Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Grün in der Stadt Aktuelles

Glyzinien für Zarmina

Beste Aussicht: Die Frauenärztin genießt ihren hängenden Garten

Als das Haus in der Gebbertstraße 37 gerade gebaut und der Laubengang mit den drei Glyzinien frisch gepflanzt wurde, ist Zarmina Mamozai selbst noch Patientin in der Gynäkologischen Praxis von Dr. Margot Wortmann. Nur zur Routineuntersuchung kommt sie vorbei. Sie fühlt sich wohl, kann aber nicht festmachen, woran das liegt. 2018 übernimmt sie die Praxis und lernt, ihren hängenden Garten zu schätzen. „Im Frühling gibt es ständig Neues zu sehen. Da kann ich gar nicht anders, als immer wieder Fotos zu machen“, erzählt Zarmina Mamozai. Auf einem der zahlreichen Motive, die sie auf ihrem Mobiltelefon begleiten, rankt sich der Blauregen stolz an seinem Gerüst empor und prahlt mit seiner Blütenpracht. Die Begeisterung für den Anblick ist ansteckend.


Das öde Grau vertreiben

Die Fassadenbegrünung in der Gebbertstraße kann aber noch viel mehr, als einfach Das Grün vor dem Haus hilft Zarmina Mamozai entspannt zu bleibennur schön auszusehen. Genauso wie insektenfreundliche Balkone oder liebevoll gestaltete, blühende Hinterhöfe vertreiben grüne Fassaden das öde Grau aus der Stadt. Zarmina Mamozai hat als Frauenärztin einen stressigen Arbeitsalltag. Das Grün vor dem Haus und der kleine Garten hinter dem Büro helfen ihr dabei, entspannt zu bleiben. „Wenn ich aus meinem Fenster schaue, merke ich gar nicht mehr, dass ich eigentlich mitten in der Stadt bin“, berichtet sie. Die Schling- und Kletterpflanzen an der Fassade haben außerdem einen kälte- und wärmedämmenden Effekt, was vor allem in heißen Sommermonaten ein Vorteil ist. Auch der Lärm der unmittelbar angrenzenden, stark befahrenen Straße bleibt durch die dämmende Wirkung draußen vor der Praxistür. Zusätzlich filtert die Begrünung Schadstoffe aus der Luft.


Grün und lebendig

Richtig zum Leben erwacht die grüne Wand vor Zarmina Mamozais Praxis in den Sommermonaten ab Mai. Vögel finden im Schutz der Glyzinie Nahrung und Brutplätze. Für Bienen und Hummeln ist die Pflanze ein wichtiges Nährgehölz. Während es draußen vor dem Wartezimmer brummt und schwirrt, bleibt es innen ruhig. „Probleme mit Mücken oder anderen ungebetenen Besuchern haben wir nicht“, erzählt Zarmina Mamozai. Die Pflege der Fassade übernimmt die Hausverwaltung. Aber das ist für sie kein Argument, Verantwortung abzugeben. „Wenn die Hausverwaltung irgendwann beschließt, dass ihr die Pflege zu aufwendig ist, würde ich selbst mit anpacken. Mein Grün wäre mir die Arbeit wert!“

 Auch im Herbst erstrahlt die grüne Fassade in bunten FarbenImmer etwas zu entdecken: Vögel, Bienen und Hummeln bevölkern die grüne Wand 31nat_FassadengrünZarmina_DeinGrünUnsereStadt

19.12.2019
» zurück zur Übersicht