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Erlangen feiert 100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre FrauenwahlrechtAm 12. November 1918, also vor 100 Jahren, durften in Deutschland erstmals Frauen an Wahlen teilnehmen. Anlässlich dieses Jubiläums finden in Erlangen ab dem Weltfrauentag am Donnerstag, 8. März, in der Reihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungsreihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ soll nicht nur erinnern, sondern auch in die Zukunft blicken. Dies zeigt auch das Logo: Das Unendlichkeitszeichen, das sowohl die beiden Nullen der „Einhundert“ darstellt, als auch zu einem Frauenzeichen und einem Wahlkreuz verfremdet wurde, steht dafür, dass es heute trotz großer Fortschritte auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit auch weiterhin noch viel zu tun gibt.

„Im kommenden halben Jahr werden Stadtrundgänge und Kinofilmreihen, Ausstellungen und Vorträge, Lesungen und Workshops sowie Bildungsreisen und Sonderveranstaltungen der Erlanger Kulturfeste das Thema 'Frauenwahlrecht' von allen Seiten beleuchten“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte Katharina Kunze. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Beteiligten ein buntes und abwechslungsreiches Programm anbieten können.“ Ihre Kollegin Christina Nießen-Straube ergänzt: „Unsere Veranstaltungsreihe ist bewusst demokratisch, offen und inklusiv gestaltet, denn wir verfolgen mit ihr das Ziel, in unserer Stadtgesellschaft eine breite Diskussion sowohl zu Feminismus im Allgemeinen und frauenpolitischen Themen im Besonderen als auch zu unseren demokratischen Grundlagen anzustoßen.“ „Darum erinnert uns das Frauenwahlrechtsjubiläum auch daran, wie sinnvoll und nützlich es in einer Demokratie ist, mit historisch gewachsenen Ungerechtigkeiten zu brechen und Beteiligungsmöglichkeiten für alle zu schaffen“, kommentiert Oberbürgermeister Florian Janik. Auch Ehrenbürgerin Dinah Radtke unterstützt „100 Jahre Frauenwahlrecht“: „Dass Frauen nicht wählen durften, erkennen wir heute als sinnlos und ungerecht. Aber dass viele Menschen mit Behinderung heute noch immer nicht wählen dürfen, regt kaum Jemanden auf. Darum finde ich es ganz wichtig, dass das Programm auch solche Themen aufgreift und zur Diskussion einlädt. Ich hoffe, dass meine und alle anderen Veranstaltungen zum Blick über den Tellerrand animieren und den Impuls senden, die eigenen politischen Wünsche zu verwirklichen.“

Alle Veranstaltungen werden auf der Facebookseite www.fb.com/100FWR angekündigt. Außerdem liegt in zahlreichen städtischen Dienststellen und online ein umfangreiches Programmheft auf.

Die städtischen Gleichstellungsbeauftragten weisen darauf hin, dass gerne weitere Aktivitäten in die Reihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ aufgenommen werden. „Ob Sie also ein Demokratiefest im Park organisieren, ob Sie ein Lied über das Wahlrecht schreiben und präsentieren, ob sie Frauen zur Kandidatur für politische Ämter motivieren oder Kindern Bücher über starke Mädchen vorlesen – jeder Beitrag stärkt die Offenheit und das demokratische Bewusstsein unserer Stadt!“, erklärt Nießen-Straube. Passende Veranstaltungen können bei den Gleichstellungsbeauftragten per E-Mail über die Adresse gleichstellungsstelle@stadt.erlangen.de angemeldet werden.

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