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Wichtige Regelungen

Schulen & Kitas (Notbetreuung)

Wie ist die Wiederaufnahme des Unterrichts geregelt?

Für die Abschlussklassen ging es am 27. April 2020 wieder an die Schulen. In Erlangen betraf dies etwa 1.600 Schülerinnen und Schüler. Das entspricht zehn Prozent aller Schulpflichtigen in der Hugenottenstadt. Für Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, besteht daher im Zeitraum bis Pfingsten keine Präsenzpflicht. Betroffene Schüler können statt des Präsenzunterrichtes bis Pfingsten weiter zu Hause lernen.

Für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts ging es am 11. Mai 2020 für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule an die Schule zurück. Seit 18. Mai 2020 läuft der Präsenzunterricht für die Grundschule (1. Klasse), Mittelschule (5. Klasse), Realschule (5. und 6. Klasse), Gymnasium (5. und 6. Klasse). Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel.

Am Montag nach den Pfingstferien, dem 15. Juni 2020, soll – vorbehaltlich einer weiterhin positiven Entwicklung beim Infektionsgeschehen – der Präsenzunterricht auch für alle übrigen Jahrgangsstufen an allen Schularten wieder aufgenommen werden. Ein wochenweise gestaffelter Unterrichtsbetrieb wird auch hier die Regel sein. Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, dass zum 1. Juli 2020 alle Kinder und Jugendliche wieder in ihre Schule gehen können.

Abweichende Starttermine im Bereich der beruflichen Schulen (z. B. FOSBOS sowie Schulen des Gesundheitswesens und des sozialpflegerischen Bereichs) werden noch gesondert mitgeteilt.

Wie wird für die Sicherheit in den Schulen gesorgt?

Entsprechend der Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wurden zahlreiche organisatorische Maßnahmen umgesetzt: Einhaltung der Abstandsregelungen, Reduzierung der Klassenstärke, Anpassung von Stundenplänen und Raumbelegungsplänen, Beachtung der Hygienevorgaben (z.B. Flüssigseifen, Einmalhandtücher). Im Zuge der weiteren Öffnungen schlägt die Staatsregierung – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel einen gestaffelten Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) vor.
 

Wie sieht es mit der Busbeförderung aus?

Bisher sind dem städtischen Schulverwaltungsamt keinerlei Probleme – weder im Zusammenhang mit der Schülerbeförderung, noch mit dem Unterrichtsbetrieb – gemeldet worden. Die Erlanger Stadtwerke (ESTW) melden bei der Schülerbeförderung ebenfalls keine Vorkommnisse. Die Verantwortlichen beobachten die Situation weiter, um eventuell reagieren zu können. Sie stehen außerdem im engen Austausch mit dem Schulverwaltungsamt der Stadt.
 

Gilt für Schule und Bus/Bahn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes?

In der Schule muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In den Bussen und Zügen sowie an den Haltestellen und Bahnsteigen muss er jedoch getragen werden. Wichtig: Eine Beförderung der Schüler*innen in den Bussen erfolgt nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung. 
 

Wann wird es wieder einen regulären Betrieb der Kitas geben?

Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, dass zum 1. Juli 2020 alle Kinder wieder in ihre Kita gehen können.
 

Wird weiterhin eine Notbetreuung für Kinder angeboten und wer kann diese in Anspruch nehmen?

Die Notbetreuung für Kinder in Anspruch genommen werden, wenn ein Elternteil in systemrelevanten Branchen arbeitet. Zu diesen Branchen gehören insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der Lebensmittelversorgung und Verwaltung dienen.  Auch erwerbstätige Alleinerziehende ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, wenn sie aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten unabhängig von der Branche ihre Kinder nicht betreuen können.
 

Welche Kinder können wann in die Notbetreuung?

Die Bayerische Staatsregierung hat am 19. Mai 2020 angekündigt, die Notbetreuung für Kinder ab 25. Mai 2020 weiter schrittweise auszubauen. Um Vorschulkindern einen Abschluss ihrer Kindergartenzeit zu ermöglichen, haben sie und ihre Geschwisterkinder, die dieselbe Einrichtung besuchen, dann wieder Zugang zur Kita. Auch die Großtagespflege wird geöffnet. Dort werden ab 25. Mai 2020 maximal zehn Kinder gleichzeitig von zwei oder drei Tagespflegepersonen betreut. Ebenso öffnen Waldkindergärten und andere nicht gebäudegebundene Kindertageseinrichtungen, weil hier der Kita-Betrieb an der frischen Luft stattfindet und das Ansteckungsrisiko daher tendenziell geringer sein dürfte.
 
Bei allen Maßnahmen steht der Gesundheitsschutz an oberster Stelle. Es sollen auch künftig möglichst kleine und vor allem feste Gruppen gebildet werden, die von festen Bezugspersonen betreut werden. Für Kinder mit Krankheitssymptomen gilt auch weiterhin ein Betretungsverbot.
 
Soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt, sollen nach den Pfingstferien ab 15. Juni 2020 die Kinder, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden und die Krippenkinder, die am Übergang in den Kindergarten stehen, wieder aufgenommen werden.
 
Zudem sollten ab dann parallel zum Schulbetrieb auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Schultagen wieder in den Horten betreut werden.
 
Eltern, die eine Notbetreuung benötigen, werden gebeten, sich mit der Einrichtung in Verbindung zu setzen.
 
Mehr Informationen gibt es beim Bayerischen Familienministerium.
 

Gibt es eine finanzielle Entlastung der Eltern?

Die Beiträge für Mai und Juni wurden bzw. werden vom Jugendamt nicht eingezogen. Die per SEPA-Einzugsverfahren geleisteten Eltern-Beiträge für April werden zurückerstattet, sofern das Kind keine Notbetreuung in Anspruch genommen hat. Auch Daueraufträge sollten weiterlaufen, die Rückerstattungen laufen wie beim SEPA-Lastschriftverfahren. Nur von den Kindern, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben, werden die Beiträge im Nachhinein erhoben.
 
Kontakt:
Schulen: Schulverwaltungsamt (Allgemeine Schulverwaltung)
Kindertageseinrichtungen: Stadtjugendamt, Christof Gügel, Telefon: 09131/86-2312, E-Mail: christof.guegel@stadt.erlangen.de
 

Wo gibt es Auskunft bei konkreten Fragen?

Das Bayerische Kultusministerium hat für Eltern eine Hotline eingerichtet, die an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt ist. Die Rufnummer lautet: 089/2186-2971.

Zudem hat das Ministerium auf seiner Internetseite die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Diese Seite wird durch das Ministerium immer auf den neuesten Stand gehalten.

29.05.2020
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