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Integrationskonferenzen

Integrationskonferenz

Mit der jährlichen Integrationskonferenz will die Stadt Erlangen

  • Transparenz schaffen, in dem sie über die erfolgten Aktivitäten informiert
  • Beteiligung der externen Akteure und der Migrantenselbstorganisationen sicherstellen
  • Aktuelle Themen und Anregungen aus der Bevölkerung aufnehmen
  • Vernetzung initiieren
  • Gemeinsam mit den Akteuren die Themen für die nächsten Integrationskonferenzen erarbeiten.

 

Hier finden Sie die Dokumentationen der früheren Integrationskonferenzen:

 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2021

„Ein (Schul-)Jahr mit Corona: Herausforderungen für Sprachförderung und Chancengleichheit"

Unter diesem Thema stand die 12. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen, die am 25.02.2021 erstmals digital und in verkürzter Form stattgefunden hat. An der Konferenz nahmen etwa 75 Personen teil. Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Janik folgte eine kurze Einführung von Florian Sperber mit dem Titel "Warum Sprachförderung gerade jetzt so wichtig ist", gefolgt von einem Beitrag von Evelina Winter zum Thema "Die Erlanger Sprachförderangebote in Zeiten von Corona". Lutz Otto refereierte anschließend über "Sprachförderung und Chancengleichheit im neuen Schulalltag". In kurzen Workshops tauschten sich die Teilnehmer*innen daraufhin aus und schlugen Handlungsempfehlungen vor, die der Stadtverwaltung als Anregung für weitere Aktivitäten dienen sollen.

 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2019

„Zuhause in Erlangen – wie kann Stadtentwicklung das Zusammenleben von sozial, kulturell und demographisch vielfältigen Gruppen fördern?“ – so lautete das Thema der 11. Integrationskonferenz am 25.01.2019. An der Konferenz haben rund 100 interne und externe Teilnehmer*innen aus Bürgerschaft und Stadtverwaltung, Politik, Organisationen und Vereinen teilgenommen. Zu Beginn referierte Frau Isabel Strehle zum Thema „Partizipation – Stadt – Okkupation“, gefolgt von Frau Cremer-Zwiklas Vortrag zu „Integration in der Stadterneuerung“ und einem Beitrag von Dr. Thomas Franke über „Zusammenleben im Quartier“. Die Teilnehmer*innen hatten danach in verschiedenen Workshops die Möglichkeit, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen einzubringen und sich auszutauschen. Aus den Ergebnissen der Vorträge und der Workshops wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die den entsprechenden Akteur*innen und Institutionen als Anregung dienen sollen.

 

Dokumentation der Demokratie- und Integrationskonferenz 2018

„In Zeiten von Populismus und Ausgrenzung – wie können wir demokratische Strukturen stärken?“
Unter diesem Thema stand die Demokratie- und 10. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen, die am 26.01.2018 im Erlanger Rathaus in Kooperation mit der „Partnerschaft für Demokratie!“ im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ stattfand. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bürgerschaft und Stadtverwaltung, Politik, Organisationen und Vereinen waren der Einladung gefolgt.
Nach dem einleitenden Vortrag von Prof. Dr. Heiner Bielefeldt zum Thema „Demokratie braucht Menschenrechte“ hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit eigene Einstellungen, Sichtweisen und Handlungen zu reflektieren und sich über aktuelle persönliche Entwicklungen auszutauschen.

 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2017

­­„Ankommen, erwachsen werden, Arbeit finden ­– welche Bildungsangebote brauchen junge (Neu)-Zuwanderer?“
So lautete das Thema der 9. Integrationskonferenz, die am 27. Januar 2017 im Erlanger Rathaus stattfand. Prof. Dr. Magdalena Michalak vom Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an der FAU Erlangen-Nürnberg setzte mit ihrem Vortrag „Sprachliche Förderung und Begleitung ins Berufsleben – wie schaffen wir das?“ einen besonderen Schwerpunkt auf den Spracherwerb junger Zuwanderer. Im Anschluss präsentierte Rainer Aliochin, Chief Operating Officer bei AAU e.V. Nürnberg, die Chancen und Herausforderungen von Neuzuwanderern in Ausbildung und Arbeit. Danach bot sich den TeilnehmerInnen die Chance, in Gruppenarbeit Handlungsempfehlungen für die verschiedensten Akteure zu erarbeiten.

