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Impfzentrum

Gemeinsames Impfzentrum von Stadt und Landkreis - Registrierungsportal nutzen

Die Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs ist erfolgt. Am 27. Dezember letzten Jahres wurden bayernweit die Impfungen begonnen. Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt haben ein gemeinsames Impfzentrum in den Räumen des ehemaligen Intersport Eisert in der Nägelsbach-/Sedanstraße eingerichtet. Zunächst liegt jedoch der Schwerpunkt auf den mobilen Teams, die Impfungen in Senioreneinrichtungen durchführen.

Erst für Impfung vormerken lassen, dann Termin vereinbaren: So funktioniert das Bayerische Registrierungsportal

Bevor man in einem bayerischen Impfzentrum einen konkreten Impftermin vereinbaren kann, ist es erforderlich, sich zunächst für die Impfung vormerken lassen. Um das System nicht zu überlasten, bitten die Verantwortlichen darum, dass sich nur Personen im Portal vormerken lassen, die zur aktuell priorisierten Gruppe gehören, also das achtzigste Lebensjahr vollendet haben. Personen aus der Stadt Erlangen und dem Landkreis Erlangen Höchstadt, die über 80 Jahre alt sind und nicht in Senioreneinrichtungen leben, werden zudem in den nächsten Tagen persönlich angeschrieben. Für alle anderen macht eine Vormerkung zum jetzigen Zeitpunkt auch gar keinen Sinn.

Die Vormerkung geht am einfachsten über das zentrale Impfportal des Freistaats Bayern. Dabei erhält man ein Passwort und kann bereits die wichtigsten persönlichen Daten eingeben. Wenn es im Impfzentrum dann freie Termine gibt, bekommen vorgemerkte Bürgerinnen und Bürger, wenn sie zu der jeweils aktuellen priorisierten Gruppe gehören, eine E-Mail und können sich wiederum über das Portal einen Impftermin sichern.

Aus Sicherheitsgründen ist es bei der bayernweit eingesetzten Registrierungsplattform jedoch nicht möglich, sich mehrfach mit derselben Mailadresse anzumelden. Wer beispielsweise zwei Angehörige anmelden muss, braucht entweder zwei Mailadressen oder er muss sich an die Hotline des Impfzentrums wenden. Die Mailadressen werden vier Wochen nach erfolgter Zweitimpfung wieder von der Registrierungsplattform „freigegeben“. Das heißt: Wer jetzt beispielsweise seine Eltern anmeldet, die zur Gruppe mit Priorität 1 gehören, der kann zu einem späteren Zeitpunkt seine Mailadresse wieder für sich selbst verwenden.

Hotline geschaltet

Die Stadt Erlangen empfiehlt, das Internet-Portal zu nutzen. Wer keinen eigenen Internetzugang und keine E-Mail-Adresse besitzt, wird gebeten, Angehörige oder Bekannte fragen, ob sie ihnen behilflich sind. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich auch telefonisch für einen Impftermin vormerken lassen. Das Telefonteam des Impfzentrums ist unter 09131/86-6500 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:00 Uhr zu erreichen.

Auch telefonisch werden dann zunächst die persönlichen Daten aufgenommen und einige für die Impfung relevante Fragen gestellt. Wenn dann ein Termin im Impfzentrum frei ist, werden telefonisch vorgemerkte Personen wiederum vom Telefonteam angerufen und der Termin wird vereinbart. Anschließend werden die Unterlagen zur Impfung per Post zugesandt.

Bei der Vormerkung handelt es sich nicht um eine klassische Warteliste. Die angemeldeten Personen werden nicht nach der Reihenfolge ihrer Registrierung zur Terminvereinbarung eingeladen. Vielmehr wertet das System die Daten nach Alter, Vorerkrankungen etc. aus und vergibt die Termine nach Priorität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum haben darauf keinen Einfluss. 

