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Archiv RathausReport

RathausReport vom 15. April 2020

 

„Gedankenstriche – – Brieffreundschaften“ gesucht

Die derzeitige Situation stellt alle vor große Herausforderungen. Kreativität ist gefragt, um etwas gegen die soziale Vereinsamung in der aktuellen Zeit und darüber hinaus zu unternehmen. Unter dem Motto „Gedankenstriche – – Brieffreundschaften verbinden“ lassen das städtische Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt sowie die Integrationslotsin der Stadt die „alte Idee“ aufleben und starten ein Projekt für soziale Kontakte in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen: Menschen, die im Seniorenheim keinen Besuch empfangen dürfen oder zuhause wenig Kontakt haben, können über Stift und Papier Kontakt zu anderen Bürgerinnen und Bürgern aufbauen. Ob es ein Austausch von Reisegeschichten oder Lieblingsbeschäftigungen wird, von Lebensgeschichten und Anekdoten bleibt den zufälligen Brieffreunden natürlich selbst überlassen. Auf jeden Fall ermöglicht es Austausch und Bereicherung für alle Beteiligten. Wer Interesse an einem Brieffreund/einer Brieffreundin hat, kann alle Informationen unter der Internetadresse www.erlangen.de/gedankenstriche nachlesen, das Kontaktformular ausfüllen und an die E-Mail-Adresse engagement@stadt.erlangen.de schicken.
Wer keinen Internetzugang hat, kann einfach Name, Adresse und Telefonnummer notieren, in einen Umschlag stecken, mit dem Begriff „Gedankenstriche“ versehen und an einer der Sammelstellen einwerfen oder ans Rathaus schicken (Stadt Erlangen, Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt, 91051 Erlangen). Sammelstellen sind alle Bürgertreffs, der Treffpunkt Rötelheimpark (Schenkstraße 111) sowie der Mütter- und Familientreff (Drausnickstraße 82). Die persönlichen Daten werden nicht gespeichert, sondern nur an eine/n mögliche/n Brieffreund/-in weitergegeben.
Eine ähnliche Aktion ist auch in der thüringischen Partnerstadt Jena gestartet worden. Wie das Erlanger Städtepartnerschaftsbüro informiert, möchte der Seniorenbeirat in Jena unter dem Titel „Hoffnungsbrief“ Menschen in Alten- und Pflegeheimen sowie dem dortigen Personal ein Zeichen der Verbundenheit geben. Erlangerinnen und Erlanger sind aufgerufen, Geschichten, Bilder, Gedichte, ermutigende Gedanken, gute Erfahrungen oder Gebete nach Jena zu schicken. Die Briefe können anonym sein oder mit Absenderadresse.
Die Kreisdiakoniestelle Jena leitet die Schreiben an alle örtlichen Senioreneinrichtungen weiter (Adresse mit dem Betreff „Hoffnungsbrief“: Kreisdiakoniestelle Jena, Saalbahnhofstraße 12, 07743 Jena). Vielleicht ist das der Beginn einer Brieffreundschaft. Es wird aber um Verständnis gebeten, sollte eine ältere Person nicht auf den Brief antworten können.

 

Vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

Ein von der Stadt Erlangen beauftragtes Fachunternehmen beginnt in den nächsten Tagen mit der vorbeugenden Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in fünf ausgewählten Bereichen. Dabei handelt es sich um das Bergkirchweihgelände, den Burgberggarten, den Eichenwald, den Westfriedhof und die Ebrardstraße. Die dort stehenden Eichen werden mit einem biologischen Insektizid besprüht. Das von Natur aus im Boden vorkommende Bakterium mit dem Namen „Bacillus thuringiensis“ hemmt die Häutung der Raupen, so dass sie absterben.
Wie die kommunale Abteilung Stadtgrün mitteilt, wird so verhindert, dass die Raupen in das dritte Larvenstadium übergehen, in dem die gefährlichen Brennhaare ausgebildet werden. Sie können bei Berührung allergische Reaktionen und starken Juckreiz auslösen. Der Eichenprozessionsspinner, ein Forstschädling, breitet sich aufgrund der Klimaveränderung immer weiter aus. Die Raupen fressen ausschließlich Eichenblätter. Die Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass die vorbeugenden Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang des Befalls führen. Im Internet unter www.erlangen.de/eichenprozessionsspinner sind Fragen und Antworten dazu zusammengefasst.

 

Behinderungen rund um Kreuzung Drausnick-/Sieglitzhofer Straße

An der Kreuzung Drausnick-/Sieglitzhofer Straße im Stadtosten kommt es ab Dienstag, 21. April, zu Verkehrsbehinderungen. Dort wird, so informiert das Referat für Planen und Bauen der Stadt, die Fahrbahndecke nach einem Wasserrohrbruch wiederhergestellt. Die Arbeiten dauern bis Freitag, 24. April. Die Verkehrsführung wird geändert: Von der Drausnickstraße aus kommend kann nicht in die Sieglitzhofer Straße abgebogen werden – die Umleitung führt über die Artilleriestraße. Und von der Sieglitzhofer Straße aus kommend kann nicht Richtung Nürnberg und Buckenhof gefahren werden. Die Umleitung führt ebenfalls über die Artilleriestraße. Info: www.erlangen.de/verkehr.

 

15.04.2020
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