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Archiv RathausReport

RathausReport vom 2. April 2020

 

Bürgertelefon der Stadt: Seit Beginn über 1.200 Mal gefragt

Zu Beginn der ersten Anordnungen des Freistaats Bayern wegen der Corona-Pandemie, hat die Stadt Erlangen ihr Bürgertelefon (09131 866 866) eingerichtet. Seit Samstag, 14. März, ist es durchgehend täglich (7,5 bzw. vier Stunden) besetzt. Bisher über 1.200 Anrufe (Stand Donnerstagsmittag) sind durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegengenommen worden. Neben vielen Fragen zu den Allgemeinverfügungen des Freistaats und der Ausgangsbeschränkung waren oft Details zu Trauungen bzw. Beerdigungen, zum Kontaktverbot und zur Notbetreuung von Kindern Thema. Aber auch Kontaktdaten zum staatlichen Gesundheitsamt, zu staatlichen Hilfen und Unterstützungen (Wirtschaft), Fragen zu Schutzausrüstung/-kleidung galt es zu beantworten oder auf die richtigen Stellen zu verweisen. Gerade zum Monatswechsel häuften sich Fragen rund um Umzüge, Mietverträge oder Wohnungsübergaben.

Beim Bürgertelefon der Stadt erfolgt nach wie vor keine medizinische Beratung, sondern nur Auskunft zu allen die Stadtverwaltung betreffenden Maßnahmen und Entscheidungen. Es ist auch am Freitag, Samstag und Sonntag von jeweils 10:00 bis 14:00 Uhr, Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr.

Die Einrichtung eines Bürgertelefons ist im Rahmen des städtischen Katastrophenschutzes bereits seit 2009 organisiert. Eine rund 20-köpfige Gruppe aus der Stadtverwaltung ist dafür ausgebildet worden. Sie wird auch regelmäßig in Stabsübungen des Katastrophenschutzes eingebunden. Aufgrund der aktuellen Situation und der parallel stattfindenden Kommunal- und Stichwahl haben weitere Mitarbeiter unterstützt. Insgesamt fünf Koordinatoren leiten abwechselnd das Bürgertelefon und stehen in engem Austausch zur Pressestelle bzw. der Führungsgruppe Katastrophenschutz.

 

Kita-Gebühren: Lösungsfindung für Erstattung wird erarbeitet

Die Kommunen in Bayern sind derzeit intensiv damit beschäftigt zu klären, wie mit den während des Betretungsverbots anlässlich der Corona-Pandemie gezahlten Beiträgen und Gebühren zu verfahren ist. Auch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales ist mit den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden, den kommunalen Spitzenverbänden, Kita-Verbänden und anderen Ministerien im Gespräch, um eine übergreifende und möglichst verträgliche Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten. Wie das Erlanger Stadtjugendamt deshalb informiert, werden die Eltern gebeten, die Gebühren zunächst weiter zu leisten. Sobald eine Lösung gefunden ist, werden die Beiträge nach den dann festgelegten Regelungen ganz oder teilweise gutgeschrieben bzw. abgerechnet. Die Stadtverwaltung bittet darum, keine Rücklastschrift oder den Entzug der Einzugsermächtigung zu veranlassen. Dadurch fallen unnötig Gebühren und zusätzlicher Verwaltungsaufwand an. „Das bindet Kapazitäten, die wir dringend für die Aufrechterhaltung des Notbetriebs benötigen“, sagt Jugendamtsleiter Reinhard Rottmann.

Falls Eltern akut in finanzielle Nöte geraten, können sie bei der Wirtschaftlichen Jugendhilfe einen Antrag auf Ermäßigung oder Übernahme der Gebühren stellen. Im Internet unter www.erlangen.de/jugendamt gibt es unter dem Stichwort Gebührenbefreiung alle Informationen.

Ab dem 1. Mai werden keine Essensgebühren mehr erhoben. Für April gilt: Wo die Gebühren schon eingezogen sind, wird es eine Erstattungslösung geben. 

 

Massaker jährt sich zum 76. Mal: Brief ins italienische Cumiana

Mit einem Brief an seinen Amtskollegen in der italienischen Freundschaftsstadt Cumiana, Robert Costelli, hat Oberbürgermeister Florian Janik sein Bedauern über die Absage der Gedenkfeierlichkeiten zum Massaker vom 3. April 1944. Im schwer vom Corona-Virus getroffenen Italien wurde die Gedenkveranstaltung abgesagt. Der Oberbürgermeister drückte den Menschen in der Freundschaftsstadt seine tiefe Anteilnahme, auch im Namen des Stadtrats, aus. Beste Wünsche, vor allem für die Gesundheit, während dieser schwierigen Zeit schlossen sich an.

Historie: Nach einem Partisanenangriff sind 51 Bewohner der kleinen Gemeinde im Piemont von italienischen SS-Einheiten, die unter deutschem Kommando standen, erschossen worden.

 

02.04.2020
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