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Archiv RathausReport

RathausReport vom 8. April 2020

Corona-Pandemie

 

Abfallwirtschaft: Änderungen bei Gartenabfällen und Wertstoffhöfen

Ab sofort hat die Kompostierungsanlage der Stadt (Neuenweiherstraße) wieder geöffnet. Das gilt allerdings nur für die Anlieferung von Gartenabfällen. Darüber informierte der kommunale Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung. Die Kompostierungsanlage hat montags bis freitags von 7:00 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 15:45 Uhr geöffnet. Samstags von 7:00 bis 13:00 Uhr. Wie die Abteilung Abfallwirtschaft weiter berichtet, findet die Müllabfuhr derzeit ohne größere Einschränkungen statt. Bereits vereinbarte Sperrmülltermine werden abgearbeitet, neue aber derzeit nicht mehr vereinbart.
Wie der Zweckverband Abfallwirtschaft der Stadt und des Landkreises informiert, bleibt die Müllumladestation am Hafen geschlossen. Dort muss der Betrieb für die unabdingbare Annahme des Restmülls der Müllabfuhr sowie dessen Verladung auf der Schiene zur Müllverbrennung sichergestellt werden. An den Wertstoffhöfen Herzogenaurach und Medbach findet nur noch ein Notbetrieb statt. Informationen gibt es im Internet unter www.zva-erlangen.de.  

 

Corona-Pandemie

Schnelle Unterstützung für betroffene Studierende

Dieser Tage wandten sich auch Studierende, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten sind, an die Stadtspitze. Denn auch innerhalb der Gruppe der Studierenden kommt es zu existenziellen Problemlagen: Der Job in der Gastronomie, im Einzelhandel oder an der Universität fällt weg, die Miete und Lebensmittel müssen dennoch gezahlt werden.
Bürgermeisterin Elisabeth Preuß hat daher die örtlichen Bundestags- und Landtagsabgeordneten angeschrieben und um ein schnelles Hilfspaket gebeten. Die Abgeordneten haben sehr schnell reagiert und eine Initiative im Bayerischen Landtag angekündigt.
Mit dem Studentenwerk und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde ebenfalls Kontakt aufgenommen. Das Studentenwerk unterstützt Studierende nicht zuletzt durch sein Amt für Ausbildungsförderung (BAföG) und seine Sozialberatung; im Hinblick auf die Mietverhältnisse in seinen Wohnheimen bemüht sich das Studentenwerk in allen Notsituationen um sozialverträgliche und studierendenfreundliche Lösungen. Die FAU unterstützt ihre Studierenden ebenfalls und sucht individuell nach pragmatischen Lösungen. Anlaufstellen sind dabei u.a. die Allgemeine Studienberatung (IBZ), die StudienServiceCenter (SCC) an den Fakultäten sowie das Referat für Internationale Angelegenheiten. Auch das Jobcenter der Stadt ist involviert. Normalerweise können Studierende zwar nur in wenigen Ausnahmefällen Arbeitslosengeld (ALG) II beantragen.
Das Jobcenter wird aber bei Studierenden, die nachweisbar durch die Corona-Pandemie in existentielle Not geraten und Bürger der Stadt sind, prüfen, ob eine – zumindest überbrückende – Zahlung von ALG II möglich ist. „Wir sind in dieser Krise für alle Bürgerinnen und Bürger verantwortlich. Die Studierenden sind ein wichtiger und lebendiger Teil unserer Stadt und verdienen unsere Unterstützung ebenso wie alle anderen“, sagte Oberbürgermeister Florian Janik.
Infos gibt es im Internet www.fau.info/corona sowie https://www.werkswelt.de/?post=corona.

 

