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Archiv RathausReport

RathausReport vom 3. Juli 2020

 

Bürger- und Feuerwehrhaus Kriegenbrunn fertiggestellt

Das Bürger- und Feuerwehrhaus Kriegenbrunn ist fertig: Anfang Juli hat das kommunale Amt für Gebäudemanagement – der Bauherr – das Gebäude an das Amt für Soziokultur sowie die Freiwillige Feuerwehr übergeben. Sie werden in der nächsten Zeit das Haus in der Kriegenbrunner Straße beziehen. Die feierliche Eröffnung soll stattfinden, sobald sich Bürgerinnen und Bürger wieder in größerer Runde treffen können.

Neben der Fahrzeughalle für die Freiwillige Feuerwehr samt Umkleide- und Sanitärräume stehen Veranstaltungs- und Mehrzweckräume, eine Küche und anderes mehr zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 2,3 Millionen Euro (samt Einrichtung, abzüglich Zuschüsse).

Planungs- und Baureferent Josef Weber freut sich, dass sich der Neubau in seiner ortstypischen Gebäudestruktur und der Gestaltung der Fassaden auch mit seinen modernen Elementen gut in das dörfliche Umfeld einfügt. Während des gesamten Planungs- und Bauprozesses wurden der Ortsbeirat und die Vereine eng einbezogen. Auch bei der Auswahl der sogenannten Kunst am Bau war die Bevölkerung dabei. Die Nürnberger Künstlerinnen Andräa Schmidt und Konstanze Siegemund brachten die vielseitige Nutzung des Hauses mit ihrem mehrteiligen Kunstwerk „Der Verein“ an verschiedenen Stellen im Neubau zum Ausdruck. Drei Linsenrasterbilder (sog. Lentikulare) mit Fotos der Kriegenbrunner Bürgerinnen und Bürger sowie Bänder aus senkrechten Strichen, die für Personen, Gedanken und Ideen stehen, werden durch 14 direkt auf die Wand aufgetragene Zeichnungen ergänzt. „Die Stadt braucht Räume für Miteinander. Und genau das ist auch der Grund, warum wir als Stadt Bürgerhäuser wie das in Kriegenbrunn bauen. Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt jetzt fertig ist, auch wenn die Corona-Pandemie gerade das eigentlich geplante Fest unmöglich macht“, sagte Oberbürgermeister Florian Janik.

 

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Zusätzlich zu den Schalterbereichen im Erdgeschoss des Rathauses stehen ab Montag, 6. Juli, auch die Publikumsbereiche in den oberen Geschossen nach Terminvereinbarung wieder zur Verfügung. Entsprechende Hygienekonzepte wurden erarbeitet. Sofern möglich, werden Anliegen jedoch weiterhin vorrangig über Telefon oder E-Mail bearbeitet. Termine gibt es nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Anmeldung in der jeweiligen Dienststelle. Im Rathaus muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Die Abteilung Allgemeine Bürgerdienste und Wahlen (Rathaus-Erdgeschoss) kann ohne vorher vereinbarten Termin besucht werden, dazu gilt es, die linke Eingangstüre bzw. Warteschlange zu nehmen. Konkret sind somit die Bereiche Meldebehörde, Pass- und Ausweisbehörde, Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde Montag, Dienstag, Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr; und im Juli Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 15:30 Uhr geöffnet. Unterlagen müssen vollständig mitgebracht werden. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.erlangen.de/buergeramt. Für die Abholung Personalausweis oder Reisepass, Führerscheine bei Umtausch sowie Termine mit anderen Ämtern soll die rechte Eingangstüre bzw. Warteschlange genutzt werden. Grundsätzlich stehen auf der Internetseite unter www.erlangen.de/corona alle zentralen Informationen bereit.

