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Archiv RathausReport

RathausReport vom 8. Mai 2020

 

Besuche in Alten- und Pflegeheimen unter Auflagen möglich

Das wegen der Corona-Pandemie verhängte Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen wird gelockert. Wie die Bayerische Staatsregierung diese Woche bekanntgegeben hat, sind ab dem Wochenende wieder Besuche von einer festen Kontaktperson erlaubt – unter Einhaltung strikter Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Das Besuchsverbot gilt im Grundsatz fort. Abweichend darf ab Samstag, 9. Mai, jeder Bewohner/jede Bewohnerin einmal täglich von einer Person aus dem Kreis der Angehörigen. Das sind Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam oder einer weiteren Person. Sie müssen namentlich mit der Besuchszeit bei der Einrichtung registriert werden. Das ist in der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgelegt worden.

Die Erleichterungen beim Besuchsverbot gelten in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Besuchszeiten legt die Einrichtung selbst fest. Für die Besucherinnen und Besucher gilt eine Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Das Schutz- und Hygienekonzept einer Einrichtung kann auch weitergehende Anforderungen enthalten, beispielsweise anstelle das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes statt einer Bedeckung. Die Begleitung Sterbender durch den engsten Familienkreis ist jederzeit zulässig.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat für Einrichtungen eine Handlungsempfehlung erstellt. Sie ist im Internet unter www.stmpg.bayern.de bereitgestellt.

 

Künftig Mund-Nase-Bedeckung auch auf Märkten 

Ab Montag, 11. Mai, gilt auch auf Märkten im Stadtgebiet, neben dem Einhalten des Mindestabstands, eine Maskenpflicht (Mund-Nase-Bedeckung; „Community-Maske“). Das betrifft u.a. den Wochenmarkt am Markt- bzw. Schloßplatz und den Bauernmarkt am Rathausplatz. Auf diese neu vom Freistaat Bayern erlassene Regelung hat jetzt die Stadtverwaltung hingewiesen.

 

Kultureinrichtungen teilweise ab Montag wieder geöffnet

Nach mehrwöchiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie dürfen verschiedene Kultureinrichtungen wieder öffnen. Wie das städtische Referat für Bildung, Kultur und Jugend informiert, öffnen mehrere Einrichtungen ab Montag, 11. Mai, wieder. Analog zur Maskenpflicht des Freistaats Bayern sollen die Bürgerinnen und Bürger, die eine städtische Kultureinrichtung besuchen, ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten auch auf die maximal zulässige gleichzeitige Besucherzahl.

In der Stadtbibliothek (Marktplatz 1) gibt es ab Montag einen „to Go“-Service: Bücher und Medien können bestellt und ab Dienstag, 12. Mai, in der Hauptstelle oder an den Haltestellen der Fahrbibliothek abgeholt und zurückgegeben werden. Angehörigen einer Coronavirus-Risikogruppe werden die Medien (innerhalb Erlangens) nach Hause geliefert. Eine Selbstbedienung am Regal ist jedoch nicht möglich. Im Bürgerpalais Stutterheim bleiben das 1. und 2. Obergeschoss geschlossen. Weitere Details, vor allem wie der Service funktioniert, gibt es im Internet unter www.erlangen.de/stadtbibliothek sowie telefonisch unter der Rufnummer 09131 86-2355 (Bestellung Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag zwischen 10:00 und 17:00 Uhr möglich).

Die Städtische Sing- und Musikschule (Friedrichstraße 35) startet am Montag wieder mit dem Einzelunterricht, vorerst nur im zentralen Musikschulgebäude. An den Zweig- und Außenstellen findet in der kommenden Woche noch kein Präsenzunterricht statt. Die Verantwortlichen bitten um Verständnis, dass momentan Eltern derzeit keinen Zutritt zum Gebäude haben. Darüber hinaus wurde die Hauptanmeldezeit für den Instrumentalunterricht bis 15. Juni verlängert. Die Anmeldung für die Grundfächer beginnt am 25. Mai. Weitere Informationen gibt es aktuell im Internet unter www.musikschule-erlangen.de.

Ab Montag zeigt das Kunstmuseum (Nürnberger Straße 9) die Ausstellung „Oskar Koller – Farbklänge“, lediglich mit geänderten Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag, 11:00 bis 15:00 Uhr. Die Ausstellung ist bis 21. Juni zu sehen.

Ab Freitag, 15. Mai, hat das Kunstpalais (Marktplatz 1) wieder geöffnet. Vorerst ist nur der Besuch der aktuellen Ausstellung „Survival of the Fittest“ möglich. Führungen, Workshops oder ähnliche Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt.

Das Stadtmuseum am Martin-Luther-Platz kann ab Montag, 18. Mai, wieder besucht werden. 

