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Aktuelles

Mit "ZuSpruch" Sprachbarrieren überwinden

Sprachmittler*innen gesucht

Das Projekt „ZuSpruch“ des Beruflichen Fortbildungszentrums der Bayerischen Wirtschaft (bfz) Erlangen unterstützt Menschen mit geringen Deutschkenntnissen bei der Kommunikation in verschiedenen Einrichtungen.

Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt fördern das ehrenamtliche Sprachmittler-Projekt. Die Sprachmittler unterstützen die Kommunikation zwischen Einrichtungen, Behörden, Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Als zentrale Koordinierungsstelle vermittelt das Projekt des bfz Erlangen geschulte ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und -mittler. Die Ehrenamtlichen begleiten neu zugewanderte Bürgerinnen und Bürger, die sich finanziell keinen Dolmetscher leisten können und unterstützen sie sprachlich auch in digitaler Form.

Im Rahmen des Projekts erhalten die Ehrenamtlichen ein Sprachmittlertraining, Fortbildungen zu Interkultureller Kompetenz oder zum Umgang mit bestimmten Zielgruppen und Beratung zu Themen wie Sprache und Integration. Für ihren Einsatz erhalten die Sprachmittler eine Aufwandsentschädigung. Wer sich mit seinen Sprachkenntnissen einbringen und sich als Sprachmittler im Kontakt mit Behörden und Einrichtungen usw. für andere engagieren möchte, kann sich an die Koordinierungsstelle wenden und sich über das Projekt „ZuSpruch“ informieren.

„Mit diesem gemeinsamen Projekt der Stadt, des Landkreises und des bfz wird einerseits eine Möglichkeit für ehrenamtliches Engagement für mehrsprachige Menschen geschaffen und andererseits bedürftigen Bürgern mit Sprachdefizit geholfen“, berichtet der Sozialreferent der Stadt, Dieter Rosner.

Aktuell sind bereits ehrenamtliche Mittler in 15 Sprachen aktiv. Bei Interesse können sich (mehrsprachige) Interessierte an das bfz wenden (Karl-Zucker-Straße 3, 91052 Erlangen, Telefon 09131 895463, E-Mail zuspruch-n@bfz.de). Derzeit werden unter anderem für Rumänisch, Bulgarisch, Serbisch, Kroatisch und Französisch noch Engagierte gesucht.

Das Projekt wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert. Die Stadt und der Landkreis übernehmen gemeinsam die Kofinanzierung.

31.03.2021
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