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Kunst im öffentlichen Raum in Erlangen

Von Elias Räntz‘ Götterfiguren auf dem Dach des Markgrafenschlosses bis hin zu den Maschinenfiguren des Künstlers Joachim Bandau auf dem Campus Süd, von den Bronzeplastiken Heinrich Kirchners im Skulpturengarten auf dem Burgberg bis hin zum Weißen Engel der Künstlerin Franziska Uhl im Röthelheimpark – wer in Erlangen unterwegs ist, begegnet zahlreichen Kunstwerken aus den unterschiedlichsten Epochen in den verschiedensten Winkeln der Stadt. Manche von ihnen sind durch Prunk und Größe schon von weitem deutlich sichtbar, andere dagegen verlangen nach gezielter Aufmerksamkeit und manchmal sogar nach einem Blick um ein oder zwei Ecken.

Eine Route quer durch die Stadt gleicht dabei dem Blättern durch ein Bilderalbum. Anhand der Kunst, die das Stadtbild Erlangens durch die Jahrhunderte hindurch prägt, lassen sich Veränderungen sowohl in Kunst- und Stadtgeschichte wie auch der Wandel im Selbstverständnis ihrer Auftraggeberinnen und Auftraggeber ablesen. Sind ältere Werke noch meist Stein gewordene Verherrlichung des Markgrafen und seiner Regentschaft, drückt sich später zunehmend das gewachsene Selbstbewusstsein bürgerlicher Stifterinnen und Stifter in ihnen aus. Nach 1945 und der ideologischen Vereinnahmung des Kunstverständnisses durch die Nationalsozialisten, spiegelt die Kunst im öffentlichen Raum heute die Themen und den Geschmack einer pluralistischen Gesellschaft wider: von Alltagsszenen, die Identifikation stiften möchten bis hin zu ungegenständlichen Formexperimenten, die entschlüsselt oder ganz einfach nur bestaunt werden wollen.

Gemeinsam ist den Bronzeplastiken, Brunnen, Wandreliefs, Fassadengestaltungen und vielen anderen Werken mehr ihr Bezug zu Erlangen als Ort und das mal länger zurückreichende, mal kürzer dauernde Stück Stadtgeschichte, in das sie verwoben sind. Und nicht zuletzt stehen sie für die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die in Erlangen und Umland leben und arbeiten, oder die sich deutschlandweit und international mit der Hugenottenstadt auseinandergesetzt haben.

 

Der KunstGuide

Der KunstGuide möchte helfen, Kunst im öffentlichen Raum in Erlangen zu entdecken, näher kennenzulernen und Hintergrundinformationen über die Geschichte der Werke und Intentionen von Künstler*innen und Auftraggeber*innen zu liefern. Dabei ist der KunstGuide Navigationssystem und Lexikon zugleich. Näheres zu den Funktionen erfahren Sie, wenn Sie auf den Info-Button rechts oben in der Karte klicken.

Erlangen und Umgebung verfügen, je nach Zählung, über weit mehr als dreihundert Kunstobjekte im öffentlichen Raum. Der KunstGuide ist ein fortlaufendes Projekt mit einem Schwerpunkt derzeit noch auf Kunst nach 1945. Es werden jedoch schrittweise alle relevanten Kunstwerke erfasst werden.


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