Die Türen des Stadtarchivs (Luitpoldstraße 47) öffnen sich am Dienstag, 19. Mai, zu den regulären Öffnungszeiten – allerdings nur mit vorher vereinbartem Termin. Erreichbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür telefonisch (09131 86-2219) oder per E-Mail (stadtarchiv@stadt.erlangen.de). Gleichzeitig können maximal nur bis zu vier Personen gleichzeitig die Räumlichkeiten besuchen.

 

„Kultur vor dem Fenster“ startet in Erlangen

Ab sofort ist es möglich, Kultur wieder live zu erleben: Ein neues Internet-Portal www.kultur-vor-dem-fenster.de ermöglicht Künstlerinnen und Künstlern auch während der Corona-Pandemie aufzutreten – auf Privatgrundstücken im Freien: vor Balkonen, in Hinterhöfen, Gärten, vor den Fenstern der Bürgerinnen und Bürger. Gespielt wird vor Ein- und Mehrfamilienhäusern, in Innenhöfen, vor Altenheimen, Kinderheimen oder sozialen Einrichtungen – aus Freude, einfach mal so für die gute Laune oder gegen Isolation und geistige Verarmung. Das Portal soll zum einen freischaffenden Künstlern, deren Existenzgrundlage derzeit weggebrochen ist, zu bezahlten Auftritten verhelfen. Zum anderen soll es dazu beitragen, das kulturelle Leben in der Stadt wieder zu wecken und Bürger an kulturellen Ereignissen teilhaben lassen.

Über die Internetseite können sich Künstler aus Erlangen und Umgebung registrieren lassen, Privatpersonen oder Einrichtungen aus dem Stadtgebiet können direkt Kontakt aufnehmen, um einen Auftritt zu vereinbaren. Natürlich wird sich dabei an die aktuellen Beschränkungen gehalten. Die mit den Ordnungsbehörden abgestimmten Spielregeln für die Auftritte finden sich auf der Internetseite. Für Einzelpersonen, Hausgemeinschaften oder soziale Einrichtungen, die sich die Künstlerhonorare nicht leisten können, wurde der Fonds „Kultur.Sozial“ eingerichtet, der von der Stadt Erlangen finanziert wird. Über diesen können die Auftritte der Künstler bezuschusst werden.

„Kultur vor dem Fenster“ wurde in Fürth von cubex GbR und Marc Vogel ins Leben gerufen und bereits auf die Städte Nürnberg und Landshut ausgeweitet. In Erlangen wird die Initiative von der Abteilung Festivals und Programme im Kulturamt in Zusammenarbeit mit der Kulturförderung im Amt für Soziokultur umgesetzt.

 

Fasten im Ramadan: Informationen für Lehrkräfte und Pädagogen

In Zusammenarbeit mit der Islamischen Religionsgemeinschaft Erlangen e. V. hat das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt der Stadt Erlangen eine Orientierungshilfe zu „Fasten im Ramadan“ speziell für Lehrkräfte, Pädagogen und Ausbilder erstellt. Die Handreichung soll dazu dienen, während der Zeit des Ramadans einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander zu pflegen. Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Auszubildende sollen auf diese Weise dabei unterstützt werden, ihre religiösen wie schulischen, universitären oder beruflichen Pflichten besser in Einklang zu bringen. Neben der Verteilung in Schulen und anderen Stellen ist die Orientierungshilfe im Internet unter www.erlangen.de/integration abrufbar.

Unterstützt wurde die Handreichung vom Forum für Integration und interkulturellen Dialog, vom Bildungsbüro der Stadt sowie den Staatlichen Schulämtern Erlangen und, Erlangen-Höchstadt sowie dem Albert-Schweitzer-, dem Ohm- und dem Marie-Therese-Gymnasien. Die Publikation „Ramadan und Schule. Neuköllner Empfehlungen“ des Bezirksamts Neukölln in Berlin diente als Grundlage.

 

Sperrung in der Mozartstraße bis Mitte August

In der Mozartstraße kommt es ab Montag, 11. Mai, auf Höhe der Hausnummern 46 bis 54 zu einer Vollsperrung. Wie das Referat für Planen und Bauen der Stadtverwaltung mitteilt, finden dort Arbeiten an den Fernwärmeleitungen sowie an einem Hausanschluss statt. Die Vollsperrung dauert bis Montag, 10. August. Info: www.erlangen.de/verkehr.

 

Sperrung in der Falkenstraße

Die Falkenstraße in Alterlangen muss ab Montag, 11. Mai, zwischen den Hausnummern 30 bis 36 (zwischen Kosbacher und Zeisigweg) gesperrt werden. Der Grund sind Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn. Darüber informierte das Referat für Planen und Bauen der Stadt. Die Sperrung dauert bis Dienstag, 19. Mai.

 

 

08.05.2020
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