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Archiv RathausReport

RathausReport vom 10. Juli 2020

 

Rassistischer Vorfall sorgt für Entsetzen bei OB Janik

Oberbürgermeister Florian Janik zeigt sich entsetzt über den rassistischen Vorfall auf dem Burgberg im vergangenen Dezember, der jetzt im Zuge einer Gerichtsverhandlung bekannt wurde. „Der geschilderte Fall zeigt, dass auch eine Stadt, die sich dem Motto ‚Offen aus Tradition‘ verpflichtet hat, gegen Rassismus nicht gefeit ist. Auch in Erlangen gibt es Rassismus im Alltag“, sagte Janik. Es sei wichtig, dass jeder Übergriff zur Meldung komme und dass dagegen rechtsstaatlich vorgegangen werde. Doch es gehe auch darum, rassistische Tendenzen durch Engagement und Zivilcourage zu stoppen. Jeder sei gefordert, allen Formen von Rassismus entgegenzutreten: Egal ob es um den schlechten Witz gehe oder krasse Übergriffe wie den nun bekannt gewordenen. Die Stadt werde ihr Engagement gegen Rassismus fortsetzen und verstärken, so Janik weiter.

So plant zum Beispiel die Antidiskriminierungsstelle im Büro für Chancengleichheit und Vielfalt zum 40. Jahrestag des Oktoberfest-Attentats und der Ermordung von Shlomo Lewin und Frieda Poeschke eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Rechte Kontinuitäten“ mit mehreren Kooperationspartner*innen. Ferner finden nach der Sommerpause zum sechsten Mal die „Black History Weeks“ in Erlangen statt.

 

Sommerausstellung „On paper – Arbeiten mit Papier“

Im Kunstmuseum ist ab Sonntag, 12. Juli, die diesjährige Sommerausstellung „On paper – Arbeiten mit Papier“ zu sehen. Sie wird von Kulturreferentin Anke Steinert-Neuwirth eröffnet. Bis 9. August werden dort Kunstwerke auf und aus Papier gezeigt. Unterschiedlichste Papierarten fungieren bei den teils dreidimensionalen Ausstellungsstücken nicht nur als Bildträger, sondern auch als Werkstoff. Bei „On paper“ sind Werke aus der bestehenden Sammlung und neue Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler zu sehen.

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfen nur maximal 30 Personen gleichzeitig in die Räume. Auch hier muss der Mindestabstand eingehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Termine für Führungen werden abhängig von der aktuellen Situation auf der Internetseite www.kunstmuseumerlangen.de veröffentlicht.

 

Schulleiterin und Konrektor gehen in Ruhestand

Zeitenwechsel an der Büchenbacher Grundschule: Mit einer kleinen Feier werden am Montag, 13. Juli, die langjährige Schulleiterin Regina König zusammen mit Konrektor Mathias Kiehn in den Ruhestand verabschiedet. Den Dank der Stadt überbringt Oberbürgermeister Florian Janik.

 

Naturschutzbeirat befasst sich mit Lehmpfützen für Schwalben

Der Naturschutzbeirat der Stadt trifft sich am Montag, 13. Juli, um 17:00 Uhr zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung. Sie findet im Ratssaal des Rathauses statt. Punkte der Tagesordnung sind u.a. die Vorstellung des geschützten Landschaftsbestandteils „Holzweg“ und die Einfriedung der Hundefreilaufzone am Holzweg. Außerdem Anfragen zu Themen wie Betretungsverbot/Anleinpflicht und die Einrichtung von Lehmpfützen für Mehlschwalben.

 

Bauausschuss befasst sich mit Ortsumgehung Eltersdorf

In seiner nächsten öffentlichen Sitzung befasst sich der Bau- und Werkausschusses für den Entwässerungsbetrieb am Dienstag, 14. Juli, ab 16:30 Uhr mit dem aktuellen Stand der Ortsumgehung Eltersdorf. Außerdem geht es im Ratssaal des Rathauses um einen Kurzvortrag zur regenerativen Energieerzeugung am Rathaus, die Zukunft der Ganztagesbetreuung an Grundschulen, Brandschutzverbesserungen im Rathaus, den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Schorlachstraße und anderes mehr. Zuvor, um 15:30 Uhr, treffen sich die Ausschussmitglieder zu einer Ortsbesichtigung in der Damaschkestraße.

 

Digitale Premiere am Theater Erlangen

Infolge der Corona-Pandemie beschreitet das Theater Erlangen neue Wege: Die nächste Premiere „Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!“ in der Regie von Intendantin Katja Ott ist seit Donnerstag, 9. Juli, ausschließlich als Stream im Netz zu sehen. Begleitet von Live-Einführungen und -Expertengesprächen finden die digitalen Vorstellungen an fünf Terminen noch bis Sonntag, 14. Juli, statt. Die Neuproduktion richtet eine zentrale Frage an eine Gesellschaft in der Krise: In welcher Zukunft wollen wir leben? In „Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!“ haben Aktivistinnen und Aktivisten das leere Markgrafentheater gekapert und halten von der Bühne aus Gericht. Eine EU-Kommissarin und ein Gewerkschaftsfunktionär dienen ihnen als Geiseln. Die EU gespalten, das bedingungslose Grundeinkommen gescheitert, Klimaflüchtlinge von Iran bis Island: Wie konnte es nur so weit kommen? Nichts weniger als die Wahrheit soll ans Licht gebracht werden. Aber die Frage nach der Schuld ist komplex. Und wer seine Ideale zuerst verraten hat, ist nur noch schwer zu sagen. Werden die im Internet zugeschalteten Follower aus Erlangen für Klarheit sorgen?