 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2016

„Meine, deine, unsere Kultur – neue Perspektiven für das Kulturleben in Erlangen“
Unter diesem Thema stand die 8. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen, die am 29.01.2016 von 13 – 18 Uhr im Rathaus, Ratssaal, 1. OG stattfand und die erstmals gemeinsam mit den „Erlanger Kulturdialogen“ des Kulturamtes organisiert wurde. Der Referent Mark Terkessidis betonte, dass es „im Kulturbereich sehr viele unreflektierte Filterprozesse gibt, die dafür sorgen, dass nach wie vor zahlreiche Angebote abgekoppelt von der sonstigen gesellschaftlichen Entwicklung nahezu rein herkunftsdeutsch“ konzipiert sind. Darüber hinaus würde der Kulturbereich, der sich in der Regel selbst als sehr offen empfinde, sich de facto nur denen gegenüber öffnen, die er durch Bildungsangebote auf das „eigene Kulturniveau" emporziehen könne.
Seine zentrale Forderung lautete daher: Ein öffentlich finanziertes Angebot solle nicht nur darüber nachdenken, wie es sich ein Publikum nach eigenem Gusto heranziehe, sondern mehr darüber, wie es auch heterogenen Bedürfnissen gerecht werden und Barrieren gegenüber Herkunft, im Übrigen auch sozialer Herkunft, abbauen könne. Voraussetzung dafür sei eine echte interkulturelle Öffnung, um den verschiedenen Gruppierungen überhaupt einen Zugang zu öffentlichen Räumen zu ermöglichen.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2015

„Lokale Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung“, unter diesem Thema stand die 7. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen, die am 30.01.2015 von 13 – 18 Uhr im Rathaus, Ratssaal, 1. OG stattfand.
Moderne europäische Städte sind pluralistisch, hier leben Menschen aus vielen Kulturen nebeneinander, begegnen sich im Alltag und tauschen sich aus. In Erlangen leben Men­schen aus über 140 Nationen zusammen, in manchen Grund­schulen haben bereits über 50% der Kinder einen Migrati­onshintergrund.Doch friedliches kulturelles Miteinander in unseren Städten ist kein Selbstläufer. Vielmehr gebieten wie­derkehrende rechtsgerichtete Vorkommnisse, sich intensiv und umfassend mit Strategien gegen Ras­sismus und Diskriminierung zu befassen. Die Stadt Erlangen legt ausdrücklich einen politi­schen Schwerpunkt auf effektive Integrationsarbeit und auf Prävention gegen Rassismus und Diskri­minierung. Dies war auch die Grundlage für die Diskussion, an der sich annährend 150 Teilnehmer beteiligten.
 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2014

„Politische Partizipation und Identifikation – neue Formen der Bürgerbeteiligung, mehr Migranten in den Rat“
Unter diesem Thema stand die  6. Integrationskonferenz der Stadt Erlangen, die am 31.01.2014 von 13 – 18 Uhr im Rathaus, Ratssaal, 1. OG stattfand.
Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Kommunal- und Europawahl wurde vor allem die Frage der politischen Partizipation im Hinblick auf  die zunehmende Vielfalt der Gesellschaft diskutiert.
Um die Demokratie zu sichern und weiterzuentwickeln, muss die politische Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden. Demzufolge unterstützt die Teilhabe der Einwanderinnen und Einwanderer an den politischen Entscheidungen die demokratische Ordnung der Zuwanderungsgesellschaft. Die wenigen konkreten Best-Practice-Beispiele unterstreichen, dass hier weiterhin dringender Handlungsbedarf besteht.
In ihrem Leitbild Integration befürwortet die Stadt Erlangen die politische Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürgern als eine wichtige Komponente der erfolgreichen Integration.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2013