Ampeln fit für die Zukunft: Energieeinsparung durch LED-Technik

Im Zuge von Erneuerungsmaßnahmen an vorerst 16 Ampelanlagen stellt die Stadt Erlangen nach und nach auf hocheffiziente LED-Technik um. „Jede umgerüstete Lichtsignalanlage mit LED-Technik spart zwischen 70 und 95 % Strom gegenüber der alten Ampel mit konventioneller Lampentechnologie ein“, sagt Erlangens Planungs- und Baureferent Josef Weber. Gleichzeitig wird auch die Betriebs- und Verkehrssicherheit der Lichtsignalanlagen wiederhergestellt. Aktuell findet am Martin-Luther-Platz die Umrüstung statt.
Der Bau- und Werkausschuss des Stadtrats hat vor zwei Jahren ein Sonderprogramm beschlossen, dass in einem Dreijahres-Zeitraum die Erneuerung der überalterten Steuergeräte von 16 Ampelanlagen vorsah. Damit sollte auch einem vorzeitigen Anlagenausfall vorbeugt werden.
Die aktuelle Umrüstung am Martin-Luther-Platz ist eine von vier Maßnahmen die im Jahr 2020 auf dem Programm stehen. Die Anlage Kosbacher Damm/Schallershofer Straße ist bereits erneuert. Es folgen noch die Kreuzung Schallershofer Straße/Neumühle sowie die Fußgängerquerung Schallershofer/Hedenusstraße.
Bei den Arbeiten wird gleichzeitig u.a. eine sogenannte LED „1-Watt“-Technologie eingebaut. Damit kann der Stromverbrauch und auch der vorhandene CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Bei der aktuellen Umrüstung am Martin-Luther-Platz sinkt der Stromverbrauch von bisher 13.000 kWh/a auf 505 kWh/a, das entspricht einer Einsparung von ca. 96 %. Pro Jahr werden mit der gesamten Umrüstung ca. sieben Tonnen und auf die Lebensdauer gerechnet bis zu 143 Tonnen CO 2 eingespart.  „Neue Anlagen werden generell seit mehreren Jahren mit dieser energieeffizienten LED-Technologie beschafft, um auch im Bereich der Verkehrstechnik einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, ergänzt Weber. So wurden zum Beispiel die neuen Ampeln Bismarck-/Schillerstraße, Frauenauracher/Gundstraße und Günther-Scharowsky-/Cumianastraße bereits mit dieser Technologie beschafft. Die Kosten für die Umrüstung der Anlage Martin-Luther-Platz belaufen sich auf etwa 62.000 Euro. Diese Umrüstung wird zusätzlich durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz bezuschusst.

 

Foto-Aktion zu „Internationalen Wochen gegen Rassismus“

In der vergangenen Woche sind die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ leider ohne Veranstaltungen und weitgehend ohne Medienresonanz zu Ende gegangen. Die rassistischen Morde in Kassel, Halle und Hanau sind zum Teil erst wenige Wochen alt und es gilt, durchaus ähnlich wie beim Corona-Virus, dass es nur durch Aufmerksamkeit und Zusammenhalt der gesamten Gesellschaft gelingen kann, dem sich ausbreitenden Rassismus entschieden entgegenzutreten. Deshalb haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt/Internationale Beziehungen im Bürgermeister- und Presseamt der Stadt sowie weitere Unterstützer das bundesweite Motto der Wochen „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ zum Anlass genommen, sich im Netz zu präsentieren. Eine Nachahmung der Fotoaktion ist jederzeit und gerne erwünscht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.erlangen.de/diversity.

 

Stadtjugendring präsentiert „Zuhör-Lust statt Zimmerfrust!“

Der Stadtjugendring (SJR) Erlangen präsentiert auf seinem Youtube-Kanal täglich eine barrierefreie Fortsetzungslesung des Märchenromans „Der rote Fluss“ von Sabine Kohlert. Das fantastische Märchen, nicht nur für Kinder, ist jeweils ab 18:00 Uhr online – sobald es bei anderen Streamingdiensten hochgeladen wird, auch dort (soundcloud, spotify, apple podcasts u.a.). In dem Roman geht es um einen grausamen Fluch, eine verbotene Liebe und eine Reise voller Abenteuer. „Zuhör-Lust statt Zimmerfrust!“ ist ein Angebot des SJR und der Autorin Sabine Kohlert. Unterstützt wird das Projekt von der Videogruppe „unbequem“, dem Kelebek Verlag, dem Bezirksjugendring Mittelfranken, dem Bezirk Mittelfranken und der Gebärdendolmetscherin Alexa Doelle. Unter allen hinterlassenen Kommentaren bei Youtube verlost der SJR einen signierten Roman. Ausgelost, wird nach den Osterferien. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt auf der der SJR-Facebookseite.

 

Verkehrsbeschränkungen an der Kreuzung

Die Kreuzung Paul-Gossen-/Günter-Scharowsky-Straße wird im Rahmen der „Äußeren Erschließung Siemens Campus“ jetzt bis etwa Mitte November ausgebaut. Wie das Referat für Planen und Bauen der Stadt informiert, werden während der Bauzeit immer wieder Fahrspuren reduziert bzw. die Verkehrsführung verändert – jedoch wird der Verkehr in alle Richtungen aufrechterhalten. Das Gewerbegebiet Cumianastraße bleibt uneingeschränkt erreichbar. Info: www.erlangen.de/verkehr.

 

08.04.2020
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