beginnt am 27. März. An zwei Wochenenden (Freitag/Samstag, 27./28. März und Freitag/Samstag, 24./25. April; jeweils 15:00 bis 21:00 Uhr und 10:00 bis 16:00 Uhr). Es sind noch wenige Plätze dafür frei.

Interessierte können sich noch bis Montag, 16. März, anmelden oder sich vorab informieren bei den Koordinatorinnen der Stadt (Telefon 0179-4156542, E-Mail familienpaten-erlangen@web.de) und des Landkreises (Telefon 0152 01941934, E-Mail familienpaten-erh@web.de).

 

Zum 75. Todestag: Gedenken an Josef Mayr-Nusser

Am 24. Februar 1945 starb Josef Mayr-Nusser in Erlangen auf dem Transport ins Konzentrationslager Dachau an Auszehrung. Der südtiroler Katholik hatte den Führereid verweigert und war dafür zum Tode verurteilt worden. Als zentrale Figur des Widerstands gegen das nationalsozialistische Regime wurde der besonders in der Jugendarbeit engagierte Christ 2017 in Bozen seliggesprochen und gilt seither als „Schutzpatron“ der ein Jahr später begründeten Städtepartnerschaft.

Der Sohn Mayr-Nussers, Prof. Albert Mayr, ist am Freitag, 28. Februar, zu Gast im Rathaus bei Oberbürgermeister Florian Janik und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß. Dabei trägt er sich in das Gästebuch der Stadt ein. Unter dem Motto „Widerstand und Gewissen“ veranstaltet deshalb die Katholische Erwachsenenbildung am Freitag, 28. Februar, um 18:30 Uhr im Pfarrzentrum St. Marien (An der Lauseiche 3) ein Podiumsgespräch an, dem neben dem Sohn, Albert Mayr, auch Erzbischof Ludwig Schick teilnimmt. Diskutiert werden soll, inwieweit ein Mann wie Josef Mayr-Nusser auch heute noch ein Beispiel für politisches Handeln aus dem Glauben heraus gelten kann, in welchen Situationen heute Widerstand geboten ist, auf welcher Seite die Kirche steht.

Ebenfalls in St. Marien zelebriert Dekan Michael Pflaum am Sonntag, 1. März, um 10:00 Uhr einen Gedenkgottesdienst mit einem Predigtgespräch zwischen ihm und Mayr. Anschließend legen OB Janik und Mayr auf dem Ehrenfriedhof einen Kranz am ehemaligen Grab des in Bozen beigesetzten Widerstandskämpfers nieder.

 

CO2-Fasten: Nach dem Wettbewerb ist vor der Challenge

Ab Mittwoch ist es soweit: Die Fastenzeit steht vor der Tür. Pünktlich dazu geht die CO2-Fasten-Challenge der Klimaschutzmanager in der Metropolregion Nürnberg in die nächste Runde. Schon im November letzten Jahres wurde die CO2-Fasten-Challenge mit dem Preis „Klimaaktive Kommune – Klimaaktivität zum Mitmachen“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik ausgezeichnet. Vergangenes Jahr erreichten die Klimaschutzbeauftragten von Schwabach bis Shanghai Teilnehmende auf dem ganzen Globus, und auch in diesem Jahr sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme nur ein Internetanschluss, ein Endgerät und eine Portion Neugier und Motivation. Auf https://co2fasten.wordpress.com/ finden Interessierte eine Übersicht von 40 Tages-Herausforderungen zum CO2-Sparen, den sogenannten Challenges. Sie sind so vielfältig wie die Metropolregion Nürnberg selbst, denn ob eine Challenge eine einfache kleine Aufgabe oder eine größere Herausforderung ist, hängt oft von den Lebensbedingungen der Teilnehmenden ab. So ist ein Direktversorger auf dem Land bestimmt schneller zu finden als in der Stadt, während der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr in Ballungszentren deutlich leichter ist als im ländlichen Raum. Vergangenes Jahr sorgte die CO2-Fasten-Challenge für überregionales Interesse, und es folgte eine Vielzahl von Anfragen von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen, die sich von der Aktion inspiriert fühlten. In der Stadt freut man sich über weitere Projekte zum Klimafasten.

