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Digitaler Tag des offenen Denkmals® 2021

Tag des offenen Denkmals ® 2021 in Erlangen

Tag des offenen Denkmals ® 2021 in Erlangen

 

Rundgänge „Sein und Schein“

Zum Thema „Sein und Schein“ werden in der Innenstadt sowie in Frauenaurach Rundgänge angeboten. Diese können mit Hilfe der Begleitbroschüre sowie über eine digitale Karte, die ab dem Tag des offenen Denkmals hier zu finden sein wird, selbstständig erkundet werden. Wenn es die Pandemie zulässt, werden aber auch Führungen und Vorträge an den genannten Infopoints angeboten. Die Begleitbroschüren liegen an den Infopoints sowie vor dem Veranstaltungstag an den üblichen Ausgabestellen aus.

 

Rundgang Innenstadt „Sein und Schein“

13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr, Infopoint Schloßplatz: Kurzführung „Der Grande Place und seine Menschen“,
max. 15 Personen, Führung von Bianca Braun

13.00, 14.00, 15.00, 16.00, 17.00 Uhr, Infopoint Schloßgarten: Kurzführung „Steinerne Zeugen der Stadtgeschichte”,
max. 15 Personen, Führung von Inge Tautz

13.00, 15.00, 17.00 Uhr, Infopoint Markgrafentheater, Theaterplatz 2: Kurzführung „So ein Theater!“ (Außenveranstaltung),
max. 15 Personen, Führung von Petra Dorothea Kraus

14.00, 16.00 Uhr, Infopoint Neustädter Kirche, Neustädter Kirchenplatz 1: Kurzführung „Typisch Markgrafenkirche?!“,
max. 15 Personen, Führung von Petra Dorothea Kraus

14.00, 15.00 Uhr, Infopoint Palais Stutterheim/ Marktplatz 1: Vortrag „Vom Adelssitz zum Bürgerpalais - Zur Geschichte des Palais Stutterheim”

Treffpunkt: Innenhof Palais Stutterheim, Anmeldung unter stadtbibliothek@stadt.erlangen.de

Vortrag mit virtuellem Rundgang von Thomas Engelhardt

Der Vortrag veranschaulicht die wechselvolle Geschichte des Hauses, das 1728 bis 1730 von Amtshauptmann Christian Hieronymus von Stutterheim errichtet wurde und von 1836 bis 1971 das Erlanger Rathaus war. Einen Schwerpunkt bilden die Anfangsjahre des Adelspalais und die mysteriöse Dienstentlassung Stutterheims im Jahr 1730, die der Referent anhand bisher unbekannter Quellen neu beleuchtet. Der Vortrag endet mit einer Spurensuche: Ein virtueller Rundgang geht der Frage nach, wo sich bauliche Zeugnisse aus der Barockzeit im Inneren des Gebäudes erhalten haben.

 

Rundgang Frauenaurach „Sein und Schein“

13.30, 15.30 Uhr, Führung „Sein und Schein“,
max. 15 Personen, Führung von Manfred Kellner
Treffpunkt: Infopoint Gemeindezentrum, Gaisbühlstraße 4

11.00 - 17.00 Uhr,
Infopoint Museum im Amtshausschüpfla, Brauhofgasse 2b
Infopoint Klosterkirche, Wallenrodstraße 7

Vollbild anzeigen

 

Rundgang „Erlanger Straßengeschichten“

Wussten Sie, dass die Dreikönigstraße nach dem ehemaligen Gasthaus „Drei Könige“ benannt wurde? Wer kennt noch das Gasthaus „Goldene Traube“, welches der heutigen Paulistraße im 19. Jahrhundert den Namen Trauben-Gasse gab?

