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Aktuelles

Ehemaliges Hallenbadgelände als städtebauliche Chance

Die Stadtverwaltung soll die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Hallenbadgrundstücks westlich des künftigen Kultur- und Bildungscampus (KuBiC) Frankenhof vorantreiben. Das hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats kürzlich beschlossen. Das Ratsgremium bekräftigte, dass die gesamte Fläche auch künftig für eine öffentliche Nutzung vorgehalten bleibt. Ebenso soll das Christian-Ernst-Gymnasium in dem Bereich auch künftig Sportanlagen nutzen können. „Die freie Fläche bietet uns die Chance, das gesamte Areal in den Blick zu nehmen und städtebaulich aufzuwerten und neu zu sortieren“, sagte Planungs- und Baureferent Josef Weber. Zudem ergäben sich durch die räumliche Nähe zum Christian-Ernst-Gymnasium (CEG) und zum KuBiC eine Reihe von Synergieeffekten und neue Möglichkeiten, was gemeinsame Raumnutzungen oder Kooperation bei Veranstaltungen und Konzerten angehe. Erste Gespräche zwischen Stadtverwaltung und CEG fanden bereits statt.

Man sei sich einig, dass man die gesamte Freifläche im Hinblick auf diese Potenziale untersuchen wolle. Bei der Planung soll zudem einbezogen werden, dass die nördlich gelegene städtische Friedrich-Sponsel-Sporthalle stark sanierungsbedürftig ist. Nach einer ersten Kostenabschätzung wird es wohl wirtschaftlicher sein, auf dem freigewordenen Gelände eine neue Sporthalle zu planen und die Fläche der Altstadtstruktur entsprechend städtebaulich zu reparieren. Ferner stimmte das Ratsgremium grundsätzlich zu, dass zur Deckung des allgemeinen Stellplatzbedarfs die Errichtung einer Tiefgarage mit öffentlichen Stellplätzen sinnvoll ist, die sich über das gesamte, derzeit unbebaute Gelände, also die Freisportanlagen und das ehemalige Hallenbad, erstreckt. Eine öffentliche Tiefgarage leiste zudem einen Beitrag, die angestrebte Verminderung von Gehwegparkern im öffentlichen Straßenraum auszugleichen, so Weber. Die Verwaltung wurde beauftragt, die nächsten Planungsschritte einzuleiten.

30.07.2019
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