„Ich bin überzeugte Leitungswassertrinkerin. Das ist CO2-Fasten mit Freude, weil ich kaltes, klares Wasser aus der Leitung bekomme und dieses hohe Gut zu schätzen weiß“, erklärt Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens ihre Unterstützung. Und auch Oberbürgermeister Florian Janik fastet mit: „Ich fahre so viel Fahrrad wie möglich. Erlangen ist eine Stadt der kurzen Wege, in zehn Minuten bin ich von Zuhause aus im Rathaus. Da kann man mit dem Auto nicht mithalten.“

Teilnehmende der CO2-Fasten-Challenge 2020 können ihre „bestandenen“ Herausforderungen auf einer Checkliste abhaken und einsenden. Unter allen Einsendungen werden zehn Klimaschutzpakete verlost, bestehend aus einer Soulbottle und dem Buch „Die Öko-Challenge“.

 

Coaching für Vereine: Bewerbungsschluss am 15. März

Vereine stehen vor immer neuen Herausforderungen: Verwaltung von Finanzen, Organisation der Strukturen und Projektmanagement in Form von Veranstaltungen. Diese Professionalität wird von vielen ehrenamtlich Engagierten geleistet. Einige gelangen da an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Wunsch, auch künftige Herausforderungen strukturiert angehen zu können, ist ein Anliegen von vielen Vereinen. Mit einem Coaching für Vereine bieten die Ehrenamtsbüros Erlangen-Höchstadt, Herzogenaurach und Erlangen die Chance, mit professioneller Unterstützung des Coaches Wolfgang Mesner ihre Themen anzugehen.

Der Prozess dauert ca. ein halbes Jahr und wird mit zwei Vorbereitungsterminen im Mai in der Gruppe starten. Die individuellen Coachings für den jeweiligen Verein betragen zwei Mal zwei Stunden und finden im Abstand von zwei bis drei Monaten statt. Ein finanzieller Eigenanteil von 125,00 Euro ist von jedem Verein zu tragen. Bewerbungen sind jetzt bis zum 15. März möglich. Die Unterlagen dafür und weitere Infos stehen im Internet unter www.erlangen.de/ehrenamt (Aktuelles) bereit. Aus den Einsendungen werden zehn Vereine ausgewählt, die von dem Angebot profitieren dürfen. Das Projekt wird durch die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach unterstützt. Für weitere Nachfragen stehen die jeweiligen Ehrenamtsbüros zur Verfügung (Stadt Erlangen: Telefon 09131-86 1267, E-Mail engagement@stadt.erlangen.de; Landkreis Erlangen-Höchstadt Telefon 09131-8031332, E-Mail ehrenamtsbuero@erlangen-hoechstadt.de).

Die Büros unterstützen weiterhin mit Angeboten zu Schulungen, Beratung zu Vereinsthemen und Veranstaltungen. Der nächste Termin ist der 3. Fachtag für Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement am Samstag, 28. März, in Spardorf. Er behandelt das Thema „Wie macht denn ihr das? Wissen teilen, netzwerken, voneinander profitieren“ (Info: www.herzogenaurach.de/dritter-fachtag).

 

Kulturpunkt Bruck legt neues Programm auf

Der Kulturpunkt Bruck hat sein Programm März bis August herausgebracht. Auf fast 50 Seiten informiert es über alle Aktivitäten des Stadtteilzentrums: Von Ausstellungen über eine Salsa-Disco, indische Kochkurse bis zur Töpferwerkstatt ist wieder viel geboten. Das Heft liegt an den bekannten Stellen aus. Weitere Infos gibt es auch im Internet unter www.kulturpunkt-bruck.de.

 

24.02.2020
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