In der Erlanger Doppelstadt gab es bereits Mitte des 18. Jahrhunderts 80 Gastronomiebetriebe. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stieg diese Zahl auf über 100 und blieb bis ins 20. Jahrhundert nahezu konstant. Die Gasthäuser gehörten zum lebendigen Alltag der Erlanger Bewohner und dienten Reisenden zum Zwischenaufenthalt. Zugleich waren die Gasthäuser Orientierungspunkte in der städtebaulich gleichförmigen Planstadt. Viele bis dahin namenlose Gassen der insbesondere Mitte des 18. Jahrhunderts schnell wachsenden Stadt wurden nach einem dort ansässigen Gasthaus benannt. Die Gaststätten wurden überwiegend traditionell benannt, trugen aber auch fantasievolle Namen wie zum Beispiel „Goldenes Einhorn“.

Ende November 2020 sind in der Erlanger Innenstadt Bodenplaketten zu historischen Straßennamen verlegt worden. Für die 27 Standorte wurden Straßen ausgewählt, in denen Gasthäuser als Straßennamensgeber fungierten. Vor dem Eingang der betreffenden Gasthäuser wurde jeweils eine runde Bodenplakette aus Messing in den Stadtboden eingelassen. Die Bodenplaketten tragen ein individuelles Symbol sowie den Namen der historischen Gaststätte. Bei einigen Plaketten wurde zusätzlich der Hinweis auf einen früheren Straßennamen vermerkt.

Das Projekt des Sachgebiets Stadterneuerung und Stadtgestaltung des Amtes für Stadtplanung und Mobilität soll zu einer Erkundung auf den Spuren der Erlanger Stadtgeschichte einladen. Die Entdeckungstour kann selbstständig mit Hilfe des dazugehörigen Flyers erkundet werden.

Die Flyer liegen am Tag des offenen Denkmals an den Infopoints zum Rundgang Innenstadt „Sein und Schein“ aus.

TdoD_2021_Bodenplakette

 

Seite des Stadtplanungsamtes

Flyer

Karte zum Flyer

 

Ehem. Altstädter Rathaus, Martin-Luther-Platz 9, Stadtmuseum

11:00 - 17:00 Uhr, Ausstellung “Welten – Wege – Wendepunkte. Zum 300. Jubiläum der Altstädter Kirche”

Vor 300 Jahren, am 2. März 1721, wurde die Altstädter Kirche nach über zehnjähriger Bauzeit der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Der heutige Barockbau am Martin-Luther-Platz, dessen weithin sichtbarer Turm die Stadtsilhouette prägt, ist schon das dritte Gotteshaus an dieser Stelle. Zwei Vorgängerbauten fielen 1632 der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg und dem verheerenden Stadtbrand von 1706 zum Opfer. Die Ausstellung erzählt anhand zehn ausgewählter Objekte die bewegte Geschichte der Altstädter Kirche. Manche der Exponate prägen den Kirchenraum bis heute, andere sind nur selten zu sehen oder werden zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Kostbare Kunstschätze wie eine gotische Holzskulptur stehen neben Alltagsgegenständen wie einem Gaskocher.

11.00 Uhr, Führung „Auf jüdischen Spuren durch Erlangen”
max. 15 Personen, Treffpunkt: Stadtmuseum

Erlangen hatte nie eine besonders große oder reiche jüdische Gemeinde. Trotzdem finden sich zahlreiche Erinnerungsorte an prominente aber auch weniger bekannte jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Stadt. Wir erinnern u.a. an die Mathematikerin Emmy Noether, den Physiologen Isidor Rosenthal und David Morgenstern, den ersten jüdischen Abgeordneten im Bayerischen Landtag. Ebenso ist die Rede von Max Benario, der als erster in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager ermordeter Jude gilt, und dem Schicksal der Fotografenfamilie Katz.

13.00, 15.00 Uhr, Kurzführung „Von der Bücherverbrennung zur Reichspogromnacht. Rassenwahn und Ausgrenzung“
max. 15 Personen, Treffpunkt: Schloßplatz, Markgrafendenkmal

Mit der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde Schritt für Schritt die Ausgrenzung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger vorangetrieben. Ein erstes Fanal war 1933 die Verbrennung der Werke missliebiger Autorinnen und Autoren vor dem Markgrafendenkmal am 12. Mai. Mit der Demütigung jüdischer Menschen im Innenhof des Palais Stutterheim bei der

Reichspogromnacht im November 1938 und den folgenden Deportationen, erreichte die Judenverfolgung in Erlangen ihren traurigen Höhepunkt.

