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AKTUELL

Arbeiten für Familienzentrum begonnen

Nach Vierfachhalle und Kletterzentrum laufen nun auch die Arbeiten für das Familienzentrum am Bürger-, Begegnungs- und Gesundheitszentrum (BBGZ) an der Hartmannstrasse an. Als dritter und östlichster Teilabschnitt des neuen Stadtteilzentrums im Erlangen Osten wird es viele Angebote des Stadtjugendamtes unter einem Dach verbinden.

Ein Mutter-Kind-Treff, eine Spiel- und Lernstube, eine Kinderkrippe und ein Kindergarten sowie eine offene Jugendsozialarbeit werden dann an einem Ort im Stadtosten zu finden sein. Gut 220 Kinder und Jugendliche können dann drei Geschosse und einen altersspezifisch gestalteten Gartenbereich nutzen. Kleine Besonderheit: Die Dachfläche wird als Außengelände der Spielstuben-Gruppen genutzt und sorgt für eine gestalterische Verbindung zum Kletterzentrum sowie ein einheitliches Erscheinungsbild des gesamten Komplexes. Das Dach bietet Platz für diverse Spielangebote, Ruhebereiche sowie eine Kräuterwiese mit Insektenhotel.

Der Neubau sieht Kosten von 14,1 Millionen Euro vor. Grafik: Behnisch Architekten

 

„Wie bei allen städtischen Neubauten ist uns das klimagerechte Bauen ein wichtiges Anliegen“, so Planungs- und Baureferent Josef Weber. Das Gebäude wird mit Fernwärme der Erlanger Stadtwerke beheizt. Das dezentrale Lüftungskonzept mit der Möglichkeit einer passiven Fußbodenkühlung sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die auf dem begrünten Dach installierte Photovoltaik-Anlage wird im Grundlastbetrieb des Hauses genutzt.

Ein besonderes Augenmerk legt das Jugendamt auf die Inklusion aller Besucherinnen und Besucher: Der multifunktionale Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist daher nicht nur barrierefrei zugänglich, sondern auch mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Außerdem sind alle Stockwerke mit einem rollstuhlgerechten Aufzug zu erreichen. Ein Blindenleitsystem führt durch die Freifläche von der Vierfach-Schulsporthalle bis zum Familienzentrum.

Die Planungen, die mit dem Bedarfsbeschluss 2015 begannen, sehen Kosten von 14,1 Millionen Euro vor. Zuschüsse fließen in Höhe von etwa 6,8 Millionen Euro durch das Finanzausgleichsgesetz sowie die Städtebauförderung.

19.11.2020
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