Die Verantwortlichen des Impfzentrums bitten schon jetzt um Verständnis, wenn nicht alle Anruferinnen und Anrufer unter der angegebenen Rufnummer sofort durchkommen. Das Telefonteam werde nach und nach ausgebaut. Man habe allerdings keinerlei Vorteil davon, sich so schnell wie möglich ins Registrierungsportal einzutragen. Termine werde es, wie angekündigt, nicht vor dem 20. Januar geben können. 

 

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Wer betreibt das Impfzentrum Erlangen?

Die Stadt Erlangen betreibt es zusammen mit dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die ärztliche Leitung übernimmt Hans Joachim Drossel, Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Eine Vielzahl von Erlanger Ärztinnen und Ärzten hat bereits erklärt, die Arbeit des Impfzentrums unterstützen zu wollen. Das medizinische Personal für die Durchführung der Impfungen selbst stellt die Notfallhilfe gGmbh des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) Erlangen-Höchstadt. Unterstützt werden Stadt und Landkreis ferner durch Personal des Kulturzentrums E-Werk. 

Wo ist das Impfzentrum?

Es befindet sich in der Sedanstraße 1, ehemaliger Intersport Eisert, zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt.

Wie kommt man hin?

Das Impfzentrum ist gut an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs der Stadtbusse und der Landkreisbusse angebunden (Haltestelle Neuer Markt). Wer mit dem Auto kommt, kann in der Tiefgarage direkt unter dem Impfzentrum parken.

Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet, die über den ErlangenPass verfügen, übernimmt die Stadt die Kosten für die Taxifahrt zum Impfzentrum. Gutscheine für die Fahrt sind erhältlich telefonisch unter den Rufnummern 09131 86-1931, -2259, E-Mail erlangenpass@stadt.erlangen.de oder sozialamt@stadt.erlangen.de. Da die Zusendung ein paar Tage dauern kann, sollte die Anforderung so schnell wie möglich erfolgen.

Ist das Zentrum barrierefrei?

Ja.

Ab wann kann man sich impfen lassen?

Die Anzahl der Impfdosen ist in der ersten Phase begrenzt. Zunächst liegt der Schwerpunkt deshalb auf den mobilen Teams, die Impfungen in Senioreneinrichtungen durchführen.Terminvereinbarungen im Impfzentrum für die priorisierten Bevölkerungsgruppen sind möglich, sobald die Stadt regelmäßig mit Impfstoff versorgt wird. Die Verantwortlichen bei der Stadt gehen davon aus, dass dies ab Mitte Januar der Fall ist. Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt werden rechtzeitig informieren, wie man sich für Termine anmelden kann. Personen über 80 Jahren, die nicht in Senioreneinrichtungen leben, werden in den nächsten Tagen persönlich angeschrieben.

Wer wird persönlich kontaktiert?

In Stadt und Landkreis wurden alle über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger angeschrieben, die nicht in Senioreneinrichtungen leben. Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen werden über die Einrichtung kontaktiert und erhalten deshalb kein Anschreiben. Das Schreiben erklärt, wie die Registrierung für die Impfung über das Impfportal www.impfzentren.bayern erfolgt.

Wie sind die mobilen Teams zusammengesetzt?

Die mobilen Impfteams bestehen jeweils aus einem Arzt oder einer Ärztin einer medizinischen Fachkraft Notfallhilfe gGmbh des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) und einer Verwaltungskraft. Je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs können zunächst bis zu vier Teams im Einsatz sein. 

Wer wird als erstes geimpft?

Impfreihenfolge

Da der Impfstoff anfangs nicht flächendeckend für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht, haben sich der Deutsche Ethikrat, die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina und die Ständige Impfkommission darauf verständigt, dass bei Impfbeginn die Mitarbeitenden in Kliniken höchste Priorität genießen, die direkten Kontakt mit Covid-Patienten haben, diejenigen, die in Alten- und Pflegeheimen leben oder arbeiten sowie die über 80-Jährigen. Die Reihenfolge der Impfungen regelt die Corona-Schutzimpfungsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Personen über 80 Jahren, die nicht in Senioreneinrichtungen leben, werden in den nächsten Tagen persönlich angeschrieben.

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22.01.2021
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