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Archiv RathausReport

RathausReport vom 4. März 2020


Betriebsstart der E-Scooter-Verleihsysteme

Die E-Scooter-Verleiher VOI und TIER haben am 1. März den Betrieb in Erlangen aufgenommen. Um das Angebot zu steuern, hat die Stadtverwaltung einen freiwilligen Kooperationsvertrag mit den Anbietern vereinbart. Hintergrund ist, dass es bisher keine rechtlichen Grundlagen gibt, die Angebote zu regulieren. Wie das städtische Referat für Planen und Bauen mitteilt, sind die Regelungen bezüglich des Abstellens der E-Scooter klar definiert. Im Sinne der Verkehrssicherheit sind sie durch Nutzende so zu parken, dass Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmenden ausgeschlossen sind. Auf Rettungswegen oder in Einfahrten, insbesondere Feuerwehrzufahrten und auf Flächen zur Wahrung der Barrierefreiheit sowie in Grünflächen ist das Abstellen grundsätzlich nicht erlaubt. Zudem ist eine Mindestdurchgangsbreite von zwei Metern freizuhalten.
In definierten Abstellverbotszonen – sensiblen Bereichen, in denen besondere Gefährdungen für Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer zu erwarten sind – ist das Abstellen der Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum verboten. Die Abstellverbotszonen sind vor allem in Fußgängerzonen, Grünflächen und Spielplätzen, also hauptsächlich dort, wo Scooter laut Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung und Straßenverkehrsordnung sowieso nicht fahren dürfen, ausgewiesen.
Auch der Bahnhofplatz ist eine solche Abstellverbotszone. Aus diesem Grund werden neben dem Bahnhofsvorplatz (Calvinstraße, Höhe Subway) und in der Nürnberger Straße 47 am Rathausplatz jeweils Kfz-Stellplätze für E-Scooter zur Verfügung gestellt. Der Platz vor dem Bahnhof ist eingeschränkt, sodass zur Vermeidung von Konflikten, vor allem mit Fahrrädern, diese Maßnahme notwendig ist.
Da es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, gelten die gleichen Vorschriften, wie beim Autofahren – auch in Bezug auf die Promillegrenze bei Alkoholgebrauch. Im öffentlichen Raum dürfen sich Elektro-Kleinstfahrzeuge großteils wie Fahrräder bewegen. Gibt es innerhalb geschlossener Ortschaften Radwege bzw. Radfahr-/Schutzstreifen, müssen diese genutzt werden. Dazu zählen auch gemeinsame Geh- und Radwege sowie Fahrradstraßen. Gibt es keine Radwege müssen E-Scooter die Fahrbahn nutzen. Andere Verkehrsflächen (z. B. Fußgängerzonen, Fußwege oder Einbahnstraßen, die für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben sind) dürfen nur befahren werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ zugelassen ist.

 

Vielseitiges Programm zum Internationalen Frauentag

Aus Anlass des Internationalen Frauentags am Sonntag, 8. März, hat die Stadt Erlangen mit verschiedenen Frauengruppen und Initiativen erstmalig ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm organisiert. Es reicht von Stadtführungen über Lesungen und Musik bis hin zu Vorträgen und Workshops. Am Samstag, 7. März, finden in der Innenstadt Feministische Aktionstage und die Führung „Weltrettung konkret – von und für Frauen“ statt; abends wird in der Stadtbibliothek mit „Zu-Hören – Hier gibt´s was auf die Ohren: Dicht – dichter – Dichterinnen“ Frauenlyrik geboten. Am Sonntag feiern Frauen im Frauenzentrum mit „Literatur, Musik und Beisammensein zum Frauentag“. Mit dem Vortrag „Erschöpfte Sorgearbeitende – Care Revolution als Perspektive“ endet am Donnerstag 12. März, in der Volkshochschule das Programm. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.erlangen.de/8maerz.
Seit über 100 Jahren weisen am Internationalen Frauentag Frauen und solidarische Menschen auf Ungleichbehandlungen und Diskriminierungsstrukturen gegenüber Frauen hin. Ziel ist es, öffentliches Bewusstsein dafür zu schaffen und politische Veränderungen hin zu einer größeren Geschlechtergerechtigkeit anzustoßen. Oberbürgermeister Florian Janik betont, dass es nach wie vor wichtig sei, für Frauenrechte einzutreten: „Zweifelsohne: In den letzten 100 Jahren hat sich frauenpolitisch vieles zum Positiven verändert. Und dennoch sind wir noch immer weit von wirklicher Gleichberechtigung entfernt: Im Beruf, in der Politik aber auch im Alltag. Der Weltfrauentag hat
daher auch im Jahr 2020 nichts von seiner Relevanz verloren.“ Die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Christina Nießen-Straube und Katharina Pöllmann-Heller, führen weiter aus: „Nach wie vor werden Frauen durch hartnäckige traditionelle Geschlechternormen und benachteiligende gesellschaftliche Strukturen in ihren Lebens-, Liebes-, und Arbeitsformen und in ihren Rechten eingeschränkt“. Immer noch erlebt jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Partnerschaftsgewalt; immer noch sind Frauen in den Führungspositionen der Politik und der Wirtschaft in der absoluten Minderheit; und immer noch verdienen Männer durchschnittlich 21 Prozent mehr als Frauen und erhalten deswegen im Schnitt auch eine höhere Rente, während der Großteil der unbezahlten Sorgearbeit auf den Schultern von Frauen lastet. Die Sorgearbeit ist ein Beispiel für die strukturelle Benachteiligung. Gemeint ist Wäsche waschen, Eltern pflegen oder Arzttermine vereinbaren. Den Hauptteil dieser Tätigkeiten im unbezahlten privaten Bereich leisten in Deutschland Frauen.