Am 25. Januar 2013 hat die 5. Integrationskonferenz in Erlangen stattgefunden. Mit dem Thema "Willkommenskultur – Erwartungen, Rahmenbedingungen, Haltungen" wurde ein spannendes Thema gewählt, wie die Zahl der über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bürgerschaft und Stadtverwaltung, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Organisationen und Vereinen eindrucksvoll belegte.
Nach der Vorstellung verschiedener Best Practice-Beispiele und  den einleitenden Vorträgen standen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der Herausforderung, in vier Arbeitsgruppen den Begriff  der Willkommenskultur mit Leben und Ideen zu füllen.
Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse dieser Konferenz in das XENOS-Projekt eingespeist und tragen somit aktiv zur Entwicklung eines Konzepts für eine Willkommenskultur in Erlangen bei.
 

Dokumentation der Integrationskonferenz 2012

Mit der 4. Integrationskonferenz zum Thema „Beruflichen Fort- und Weiterbildung - Anerkennung und Qualifizierung" am 20. Januar 2012 wurde der in den letzten Jahren äußerst erfolgreiche Weg des regelmäßigen Austausches zur Umsetzung des Leitbildes für Integration in Erlangen weitergeführt.
Durch das am 1. April dieses Jahres in Kraft tretende Gesetz BQFG, das die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen erleichtern soll, wurde eine langjährige Forderung in die Tat umgesetzt. Dass dies jedoch nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist, wurde auch bei der Konferenz deutlich. Kernelemente des Gesetzes sind der Rechtsanspruch auf ein Prüfungsverfahren für die rund 350 nicht reglementierten Berufe und der allgemeine Anspruch auf eine individuelle Gleichwertigkeitsprüfung nach einheitlichen Kriterien in einem einheitlich geregelten Verfahren, unabhängig von der Staatsbürgerschaft.Die Bewertungsverfahren soll dadurch für Antragsteller und Arbeitgeber transparent gemacht werden.
Flankierend zur Einführung des neuen Gesetzes sind jedoch weitere Maßnahmen und Angebote notwendig, um die Potenziale und Kompetenzen der Migranten besser als bisher in den Fokus zu rücken. Dazu haben sich die 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Integrationskonferenz in fünf Arbeitsgruppen zusammen gefunden. In einem regen Austausch wurden vielfältige Überlegungen zusammengetragen, die die zuständigen Akteure in ihrer Arbeit unterstützen sollen.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2011

Am 21. Januar 2011 fand im Erlanger Rathaus die dritte Integrationskonferenz der Stadt zum Thema "Diversity Management – Nutzung und Wertschätzung von ethnischer und sozialer Vielfalt" statt, an der über 120 Vertreter von Organisationen, Unternehmen, Einrichtungen und Vereinen teilnahmen. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Fernsehjournalistin Özlem Sarıkaya vom Bayerischen Rundfunk München.
Prof. Dr. Renate Bitzan von der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg  erläuterte die Vielschichtigkeit des Begriffs und ging auf seine Ursprünge zwischen Menschenrechtsaktivitäten auf der einen und Betriebswirtschaftslogik auf der anderen Seite ein.  Adidas- Personalchef Matthias Malessa  darauf, dass bei Adidas die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt als einer der Schlüsselfaktoren für den Unternehmenserfolg angesehen wird.
In den Arbeitsgruppen wurde herausgearbeitet, dass sich die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt beim Personal und auch bei den Kunden (Bürgern) durchsetzen soll und dafür Diversity Management als Grundkonzept in Aus- und Fortbildung zu verankern ist. Von Bedeutung sind dabei auch auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmte Angebote, um z.B. durch eine entsprechende Beratung eine selbstständigere Teilnahme an der Gesellschaft zu erzielen. Wichtig sei es, schlummernde Potentiale und Ressourcen für die Sicherung der Zukunft zu erkennen und zu fördern.
Dazu nötig seien Öffentlichkeitsarbeit, Arbeitszeitflexibilität und mehrsprachige Stellenausschreibungen. Außerdem sei die Förderung von Sozialkontakten durch den Arbeitgeber sehr zentral für einen interkulturellen Austausch. Zur Umsetzung bedarf es daher einer festen Definition des jeweiligen Diversity-Managements, das auch als Leitbild verankert werden müsse.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2010