Let Them Eat Money. Welche Zukunft?! zeigt eine mögliche Version unserer Zukunft und warnt zugleich davor, die Krisen der Gegenwart mit faulen Kompromissen und allzu einfachen Antworten anzugehen. Karten können über die Theaterkasse und im Internet unter www.theater-erlangen.de für 7,00 Euro erworben werden. Am Tag der Aufführung erhalten die Zuschauerinnen und Zuschauer den Zugangslink per E-Mail.

 

„Mini Open-Air“ auf der Wöhrmühle

Das große Open-Air „Kulturinsel Wöhrmühle“ musste das Kulturzentrum E-Werk wegen der Corona-Pandemie absagen. Doch das „Kulturinsel Wöhrmühle MiniPop Open Air“ im Auftrag der Stadt sorgt nun vom 12. bis 30. August dafür, dass die Kulturinsel zumindest im kleinen Rahmen mit Kultur erfüllt wird: In Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturamt und dem Amt für Soziokultur wird das E-Werk die Veranstaltungsinfrastruktur für weitere Kulturschaffende, Veranstalter und Musiker der Stadt zur Verfügung stellen, um Veranstaltungen unter „Corona-Bedingungen“ organisieren zu können. Auch einige Veranstaltungen des Erlanger Poetenfests werden vom 27. bis 30. August auf der Kulturinsel Wöhrmühle stattfinden.

In den letzten Wochen gab es Gespräche zwischen Stadt und E-Werk mit dem Ziel, Möglichkeiten für eine „Kultur-Versorgung“ der Erlanger auch in den aktuell schwierigen Zeiten sicher zu stellen. „Kultur muss, soweit es möglich ist, auch in der sogenannten `neuen Realität` im öffentlichen Raum und im echten Leben passieren und nicht nur im Internet,“ so die Kulturreferentin Anke Steinert-Neuwirth. Und Oberbürgermeister Florian Janik ergänzt: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des E-Werks, die Kompetenz und Erfahrung haben, in kurzer Zeit einen unter den geltenden Bestimmungen sicheren Veranstaltungsort aufbauen und zur Verfügung stellen zu können. So muss der Kultursommer in Erlangen doch nicht ganz ausfallen.“ E-Werk-Geschäftsführer Jan Dinger ist sich sicher: „Die weitläufige Fläche der Kulturinsel eröffnet optimale Möglichkeiten, ein entsprechendes Hygiene-Konzept umzusetzen.“ Das genaue Programm kann im Internet unter www.e-werk.de eingesehen werden.

 

Stadtteilkarte Büchenbach für Neuzugewanderte

Das städtische Bildungsbüro und das Amt für Soziokultur haben eine Büchenbacher Stadtteilkarte für Neuzugewanderte konzipiert und umgesetzt. Sie richtet sich an Menschen, die neu aus dem Ausland beziehungsweise aus einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in den Stadtteil gezogen sind. Sie soll in verständlicher Sprache einen ersten Einblick in das neue Lebensumfeld bieten und zur Teilnahme an wohnortnahen Bildungsangeboten, soziokulturellen Angeboten und dem gesellschaftlichen Leben motivieren. Die Karte enthält Kontaktdaten verschiedener Bildungseinrichtungen, Einrichtungen der Soziokultur und Beratungsstellen sowie zentrale Punkte oder Notfallnummern. Die Entscheidung, Büchenbach als ersten Stadtteil in Form dieser Karte abzubilden, erfolgte mit Bezug auf Daten zum Wanderungsverhalten in der Stadt, zur Sozialstruktur sowie den Empfehlungen der Flüchtlings- und Integrationsberatung sowie des Stadtjugendamtes. Demnach ist Büchenbach eines der wichtigsten „Ankunftsquartiere“ für Menschen, die aus dem Ausland zuziehen.

 

Simsons-Sommerferienprogramm: Anmeldungen ab Samstag

Auch in diesem Jahr hat das Team des städtischen Kinderkulturbüros ein spannendes und sehr abwechslungsreiches Sommerferienprogramm für alle Erlanger Schulkinder zusammengestellt. Neben vielen sportlichen Aktivitäten, wie Squash, Reiten oder Ballett gibt es etliche Angebote im kreativen Bereich sowie spannende erlebnispädagogische Halbtages- und Tagesaktionen. Auch sind viele neue Aktionen geplant. Es wird zum Beispiel der gesamte Außenbereich des Bürgertreffs „Die Villa“ die gesamten Ferien über bespielt. Zusätzlich sind einige neue Anbieter mit im Programm dabei. Eine vorherige Anmeldung zu den einzelnen Kursen ist jedoch zwingend notwendig. Das Programm kann im Internet unter www.ferienprogramm-erlangen.de eingesehen und ab Samstag, 11. Juli, dort gebucht werden.

 

Märchen für die Partnerstädte

Innerhalb von zehn Jahren (2007 bis 2017) schuf die Erlanger Autorin Margrit Vollertsen-Diewerge ein 12-bändiges Werk von Märchenbüchern, in 24 Sprachen übersetzt und an Schulen in der Hugenottenstadt und in ihren Partnerkommunen illustriert. Vor wenigen Tagen übergab die Schriftstellerin nun dem Städtepartnerschaftsbüro je fünf Bücher mit Hör-CD für alle Partner- und Freundschaftsstädte, die dort in Zeiten der Pandemie als Zeichen der Verbundenheit verstanden werden sollen.

Mehr zu dem einzigartigen, privat finanzierten Projekt „Schulen-Sprachen-Partnerstädte“ gibt es im Internet unter www.bildungsprojekt-erlangen.de

 

 

10.07.2020
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