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Erlanger Bergkirchweih

Erlanger Bergkirchweih: 28. Mai bis 8. Juni 2020

In Erlangen werden alljährlich die „Bergtraditionen“ gehegt und gepflegt. Seit mehreren Jahrzehnten auch die des „Bieranstiches“. Eröffnet wird die Bergkirchweih jedes Jahr durch den Oberbürgermeister. Am ersten Festtag, ein Donnerstag, gibt es pünktlich um 17 Uhr das Anstechen des ersten Fasses durch das Stadtoberhaupt. Diese Tradition ist der Startschuss zu einem der ältesten und schönsten Volksfeste Deutschlands. Termin der nächsten Bergkirchweih: 28. Mai bis 8. Juni 2020.

Was mit einem Vogelschießen und einem Pfingstmarkt im Jahr 1755 begann, ist heute ein Fest mit einer mittlerweile über 250-jährigen Tradition, dessen Ruf weit über die Stadtgrenzen Erlangens hinaus bekannt ist.

Die Reiseroute von über 100 Schaustellerbetrieben, führt in den Tagen vor Pfingsten alljährlich nach Erlangen. Zusammen mit den Bierkellern bilden sie für zwölf Tage die perfekte Verbindung, um das besondere Flair der Erlanger Bergkirchweih zu bilden.

Nach zwölf Tagen heißt es dann wieder „Ade“ sagen, zum  Abenteuer und zum Berg mit seinem speziellen Flair. Dann verabschieden sich die Besucher in traditioneller Weise  in Mitten eines Meeres von weißen Taschentüchern und unter den Klängen von „Lili Marleen“ bis zum nächsten Jahr. 

Informationen zur Bergkirchweih 2020 gibt es hier.

 

FAQ´s Sanierung Bergkirchweihgelände

Das Bergkirchweihgelände soll in den kommenden Jahren weiter umfassend saniert werden, da der bauliche Zustand größtenteils marode und zum Teil sogar baufällig ist. Auf die wichtigsten Fragen gibt es Antworten:

1. Was ist unter dem Gesamtkonzept für das Bergkirchweihgelände zu verstehen?

Für das Bergkirchweihgelände sind viele unterschiedliche Behörden zuständig. Das Gesamtkonzept soll die gesamte Infrastruktur wie Straßenführung, Wege, Treppenanlagen, Parkplätze, Beleuchtung, Mauern, Zäune, Geländer, Gebäude, Bierkellerbereiche, Toilettenanlagen und den zwingend erforderlichen Platzbedarf für Baumnachpflanzungen berücksichtigen. Die aus Sicht der einzelnen Behörden notwendigen Maßnahmen sollen zusammengeführt werden.

2. Was tut die Stadt, um so viele Bäume auf dem Bergkirchweihgelände zu erhalten?

Bereits im Februar 2008 wurden bei Baumkontrollen im Altbaumbestand erhebliche Standortbelastungen durch Bodenverdichtung, Überfüllung, Anfahrschäden, Abgrabungen, Erosion, Einbringen von Fetten und Ölen etc. festgestellt. Sie sind neben den Auswirkungen der Klimaveränderungen ursächlich für den überwiegend schlechten Zustand der Bäume. Seit 2009 lässt die Stadtverwaltung regelmäßig Gutachten zum Zustand der Bäume auf dem Bergkirchweihgelände durchführen. Ziel der Gutachten ist es, Schäden an Bäumen frühzeitig zu erkennen, diese durch die Baumpflege und eine Verbesserung der Baumstandorte zu verringern oder zu beheben aber auch die Verkehrssicherheit des Geländes zu prüfen.

Aus Sicherheitsgründen mussten kurz vor der Bergkirchweih 2019 leider kurzfristig 25 Bäume im Bereich des Entla‘s Keller sowie an der Berg- und der Rathsberger Straße, am Erichkeller und am Schützenweg gefällt werden.

Im Bereich des Erich-Kellers wurde bereits ein Großbaum nachgepflanzt. Weitere Nachpflanzungen werden im Herbst folgen.  

5. Welche Maßnahmen werden vor der Bergkirchweih 2020 durchgeführt?

Im Vorfeld der Bergkirchweih 2020 werden im Bereich des Henninger Kellers und des Hofbräu Kellers neue Geländer angebracht, marode Stützmauern, Überdachungen und Treppen werden erneuert. Derzeit sind die Geländer dort nur rund 90 Zentimeter hoch und genügen den Sicherheitsstandards nicht mehr. In mehreren Schritten werden die Geländer auf 1,10 Meter erhöht werden, um die provisorischen Gitter zu ersetzen und moderne und einheitliche Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

 

 

14.10.2019
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