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Häufig gestellte Fragen zur Landesgartenschau

5. Weiteres Vorgehen

5.1 Gibt es einen Überblick über die bisherigen Schritte?

2013

22. April 2013
Die CSU-Fraktion beantragt, dass sich die Stadt um die Ausrichtung einer Landesgartenschau bewerben soll. Verschiedene Grünflächen im Stadtgebiet kämen dafür in Frage.

2. Mai 2013
Die SPD-Fraktion beantragt, dass die Stadt die Entwicklung der Fläche zwischen Bahnlinie und Autobahn vorantreibt. Auch eine Landesgartenschau in diesem Gebiet käme in Frage.

15. Oktober 2013
Der Stadtrat beschließt die Durchführung einer Machbarkeitsstudie, die untersuchen soll, welche Flächen im Stadtgebiet für eine Landesgartenschau geeignet sind.

2015

26. März 2015
Im Stadtrat wird die Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer Landesgartenschau in Erlangen vorgestellt.

April bis November 2015
Die Stadtverwaltung konkretisiert erste Ideen für die Landesgartenschau.

10. Dezember 2015
Der Stadtrat beschließt, dass sich Erlangen um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2024 bewirbt.

2016

19. Februar 2016
Abgabe der Bewerbung bei der Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschauen in München

4. Mai 2016
Bereisung Erlangens durch die Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschauen in München

7. Mai 2016
Radtour über das Ausstellungsgelände mit Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Bau- und Planungsreferent Josef Weber

10. Mai 2016
Informationsveranstaltung der Stadtverwaltung im Naturfreundehaus auf der Wöhrmühlinsel mit Vorstellung der Bewerbung

14. Mai 2016
Zuschlag durch die Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschauen in München

15. Oktober 2016
Radtour über das Ausstellungsgelände mit Oberbürgermeister Dr. Florian Janik, Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Bau- und Planungsreferent Josef Weber

27. Oktober 2016
Der Stadtrat beschließt das weitere Vorgehen nach Erteilung des Zuschlags, insbesondere den Umgang mit ökologischen Fragen und weitere Schritte der Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

5.2 Was sind die nächsten Schritte im Projekt und wie kann man sich beteiligen?

Für die Landesgartenschau 2024 wird ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Wettbewerb durchgeführt werden. Die teilnehmenden Büros (Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten) werden dabei Vorschläge machen, wie das Gelände während und nach der Landesgartenschau gestaltet werden kann. Im Jahr 2017 soll der Stadtrat die Auslobung des Wettbewerbs beschließen. Die Auslobung wird alle für den Wettbewerb relevanten Aspekte berücksichtigen. Insbesondere betrifft dies die Aspekte Umwelt- und Naturschutz/Ökologie, Hochwasser, die städtebauliche Entwicklung des Großparkplatz und die Verkehrsaspekte.

Vorgesehen ist ein zweiphasiges Wettbewerbsverfahren. Die erste Phase steht allen teilnahmeberechtigten Büros offen. Für die zweite Phase können sich Teilnehmer der ersten Phase qualifizieren. Die Auswahl der Teilnehmer für die zweite Phase sowie die Auswahl der Preisträger trifft das Preisgericht.

Die Phasen werden sich in ihrer Bearbeitungstiefe unterscheiden. In der ersten, offenen Phase sollen räumliche Ideen und Konzepte entwickelt werden. Die zweite Phase dient der Vertiefung und Ausarbeitung der einzelnen Entwürfe hin zu einem umsetzbaren Gesamtkonzept.

Bei der Konzeption des Wettbewerbs wurde großer Wert auf die Information und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gelegt. Leitgedanke war, geeignete Zeitpunkte für Information und Beteiligung zu identifizieren, um so viele Beteiligungsmöglichkeiten wie möglich anbieten zu können.

Bereits in der Vorbereitung der Auslobung ist eine erste Beteiligung vorgesehen. Bürgerinnen und Bürgern soll so die Möglichkeit gegeben werden, so frühzeitig wie möglich eigene Ideen und Anforderungen in die Aufgabenstellung des Wettbewerbs einzubringen.

Nach der ersten Phase werden die Bürgerinnen und Bürger über die Auswahl der Teilnehmer für die zweite Phase informiert. Die einzelnen Arbeiten und die Einschätzung des Preisgerichts werden vorgestellt.

In der zweiten Wettbewerbsphase ist eine weitere Beteiligung vorgesehen. Die qualifizierten Arbeitsgemeinschaften stellen ihre Ideen für Erlangen öffentlich vor und stehen den Bürgerinnen und Bürgern für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaften bekommen dann Gelegenheit, diese Inhalte in ihre Konzepte einzuarbeiten.

Nach der zweiten Phase werden die Bürgerinnen und Bürger über die Entscheidung des Preisgerichts informiert. Die Preisträger und ihre Arbeiten werden vorgestellt. Der Stadtrat trifft die Entscheidung, welche Wettbewerbsarbeit Grundlage für die weiteren Planungen wird.

Der Wettbewerb wird durch ein qualifiziertes externes Büro betreut. Darüber hinaus soll der Wettbewerb auch durch ein qualifiziertes externes Büro kommunikativ begleitet und moderiert werden.

Begleitend zum Wettbewerb wird für die Landesgartenschau ein Projektforum eingerichtet, das Planung und Umsetzung der Landesgartenschau begleitet. Vorbild ist das Forum Verkehrsentwicklungsplan. Das Forum steht allen offen, die sich aktiv einbringen wollen, und tagt in regelmäßigen Abständen. Es soll im Frühjahr 2017 seine Arbeit aufnehmen.

21.11.2016
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