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Aktuelles

Die Stadtteil-Werkstatt 56nord wird mobil

Die Stadtteil-Werkstatt 56nord und ihr Projekt-Assistent Hauke Hoppe-Seyler sollen in Büchenbach-Nord bekannt und direkt ansprechbar werden. Deshalb hat Alexander Lech vom DesignbüroBÜROHALLO aus der Bauhausstadt Dessau mit dem Leipziger Daniel Janko ein Mobiliar produziert, das ansprechend und vielseitig einsetzbar ist. Die beiden haben es Ende Juni innerhalb von zwei Tagen entworfen und in der Werkstatt des AWO Sozialzentrums gebaut. Für das Lastenrad und die Ausstattung der Stadtteil-Werkstatt 56nord haben Alexander und Daniel kombinierbares Mobiliar gestaltet. Das Material (Multiplexplatten) und die Form sorgen mit der Wortmarke "56nord" dafür, dass die Aktionen und Angebote der Stadtteil-Werkstatt 56nord in Büchenbach-Nord deutlich sichtbar und leicht erkennbar werden.

Jedes Möbel hat einen mehrfachen Nutzen: So kann die Box des Lastenrades Ladung aufnehmen, aber auch gleichzeitig Tisch und damit Treffpunkt für Gespräche werden. Die Hocker sind stapelbar und auch als Regale in der Stadtteilwerkstatt einzusetzen. Die Plakataufsteller können ausgeklappt, aber auch als Präsentationstafeln verwendet werden.

So können alle Büchenbacher*innen in der Stadtteil-Werkstatt 56nord ganz nebenbei und spielerisch Verwandlungen („Welche Ideen verwandeln Büchenbach-Nord bis 2030?“) erleben und ausprobieren: Erstmal im kleinen Maßstab, in den kommenden 10 Jahren dann Schritt für Schritt auch in wachsenden Maßstäben.

Vorbereitet wurde das Projekt durch die Stadt Erlangen (Marion Cremer-Zwikla und Yvonne Slanz, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung). Beraten hat das Dessauer Planungsteam für das ISEK Büchenbach-Nord 2030 (Regina Sonnabend, kooperativ-planen und Prof. Dr. Holger Schmidt, Büro für Siedlungserneuerung). Unterstützt wurde die Produktion vom AWO Sozialzentrum in Büchenbach-Nord (Frank Steigner, AWO Stadtteilprojekt und Jürgen Dill, AWO Hausmeisterei). Das Fahrrad ist eine Leihgabe des Umweltamts der Stadt Erlangen.


Die Gestalter entwerfen das Mobiliar direkt vor Ort. (Bild: Alexander Lech, BÜROHALLO)


Die Gestalter bei der Umsetzung. (Bild: Alexander Lech, BÜROHALLO)


56nord steht für den ISEK-Prozess und ist aus den letzten zwei Ziffern der Postleitzahl von Büchenbach abgeleitet (Bild: Alexander Lech, BÜROHALLO)


Die Gestalter mit fertiggestelltem mobilen Mobiliar der Stadtteil-Werkstatt 56nord (Bild: Alexander Lech, BÜROHALLO)

Als vorlaufendes Quartiersmanagement konnten die Stadtteil-Werkstatt 56nord und der Projekt-Assistent Hauke Hoppe-Seyler im April die Arbeit aufnehmen.

Jetzt macht die Stadtteilwerkstatt 56nord vom 03. bis 21. August Sommerferien. Ab dem 25. August 2020 bietet Herr Hoppe-Seyler im Treff des AWO-Ortsverein an der Büchenbacher Anlage 27 wieder jeden Dienstag von15 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Sprechzeiten an.

Kontakt: Tel. 01573/4882139. E-Mail stadtteilwerkstatt@56nord.info

Auftraggeberin für das Soziale Stadt ISEK Büchenbach-Nord und die Stadtteil-Werkstatt 56nord ist die Stadt Erlangen, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung (Ansprechpartnerin: Yvonne Slanz, Stadtplanungsamt).

Mit der Erarbeitung des ISEK „Soziale Stadt“ Büchenbach-Nord 2030 sowie dem Mitwirkungs- und Beteiligungsprozess ist die Arbeitsgemeinschaft Regina Sonnabend, kooperativ-planen und Prof. Dr. Holger Schmidt, Büro für Siedlungserneuerung aus Dessau-Roßlau beauftragt. (Kontakt: info@koopertiv-planen.de)

Die Erstellung des ISEK Soziale Stadt“ Büchenbach-Nord 2030 und die Stadtteil-Werkstatt 56nord werden durch das städtebauliche Förderprogramm “Soziale Stadt“ gefördert. www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/staedtebau/soziale-stadt/
03.08.2020
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