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Archiv RathausReport

RathausReport vom 7. April 2020

 

Corona-Pandemie

Stadt erhält Spende über 5.000 Stück Mund-Nasen-Schutz

Die Stadt Erlangen freut sich über eine Spende von 5.000 Stück zertifizierten Mund-Nasen-Schutzes (MNS) aus China. Die Spende ist einer gemeinsamen Initiative des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Restaurants Turandot (Am Anger 40) zu verdanken, das von der Chinesin Xuemei Chu geführt wird. Das Restaurant selbst hat für sich bereits ausreichende Schutzmaßnahmen getroffen, der MNS wird deshalb nicht für die Selbstversorgung benötigt. Chu möchte den Menschen in ihrer neuen Heimat helfen, Verantwortung zun übernehmen und so zugleich ihre Verbundenheit mit der Stadtgesellschaft ausdrücken. Der übergebene MNS entspricht dem Standard von Operationsmasken. „Wir sind Frau Chu für ihr beispielhaftes Engagement sehr dankbar“, sagte OB Florian Janik. Die 5.000 Exemplare gehen in den Fundus der zentralen Materialversorgung der Stadt über.

Wie bereits berichtet, unternimmt der Freistaat Bayern derzeit große Anstrengungen, in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zusätzliche Schutzausrüstung wie MNS, Masken, Desinfektionsmittel und anderes zu beschaffen und zu verteilen. Damit sollen in Erlangen vorhandene Bestände des Bezirksklinikums, des Waldkrankenhauses, ambulanter bzw. stationärer Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen und anderer Bedarfsträger – soweit entsprechendes Material in die Hugenottenstadt kommt – ergänzt werden.

 

„Intercultural Cities“ tauschten sich aus

Der Bürgermeister von Limassol (Zypern), Nicos Nicolaides, hat sich vor wenigen Tagen bei einer Videokonferenz mit Vertretern der Städte Erlangen und Lublin (Polen) per Videokonferenz ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Information von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund angesichts der Corona-Pandemie. Auch Mitglieder des Interkulturellen Rates von Limassol und Vertreter von Migrantengruppen nahmen teil, um sich mit den in Limassol lebenden Drittstaatsangehörigen über Fragen der Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus abzustimmen.

Die Stadt Erlangen bietet unter www.erlangen.de/corona die Informationen in sieben Fremdsprachen, Leichter und Gebärdensprache an.

Erlangen, Limassol und Lublin sind Mitglieder im Europäischen Städtenetzwerk „Intercultural Cities“ (Info: www.coe.int/en/web/interculturalcities/home).

 

Brütende Vögel: Nicht auf Wiesen spazieren gehen

Das städtische Amt für Umweltschutz und Energiefragen erinnert an das bestehende Verbot zum Betreten von Wiesen bis zur Erntezeit. Vielen Menschen ist oft nicht bewusst, dass Wiesen landwirtschaftlich genutzt werden und die heimischen Landwirte auf deren Ertrag angewiesen sind. Nach dem bayerischen Naturschutzgesetz ist es verboten, Wiesen von der Aufwuchs- bis zur Erntezeit zu betreten. Außerdem sollten Hunde zum Schutz von wiesenbrütenden Vogelarten angeleint werden. In den Naturschutzgebieten Brucker Lache und Exerzierplatz sowie im Landschaftsschutzgebiet „Regnitztal“ nördlich vom Dechsendorfer Damm und am Holzweg besteht derzeit eine Hundeanleinpflicht. Info: www.erlangen.de/umwelt.

 

Theater weitet Online-Angebot weiter aus

Die Theater-Gerüchteküche geht am Dienstag, 14. April, online. In der vierten Woche seit Einstellung des Spielbetriebs sucht das Theater Erlangen wieder den direkten Kontakt zu seinem Publikum, um den Austausch von Angesicht zu Angesicht aufrechtzuerhalten. Vom 14. bis 17. April bietet es hierzu jeweils zwischen 15:00 und 16:00 Uhr eine Online Variante seines Formats „Theater

Gerüchteküche“ an. Üblicherweise werden im Rahmen der „Gerüchteküche“ Ensemblemitglieder und andere Mitarbeiter nach Hause eingeladen, um gemeinsam zu kochen und nebenbei über das Theaterleben, neue Projekte und die Kunst im Allgemeinen zu plaudern. In Corona-Zeiten finden diese Treffen nun digital statt: Ein oder zwei Schauspieler und eine Regieassistentin nehmen gemeinsam unter Wahrung des Sicherheitsabstands Platz am Kaffeetisch, die Zuschauer zu Hause schalten sich live per Videochat dazu.

Anmelden kann man sich bis spätestens Dienstag, 14. April, 10:00 Uhr, über die Dramaturgie des Theaters (E-Mail dramaturgie@theater-erlangen.de). Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich die technische Grundausstattung muss vorhanden sein. Welche das ist (z. B. Skype oder Zoom), kann nach der ersten Kontaktaufnahme abgesprochen werden. Wer sich zuerst anmeldet, bekommt den Platz: Es lohnt sich also unbedingt, sich frühzeitig zu melden.

Weitere Termine (jeweils 15:00 Uhr): Dienstag, 14. April, mit den Schauspielern Ralph Jung und Leon Amadeus Singer; Mittwoch, 15. April, mit Schauspielerin Lisa Fedkenheuer und Regieassistentin

Momo Mosel; Donnerstag, 16. April, mit Schauspielerin Alissa Snagowski und Schauspieler Max Mehlhose Löffler sowie Freitag, 17. April, mit Schauspieler Hermann Große-Berg.

 

07.04.2020
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