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Archiv RathausReport

RathausReport vom 30. März 2020

 

Oberbürgermeister-Stichwahl: Florian Janik bleibt im Amt

Die Erlangerinnen und Erlanger haben entschieden: Florian Janik (SPD) bleibt für weitere sechs Jahre Oberbürgermeister in der Hugenottenstadt. Stadtwahlleiter und berufsmäßiger Stadtrat Thomas Ternes gab am Montagnachmittag das vorläufige Endergebnis der Oberbürgermeister-Stichwahl bekannt. Für den Amtsinhaber votierten 54,47 % der Wähler, 45,53 % gaben Jörg Volleth (CSU) ihre Stimme. Die Wahlbeteiligung lag mit 62,58 % deutlich über der OB-Stichwahl vor sechs Jahren (2014: 48,5 %).

Wie das für die Wahldurchführung zuständige Bürgeramt informierte, mussten am Sonntagabend zuerst alle eingegangenen Wahlbriefe nach den Wahlbezirken sortiert werden. Die Auszählung am Montag war aufwändig, da alle Briefwahlunterlagen erst auf Gültigkeit geprüft werden mussten. Wegen der Corona-Pandemie kamen keine ehrenamtlichen Wahlhelfer zum Einsatz. 

Insgesamt acht Kandidatinnen und Kandidaten haben sich für den Chefsessel im Rathaus beworben. Keiner erreichte am 15. März die Mehrheit der Stimmen. Die Bayerische Staatsregierung legte wegen der Corona-Pandemie fest, dass die Stichwahlen im Freistaat erstmals ausschließlich als Briefwahl durchzuführen sind.

 

„Kultur frei Haus“: viele Angebote der Stadt

Aufgrund der vorübergehenden Ausgangsbeschränkung spielt sich für viele Menschen der Tagesablauf nahezu in den eigenen vier Wänden ab. Kulturangebote können dabei helfen, Abwechslung in den Alltag zu bringen. Im Internet gibt es jetzt eine Übersicht digitaler Angebote, die die städtischen Kultureinrichtungen zusammengestellt haben: www.erlangen.de/kulturfreihaus. Wie das Referat für Jugend, Bildung und Kultur der Stadt mitteilt, finden sich darunter Onlinevorträge und Webinare der Volkshochschule, Tipps für Anregungen der Jugendkunstschule oder digitale Einblicke in die aktuelle Ausstellung „Survival of the Fittest“ des Kunstpalais.

Auch das virtuelle Comicmuseum sowie der digitale Stadtrundgang „Erlangen sichtbar – unsichtbar“ zu Orten und Denkmälern im Kaiserreich gehören dazu.

 

Online-Kurs: Videokonferenzen für Großeltern

Die Stadtbibliothek bietet am Freitag, 3. April, von 16:00 bis 17:30 Uhr, einen Online-Kurs zu „Videokonferenzen für Großeltern“ an. Die Teilnehmenden lernen in einer Videokonferenz wie sie selbst Videokonferenzen mit einfachen Mitteln einrichten und durchführen können, damit sie sicher ihre Enkel an Ostern sehen können – dieses Mal eben auf dem Handy-Bildschirm oder Laptop. Voraussetzung für die Teilnahme sind ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen sind bis Mittwoch, 1. April, per E-Mail (stadtbibliothek@stadt.erlangen.de) möglich. Für das Seminar erhalten alle Teilnehmenden rechtzeitig Zugangsdaten per E-Mail zugesendet. Seminarunterlagen werden nach dem Webinar zum Download zur Verfügung gestellt.

 

Lärmaktionsplan: Fragebogen für Übersicht von Umgebungslärm

In Ballungsräumen ab 100.000 Einwohnern muss alle fünf Jahre die Lärmsituation ermittelt und in Lärmkarten dargestellt werden. Für Erlangen war das zuletzt 2017 durch das Landesamt für Umwelt der Fall (www.umweltatlas.bayern.de), sie dienen jetzt als Grundlage für die Lärmaktionsplanung. Bei ihr haben die Erlangerinnen und Erlanger jetzt die Möglichkeit, die Lärmreduzierung aktiv mitzugestalten. Wie das städtische Amt für Umweltschutz und Energiefragen informiert, steht ab Montag, 6. April, im Internet unter www.erlangen.de/lärmschutz ein Fragebogen zur Verfügung. Die Stadt Erlangen schreibt in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und Systeme (IVAS) den Lärmaktionsplan in diesem Jahr fort. Darin werden Maßnahmen festlegt, welche die Auswirkungen des Umgebungslärms auf die Bürger verringern.

Umgebungslärm im Sinne des Gesetzes ist der Lärm, den Straßen-, Eisenbahn-, Flugverkehr, große Häfen oder bestimmte gewerbliche Betriebe verursachen. Für die einzelnen Lärmarten sind unterschiedliche Behörden zuständig. Die Stadt erstellt den Lärmaktionsplan für den Straßenverkehr, ohne Autobahnen. Bis zum 3. Mai kann der Fragebogen ausgefüllt an die Stadt Erlangen, Amt für Umweltschutz und Energiefragen, 91051 Erlangen gesendet werden.

Der Analysebericht enthält Informationen, welche die Bearbeitung des Fragebogens erleichtern. Eingegangene Rückmeldungen werden erfasst, ausgewertet und für die Lärmaktionsplanung berücksichtigt. So haben die Bürger die Möglichkeit, am Lärmaktionsplan mitzuwirken.

Sperrung in der Loschgestraße

Die Loschgestraße in der Innenstadt ist ab Montag, 6. April, gesperrt. Wie das Referat für Planen und Bauen der Stadtverwaltung informiert, ist davon der Bereich zwischen dem Katholischen Kirchenplatz und der Kinderklinik betroffen. Dort finden Straßeninstandsetzungsarbeiten statt. Die Umleitung ist ausgeschildert.

 

30.03.2020
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