 

Bürgermeisterin bei Bürobesuch.de LIVE

Bürgermeisterin Elisabeth Preuß nimmt am Donnerstag, 5. März, in der Nürnberger Arena am Veranstaltungsformat Bürobesuch.de LIVE teil. Dabei handelt es sich um einen Austausch bzw. Blick hinter die Kulissen, in diesem Fall mit der Sportmannschaft des HC Erlangen. Veranstalter ist die wirdenkenlokal GmbH aus Herzogenaurach.

 

Penzoldt´s Kochduell mit Bürgermeisterinnen

Die Ernst-Penzoldt-Mittelschule veranstaltet am Freitag, 6. März, das „Penzoldt´s Kochduell“, angelehnt an ein Fernsehformat. Die Teams der Abschlussklassen treten u.a. gegen die Bürgermeisterinnen Susanne Lender-Cassens und Elisabeth Preuß an.

 

Schüler bei Müttergenesungswerk-Sammlung fleißig

Das Emil-von Behring-Gymnasium hat auch 2019 wieder bundesweit Rang 2 unter den besten Sammelergebnissen für das Müttergenesungswerk erreicht. Bei einem Termin am Freitag, 6. März, ehrt Bürgermeisterin Elisabeth Preuß die besten Sammlerinnen und Sammler. Insgesamt sind über 6.800 Euro zusammengekommen, davon alleine vom Spardorfer Gymnasium fast 6.000 Euro.

 

Erster Gleichberechtigungs-Banner wird gehisst

Am Rathaus wird der erste Erlanger Gleichberechtigungsbanner gehisst. Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, die städtischen Gleichstellungsbeauftragten Katharina Pöllmann-Heller und Christina Nießen-Straube hissen das Transparent am Freitag, 6. März, am Rathaus. Der Termin ist Auftakt für das Veranstaltungsprogramm zum Internationalen Frauentag am Sonntag.
Gestaltet wurde das Banner u.a. mit Unterstützung der Jugendkunstschule und der Jugendlernstube Goldwitzerstraße. Es wird als Symbol für die wichtige Bedeutung von Gleichberechtigung für die nächsten zwei Wochen am Rathaus hängen und die Botschaft in die Stadtgesellschaft tragen: die Stadt tritt ein für die Gleichberechtigung der Geschlechter.


Neue digitale Broschüre „Der Weg zu deinem Beruf“

„Der Weg zu deinem Beruf“ ist der Titel einer neuen digitalen Broschüre, die das Bildungsbüro der Stadt Erlangen jetzt herausgegeben hat. Sie gibt einen Überblick zu Angeboten zum Übergang Schule-Beruf/Studium in Erlangen und enthält Informationen zur Beratung, zur Berufsvorbereitung, zur Unterstützung in Ausbildung und Studium, zur Bewerbungshilfe sowie zu Freiwilligendiensten und zu Möglichkeiten, den Schulabschluss nachzuholen. Darüber hinaus werden Angebote für Menschen mit (drohender) Behinderung und für junge Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund vorgestellt. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte können sich damit leichter einen Überblick zu den Möglichkeiten und Hilfen nach der Schule rund um Ausbildung und Studium in Erlangen verschaffen. Die Broschüre gibt es im Internet unter www.erlangen.de/bildungsbuero.

 

04.03.2020
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