Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Aktuelles

Stadt erinnert an die Ermordung jüdischer Patientinnen und Patienten

Am 1. November 1940 verließ ein Transport mit 122 Frauen und Männern die Heil- und Pflegeanstalt Erlangen und brachte sie in die Tötungsanstalt Sonnenstein (bei Pirna), wo sie wohl noch am selben Tag ermordet wurden. Dieser Tag wird im Allgemeinen als Beginn der „Aktion T4“ in Erlangen angesehen. Weniger bekannt ist, dass bereits am 16. September 1940 ein Transport im Rahmen einer Sonderaktion gegen jüdische Patientinnen und Patienten stattfand. An diesem Tag wurden 21 jüdische Patientinnen und Patienten in die Anstalt Eglfing-Haar bei München – zu diesem Zeitpunkt Sammelanstalt für alle jüdischen Anstalts-Patienten in Bayern – gebracht und wahrscheinlich kurze Zeit später in der Tötungsanstalt Hartheim ermordet.

Mit dieser Sonderaktion begann auch für Erlangen die Ermordung jüdischer Anstalts-Patientinnen und -Patienten, der reichsweit mindestens 2000 jüdische Menschen zum Opfer fielen. Zum 80. Jahrestag des Transportes hat die Stadt Erlangen ein Video produziert, in dem Oberbürgermeister Florian Janik an das Verbrechen und die Opfer erinnert. Zum Video geht es hier.

13.04.2021
» zurück zur Übersicht