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Aktuelles

Machbarkeitsstudie als Grundlage für Ideen- und Realisierungswettbewerb

Einladend, inspirierend und offen: So wird nicht nur der neue Kultur- und Bildungscampus Frankenhof (KuBiC) sein. Auch das künftige Quartier KuBiC – Areal zwischen dem KuBiC und dem Christian-Ernst-Gymnasium (CEG) – soll weiterentwickelt und aufgewertet werden. Denn es liegt in einem städtebaulich wichtigen, hochsensiblen Bereich: zentral in der Innenstadt, am Übergang zur historischen Neustadt, an der zukünftigen „Achse der Wissenschaft“ zwischen Himbeerpalast und Kollegienhaus sowie im denkmalgeschützten Ensemblebereich mit mehreren Einzeldenkmälern aus verschiedenen Epochen.

Als ersten Schritt eines mehrstufigen Planungsverfahrens wurde von der Stadtverwaltung zunächst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese sollte prüfen, inwieweit die planerischen Zielsetzungen und die vielfältigen Nutzungsinteressen auf dem Areal gut vereinbart werden können. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt nun vor. Es soll als inhaltliche Grundlage die nächsten planerischen Schritte für die Durchführung eines städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs einleiten.

Als Ausgangspunkt hierfür wird eine vertiefende Studie aus zwei der vier in der Machbarkeitsstudie ausgearbeiteten Varianten dienen, die nach Diskussion und Abstimmung in den beteiligten Ämtern als Vorzugsvariante favorisiert wird. Diese sieht unter anderem einen dreigeschossigen Gebäudekomplex aus Sporthalle und einer Tiefgarage an der Ecke Fahrstraße zur Südlichen Stadtmauerstraße als städtebaulichen Nordostrand des Quartiers vor. Dadurch wird nicht nur der Stadtraum an der Fahrstraße verbessert, sondern auch die Bedeutung der „Achse der Wissenschaft“ innerhalb des Stadtgefüges zwischen den Uni-Standorten Schlossgarten und „Himbeerpalast“ deutlich aufgewertet. „Mit dem Umzug der Philosophischen Fakultät in den Himbeerpalast und durch zahlreiche private und öffentliche Bauprojekte in der Siebold- und in der Fahrtstraße entsteht hier ein ganz neuer Stadtraum. Es bietet sich die große Chance, das Areal am KuBiC hier gelungen einzugliedern“, so Planungs- und Baureferent Josef Weber. In den Freisportflächen soll das Quartier in wohltuende Distanzräume zwischen dem Gebäudedreiklang aus Sporthalle, KuBIC und CEG gliedern und für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen.

Darüber hinaus wurde durch die Machbarkeitsstudie herausgearbeitet, dass im weiteren Planungsverlauf folgende Ziele angestrebt werden sollen: Eine Tiefgarage soll Parkraum bieten und Stellplätze kompensieren. Ein neues Fahrradhaus an der Fahrstraße westlich der CEG-Mensa soll möglichst dreigeschossig geplant werden, um eine städtebaulich angemessene Fassung zu erreichen. Zudem soll das gesamte Quartier zukünftig durchlässiger gestaltet werden. „Mit der Schulleitung des CEG stehen wir im Austausch. Wir wollen die Schulfamilie auch in die weiteren Planungsschritte intensiv einbeziehen“, kündigt Weber an.

21.10.2021
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