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Häufig gestellte Fragen zum BBGZ

Wichtige Fragen rund um das BBGZ

Was wird entstehen?

Mit dem BBGZ entsteht ein neues Zentrum im Erlanger Südosten. Vorgesehen sind eine Vierfach-Sporthalle mit rund 1.000 Zuschauerplätzen sowie Mehrzweck-, Gymnastik- und Bewegungsräume. Östlich der Vierfachhalle entstehen das Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV) und ein Familienzentrum des Stadtjugendamts. Für die Gesamtkonzeption des Grundstücks wurde das Architekturbüro Behnisch Architekten beauftragt, einen Masterplan zu erstellen. Ein 2,50 Meter auskragender Dachüberstand ist das verbindende Element aller drei „Bausteine“ des BBGZ und schafft somit ein Zentrum mit einem einheitlichen Erscheinungsbild. Die Bauarbeiten für das Kletterzentrum des DAV sind bereits in vollem Gange, so dass es bereits Ende des Jahres fertiggestellt werden kann. Die Fertigstellung der restlichen Gebäude ist für Anfang 2022 geplant.

 

Wer nutzt das BBGZ?

Die Sporthalle des BBGZ soll vom Ohm-Gymnasium, vom Marie-Therese-Gymnasium und von der Werner-von-Siemens-Realschule mitgenutzt werden. Neben den Sportflächen entstehen im BBGZ Mehrzweckräume, die für Bürgerinformationsveranstaltungen und -versammlungen, Konferenzen, Ausstellungen oder auch von der Volkshochschule genutzt werden können. Das neue städtische Familienzentrum Röthelheimpark vor verbindet Offene Jugendsozialarbeit, eine Familienpädagogische Einrichtung, eine dreigruppige Lernstube und eine zweigruppige Spielstube, sowie einen Kindergarten mit Krippe (jeweils zweigruppig) unter einem Dach.

 

Was passsiert mit dem Parkplatz und dem Festplatz?

Im Norden der Spothalle befinden sich PKW-Stellplätze. Der Bereich nord-östlich des BBGZ bleibt wie bisher geschottert und ist auch zukünftig als Festplatz beispielsweise für Zirkusgastspiele nutzbar. Der direkte Vorplatz der Sporthalle soll durch Bäume und Flächen für Bewegung eine hohe Aufenthaltsqualität erhalten.


Grafik: Behnisch Architekten

 

Wie wird das Umfeld des neuen Zentrums gestaltet?

Im Rahmen eines Bürgerworkshops wurden Ideen für ein Gestaltungskonzept gesammelt. Entstehen soll hier eine Trendsportanlage mit besonderer Anziehungskraft für Jugendliche und ältere Menschen. Im Norden – auf dem Vorplatz zwischen der Halle und der Erschließungsstraße – befindet sich das Herzstück der Anlage. Auf einer ca. 800 m² großen, rechteckigen Fläche sind ein Calisthenics-Park, ein Balancierparcours sowie eine Outdoor-Fitnessanlage vorgesehen. Der schmale Streifen zwischen der Hallenwestseite und dem Grünstreifen an der Hartmannstrasse bietet Angebote für ältere Menschen. Hier sind eine klassische Boulebahn sowie mehrere Geräte vorgesehen, die insbesondere Ausdauertraining und Motorik-Koordination ermöglichen. Auf der Südseite der Halle entstehen durch eine Asphaltbeschichtung und Bodenmarkierungen auf der Fläche der Feuerwehrzufahrt eine Laufbahn und ein Streetballfeld.

 

Welche wesentlichen Beschlüsse zur Realisierung des BBGZ wurden gefasst?

  • 2016: Beschluss über den Stopp der Erstplanung und Neuplanung einer Vierfach-Schulsporthalle mit bis zu 1.000 Zuschauerplätzen
  • 2017: Beschluss Bedarfsnachweis
  • 2018: Vorentwurfs- und Entwurfsplanungsbeschluss Gebäude
  • 2019: Entwurfsplanungsbeschluss Freianlagen

 

Was kostet das Bauvorhaben?

Die Planung und der Bau kosten 18,9 Mio. Euro. Darin enthalten sind auch die Ausstattungen, und auch der Vorsteuerabzug wurde berücksichtigt. Für die Kunst am Bau fallen 312.000 Euro an. Die Stadt Erlangen bekommt für den Bau jedoch auch Zuschüsse: 3,9 Mio. Euro als sogenannte Hochbauförderung nach dem Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes sowie ca. 3,0 Mio Euor aus der Städtebauförderung.

 

Wie sieht die Energieversorgung und Schutz der Umwelt aus?

Die Versorgung erfolgt mit Fernwärme der Erlanger Stadtwerke. Die Vorkonditionierung der Zuluft gibt es mittels Geothermie (32 Tiefenbohrungen für Erdsonden) – sie sorgt für Erwärmung der Außenluft im Winter und für Kühlung im Sommer. Der Energiestandard der Gebäudehülle und der Haustechnik entspricht dem KfW 55-Standard. Für die Eigenstromversorgung steht eine 230 m² große Photovoltaik-Anlage zur Verfügung. Auf dem Dach gibt es auf 2.500 m² Platz für Grünanlagen. Ein 2,50 m auskragender Dachüberstand sorgt zusätzlich für den sommerlichen Wärmeschutz. Die Übergangsbereiche zum Naturschutzgebiet werden schonend beplant, um den hohen Wert der Randbiotope mit seinen geschützten Hecken in ihrer Eigenart zu erhalten. In Abstimmung mit dem Umweltamt werden unter dem Dachüberstand ausreichend Nistgelegenheiten für Gebäudebrüter geplant. Die Parkplatzflächen werden reduziert ausgeführt, um eine größere Durchgrünung zwischen den Stellplatzflächen zu erreichen, auch um den Platzbedarf für die dortigen Baumpflanzungen maximal auszuschöpfen.

20.02.2020
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