 

Rahmenkonzept für HuPfla-Gedenkort online

Im Jahr 2015 haben alle damals im Stadtrat vertretenen Fraktionen und Gruppierungen die Schaffung eines „Ortes der Erinnerung“ an die Ermordung von Menschen mit psychischer Erkrankung der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen beantragt. Die Stadt hat in der Folge einen Beirat zur Errichtung einer Gedenkstätte für die „Euthanasie“-Opfer ins Leben gerufen. Im Juli 2019 wurden der renommierte Gedenkstättenexperte Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter Julius Scharnetzky mit der Erstellung eines Rahmenkonzepts für einen künftigen Lern- und Gedenkort beauftragt. Das Rahmenkonzept wurde am 30. Juni mit zehn konkreten Handlungsempfehlungen vorgestellt. Es wird den Ausgangspunkt für die weitere Konzeption des Lern- und Gedenkorts bilden. Eine Aufzeichnung der Präsentation des Rahmenkonzepts ist im Internet unter www.erlangen.de/gedenkort abrufbar.

 

Radlergruppe aus Jena zu Gast

Bürgermeister Jörg Volleth begrüßt am Sonntag, 5. Juli, eine Gruppe Fahrradfahrer aus der Partnerstadt Jena. Nach der Ankunft mit dem Zug in der Hugenottenstadt begleitet das Städtepartnerschaftsbüro die Thüringerinnen und Thüringer bei einem kleinen Stadtrundgang, bevor sie nach einem Mittagessen mit dem Rad nach Nürnberg fahren.

 

Sozial- und Gesundheitsausschuss tagt

Der Sozial- und Gesundheitsausschuss des Stadtrats kommt am Dienstag, 7. Juli, um 16:00 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung im Rathaus zusammen. Auf der Tagesordnung stehen der Aktionsplan Obdachlosigkeit, ein Sachstandsbericht „Corona“ des Sozialamts, die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt, die Errichtung eines Pflegestützpunkts, die Neubesetzung des SGB II-Beirats, die Änderung der Gebührensatzung zur Satzung für städtische dezentrale Unterkünfte zur Unterbringung von Flüchtlingen und anderes mehr.

 

Sportausschuss tagt in der Sponsel-Halle

Im Gymnastikraum der Friedrich-Sponsel-Halle kommt der Sportausschuss des Stadtrats am Dienstag, 7. Juli, um 17:00 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Themen sind die Berufung der Mitglieder des Sportbeirates, die Verschiebung der Deutschland Tour ins nächste Jahr, die Hallen- und Bahnenmieten für Sportvereine und anderes mehr.

 

Stadtteilbeirat Süd trifft sich zu konstituierender Sitzung

Zu seiner konstituierenden Sitzung kommt der Stadtteilbeirat Süd am Dienstag, 7. Juli, im Rathaus zusammen. Beginn ist um 18:00 Uhr im Kleinen Sitzungssaal im 1. OG. Der Bereich Süd umfasst u.a. die Gebiete Röthelheim/Rathenau, Uni-Südgelände und Siemens-Campus.

Das Vorschlagsrecht für die Beiratsmitglieder liegt bei den Stadtratsfraktionen und -gruppierungen und soll die Wahlergebnisse in den jeweiligen Gebieten abbilden. Der Stadtteilbeirat hat die gleiche „Amtszeit“ wie der Stadtrat, also von 2020 bis 2026.

 

Matschanlagen auf Spielplätzen wieder geöffnet

Auf den Spielplätzen Handtuchwiese, Kulmbacher Straße, Rhönstraße, Coburger Straße, Rotkappenweg, Färberhof, In den Straßäckern, Gustav-Heyer-Weg, Würzburger Ring und Petra-Kelly-Weg sind die Matschanlagen in Betrieb. Darauf hat jetzt das Spielplatzbüro im Amt für Soziokultur der Stadt hingewiesen. Auch der künstliche Bachlauf an der Bleiche führt Wasser. Nach wie vor gilt es allerdings, den Mindestabstand einzuhalten. Überfüllte Spielplätze sind aus Infektionsgründen unbedingt zu vermeiden. Die übrigen Matschanlagen sind noch nicht geöffnet, da eine endgültige Beprobung der Wasserqualität noch aussteht.

 

Rudelsweiherstraße gesperrt

Die Rudelsweiherstraße am Burgberg ist von Montag bis Freitag, 6. bis 10. Juli, für den Kfz-Verkehr gesperrt. Betroffen ist der Bereich zwischen Bubenreuther Weg und Platenstraße. Darüber informierte das Referat für Planen und Bauen. Der Grund sind Baumpflegearbeiten. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

 

03.07.2020
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