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Nachhaltigkeitsbeirat

Nachhaltigkeit bei der Unterbringung der Gäste der Stadt Erlangen

Als Klimanotstandkommune setzt die Stadt Erlangen ein weiteres Zeichen für die Nachhaltigkeit und den Klimaschutz. Nur so kann die Kommune ihre Vorreiterrolle in der Gesellschaft wahrnehmen und selbst zum Klimaschutz und zur Einhaltung des Pariser Abkommens wesentlich beitragen.

Die Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt, Büro für Chancengleichheit und Vielfalt / Internationale Beziehungen, empfängt regelmäßig offizielle Delegationen, vor allem aus den Partnerstädten, die in Erlanger Hotels untergebracht werden. Die bisherige Regelung sieht vor, dass das günstigste Angebot zum Zuge kommt, was bis jetzt den Nachhaltigkeitsgedanken nicht berücksichtigt. Die Unterbringung von Gästen soll aber auf Anregung des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt ökologisch verträglich, ressourcenschonend und umweltfreundlich sein sowie sich auf bio und regionale Versorgung orientieren. Es soll darauf geachtet werden, dass auch faire Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen werden.

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit verpflichtet sich die Stadt Erlangen, bei der Auswahl der Hotels für die Unterbringung der offiziellen Delegationen und Gäste auch anderer Referate und Ämter, als erstes auf die Nachhaltigkeitsstrategie der Hotels zu achten und nicht das günstigste Angebot nehmen zu müssen. Dabei sollen Nachhaltigkeitszertifikate berücksichtigt werden.

Bei den Nachhaltigkeitszertifikaten für Hotels wird zwischen zwei grundlegenden Abstufungen unterschieden. Als erstes gibt es Zertifikate, die zeigen, dass das Hotel wirklich stark nachhaltig orientiert ist. Zum anderen werden Zertifikate verliehen, die lediglich eine schwache nachhaltige Orientierung ausweisen.

Um den in Erlangen ausgerufenen Klimanotstand mit angemessenen Maßnahmen entgegenzuwirken, sollten die Hotels ein stark nachhaltiges Zertifikat vorweisen können. Da dies in der Erlanger Hotellerie noch nicht die Regel ist, sollten auch Hotels, die sich um eine nachhaltige Entwicklung bemühen, belohnt werden, d.h. die Berücksichtigung der Hotels auch mit schwachen Nachhaltigkeitszertifikaten, die sich auf dem Weg zu einem starken Nachhaltigkeitszertifikat befinden. Dies soll auch ein Ansporn werden, mehr in diesem Bereich zu unternehmen.

Mit dieser neuen Regelung will die Stadt Erlangen auch ihre Partnerstädte dazu anregen, gemeinsam auf die Nachhaltigkeit zu setzen.

Praktische Umsetzung:

Bei der Angebotsabfrage sollen folgende Kriterien abgefragt werden:

  • Nachhaltigkeitszertifikate (starke bzw. schwache)
  • Regionale Versorgung mit Lebensmitteln
  • Fairtrade Produkte
  • Umweltschonende Verkehrsmittel (Fahrradverleih, Elektroauto-Ladestationen).

Anhang der Zertifikate und bereits unternommenen Bemühungen der Hotels soll entschieden werden, wo die Gäste untergebracht werden.

Bei Fragen stehen gerne zur Verfügung: Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsbeirat, Nadja Steger (Tel. 09131 / 86-2122) und Amt für Umweltschutz und Energiefragen Verena Fiedler (Tel. 09131 / 86-2873).

Informationen zu den Zertifikaten finden Sie im Bereich Downloads.

05.08.2021
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