Die Integrationskonferenz 2010 der Stadt Erlangen hat sich am 22. Januar mit dem Thema  „Kulturelle Bildung für Erwachsene mit Migrationshintergrund“ beschäftigt. Vorgestellt wurde z.B. eine Kooperation des Stadtmuseums mit dem Club International der VHS. Seit dem Zuwanderungsgesetz sind alle Neuzuwanderer verpflichtet, einen sogenannten Integrationskurs zu besuchen. Für den hauptsächlich auf Spracherwerb abzielenden Kurs haben die beiden Einrichtungen nun ein Konzept entwickelt, dass das Erlernen der Sprache mit dem Kennenlernen der Stadtgeschichte verbindet. Unter dem Titel „Wer sind denn eigentlich diese Hugenotten ?“ erfahren die Neu-Erlanger, dass es auch vor über 300 Jahren nicht ganz einfach war, in der neuen Heimat Fuß zu fassen.
Diese und andere Beispiele sollten den Teilnehmern Mut machen, auch für ihre Einrichtungen nach innovativen Ansätzen zu suchen, um mehr Menschen mit Migrationshintergrund am kulturellen Leben der Stadt teilhaben zu lassen.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2009

Im Januar 2006 hat die Stadt Erlangen zu einem kick-off-workshop eingeladen, um gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund die Arbeit für ein „Leitbild Integration“ für die Stadt Erlangen zu beginnen.
Rund 80 Personen – Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Einrichtungen wie der Friedrich-Alexander-Universität, der Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU, der Polizei, Vertreterinnen und Vertreter des Stadtrats und der Parteien, des Ausländer- und Integrationsbeirats, der Migrantenselbstorganisationen, Schulen und Religionsgemeinschaften haben danach bis Februar 2007 in sechs moderierten Arbeitsgruppen das Leitbild Integration und geeignete Maßnahmen zu folgenden Handlungsfeldern der Integration erarbeitet:

  • Sprachliche Integration und Bildung
  • Berufliche Integration – Wirtschaft und Arbeit
  • Soziale und kulturelle Integration –
  • Politisch-partizipatorische Integration
  • Stadtplanung / Wohnumfeld / Sozialraum

Im Juli 2007 hat der Erlanger Stadtrat das Leitbild Integration einstimmig verabschiedet.
Mit einem weiteren Beschluss hat der Erlanger Stadtrat empfohlen, das Leitbild Integration ab 2008 in den Referaten, Ämtern und Tochtergesellschaften der Stadt Erlangen umzusetzen.
Zum Jahresbeginn 2008 wurde die Koordinationsstelle Integration eingerichtet. Sie leitet die städtische Integrationsarbeit und begleitet die Umsetzung durch die Dienststellen. Als referatsübergreifende Stelle koordiniert sie die Aufgaben innerhalb der Stadtverwaltung und stimmt diese auch mit den Aktivitäten der externen Akteure ab.
Bereits im ersten Jahr wurde das Leitbild in rund 20 Dienststellen und Gremien der Stadt Erlangen und bei weiteren 15 externen Veranstaltungen lokaler, regionaler und überregionaler Institutionen sowie Städten in der Region vorgestellt.
Der Lenkungskreis wurde neu konstituiert, die Integrationsverantwortlichen in den Ämtern benannt und erste Vorarbeiten für den Aufbau eines Integrationsmonitorings begonnen.
Mehrere Ämter und die Tochtergesellschaften haben mit der Umsetzung von Maßnahmen begonnen.

Mit der ersten Integrationskonferenz – die künftig jährlich stattfinden wird - will die Stadt Erlangen

  • Transparenz schaffen, in dem sie über die erfolgten Aktivitäten informiert
  • Anregungen und Ideen aufnehmen
  • Vernetzung initiieren
  • gemeinsam mit allen Akteuren das Thema der Integrationskonferenz 2010 erarbeiten.
09.06.2021
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