14.00, 16.00 Uhr, Kurzführung „Jüdische Persönlichkeiten in Erlangen. Intellekt und Humanität“
max. 15 Personen, Treffpunkt: Schlossgarten, Rondell beim Kollegienhaus

Die jüdische Geschichte Erlangens hat eine Reihe herausragender Persönlichkeiten aufzuweisen, deren Biographien vielfach mit der Universitätsgeschichte verbunden sind. Neben dem Anatomen und Ehrenbürger Jacob Herz sind hier vor allem der Physiologe Isidor Rosenthal und die Mathematikerin Emmy Noether zu nennen.

 

Museum im Amtshausschüpfla, Brauhofgasse 2b, Frauenaurach

11.00 - 17.00 Uhr                ,
Besichtigung der Dauerausstellung
Porzellanausstellung: „Träume aus Porzellan – 100 Jahre Kaffee- und Teegeschirr 1870-1970“

14.00 Uhr, Führung „Brauhofgasse“
max. 15 Personen – weitere Führungen nach Bedarf

 

Feuerhaus, Rottmannsgäßchen 2, Frauenaurach

11.00 - 17.00 Uhr, Besichtigung des Gebäudes - bitte im Museum im Amtshausschüpfla melden

 

Klosterkirche, Wallenrodstraße 7, Frauenaurach

15.30 Uhr, Kirchenführung
max. 15 Personen, Führung von Jörg Hillebrecht -  weitere Führungen nach Bedarf, bitte im Museum im Amtshausschüpfla melden

15.00 - 17.00 Uhr, Kirchturmbesteigung

 

Virtuell   Stadtforscherhaus, Lazarettstraße 3, 5

Das sog. Stadtforscherhaus des Heimat- und Geschichtsvereins, ein 350 Jahre altes Baudenkmal, sitzt auf der spätmittelalterlichen Stadtmauer der Erlanger Altstadt. Die digitale Dokumentation der aktuellen Sanierung des Gebäudes gibt nicht nur einen Einblick in die Baugeschichte des Hauses und der Stadtmauer sowie in die historische Bauweise, sondern auch in die ehrenamtliche Arbeit in der Denkmalpflege. Das Gebäude ist ein Förderobjekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Diesen virtuellen Beitrag des Heimat- und Geschichtsvereins finden Sie unter http://www.hgv-erlangen.de/tag-des-offenen-denkmals.

 

Virtuell   Denkmaltafeln in Erlangen: Innenstadt, Bruck, Frauenaurach und Tennenlohe

In den letzten 30 Jahren haben die verschiedenen Arbeitskreise des Heimat- und Geschichtsvereins Erlangen und des Ortsrings Frauenaurach über 100 Denkmaltafeln an historischen Gebäuden in der Erlanger Innenstadt und in den Vororten angebracht. Die Denkmaltafeln erinnern und informieren zugleich über die Historie der Gebäude. Auf einer interaktiven Karte können Sie die über 100 Standorte besuchen und Näheres über die gezeigten Objekte erfahren. 

Diesen virtuellen Beitrag des Heimat- und Geschichtsvereins finden Sie unter http://www.hgv-erlangen.de/tag-des-offenen-denkmals.

 

 

Der Veranstalter behält sich pandemiebedingte Änderungen des Programms vor. Diese können Sie unter www.erlangen.de/tag-des-offenen-Denkmals einsehen. Bei Veranstaltungen in Innenräumen besteht Maskenpflicht. Die Corona-Regeln richten sich nach der gültigen bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

 

Veranstalter: Stadt Erlangen, Heimat- und Geschichtsverein Erlangen e.V., Freundeskreis Erlanger Altstadt e.V., Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Erlangen, Stadtführerinnen und Stadtführer des Erlanger Tourismus und Marketing Vereins e.V.

 

Der Tag des offenen Denkmals® in Erlangen wird unterstützt von

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08.09.2021
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