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Weitere Informationen über das Impfzentrum

Fragen und Antworten zum Impfzentrum

Wie lang gibt es das Impfzentrum?
Ursprünglich plante die Bayerische Staatsregierung, die Impfzentren noch bis Ende September dieses Jahres zu betreiben. Danach sollte die Impfkampagne durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte weitergeführt werden. Die nach wie vor nicht ausreichende Impfquote, die anstehenden Auffrischungsimpfungen und die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, jetzt auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu impfen, hat zu einer Änderung der bayerischen Impfstrategie geführt. Die Impfzentren werden bis zum 30. April 2022 weiterbestehen.
 

Wer betreibt das Impfzentrum?
Die Stadt Erlangen betreibt es für die Stadt und den Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die ärztliche Leitung hat Hans Joachim Drossel, Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Eine Vielzahl von Erlanger Ärztinnen und Ärzten unterstützt die Arbeit des Impfzentrums. Das medizinische Personal für die Durchführung der Impfungen selbst stellt die Notfallhilfe gGmbh des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) Erlangen-Höchstadt.
 

Wo ist das Impfzentrum und wie ist es erreichbar?
Es befindet sich in der Sedanstraße 1, ehemaliger Intersport Eisert, zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt. Es ist gut an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs der Stadtbusse und der Landkreisbusse angebunden (Haltestelle Neuer Markt). Wer mit dem Auto kommt, kann in der Tiefgarage direkt unter dem Impfzentrum parken. Innerhalb des Impfzentrums ist ein eigener Wartebereich eingerichtet. Wenn dieser voll ist oder wenn sich am Einlass - dort werden u.a. Termine überprüft oder Fieber gemessen - Verzögerungen ergeben, können Warteschlangen im Freien auch bei schlechtem Wetter manchmal leider nicht vermieden werden.

Geöffnet hat es von Montag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr. Geimpft wird jedoch unter der Woche nur auf Termin. Ohne Termin kann die Impfung samstags von 13:00 bis 17:0 Uhr verabreicht werden. Telefonisch erreichbar ist das Telefonteam des Impfzentrums unter der Rufnummer 09131/86-6500 zu folgenden Zeiten: Montag und Freitag jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr. Am Wochenende sowie an Feiertagen ist die Hotline nicht besetzt. Unter der Rufnummer werden nur Fragen rund um das Impfzentrum beantwortet, jedoch keine medizinischen Auskünfte erteilt. Hierzu ist weiterhin der Patientenservice der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der Rufnummer 116117 oder der Hausarzt anzurufen.

Für Bürger*innen aus dem Stadtgebiet, die über 60 Jahre alt sind und die über den ErlangenPass verfügen, übernimmt die Stadt die Kosten für die Taxifahrt zum Impfzentrum. Das ursprünglich bis Ende des Jahres 2021 geltende Angebot wurde bis April 2022 verlängert. Gutscheine für die Fahrt können unter der Telefonnummer 86-1930 angefordert werden (E-Mail: erlangenpass@stadt.erlangen.de oder sozialamt@stadt.erlangen.de). Da die Zusendung ein paar Tage dauern kann, sollte die Anforderung so schnell wie möglich erfolgen. Wer berechtigt ist, für den Besuch eines Arztes einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen, kann dies auch für die Fahrt zum Impfzentrum in Anspruch nehmen. Hier muss die Krankenkasse kontaktiert werden.

Für den Besuch im Impfzentrum ist das Tragen einer FFP2-Maske Pflicht, da es sich um eine medizinische Einrichtung handelt.


Braucht man für die Impfung einen Termin?
Um die Kapazitäten optimal zu nutzen, wird im Impfzentrum in der Sedanstraße nur nach Terminvereinbarung geimpft. Ohne Termin sind im Impfzentrum samstags von 13:00 bis 17:00 Uhr Impfungen möglich. Termine zur Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung können online im bayernweiten Portal www.impfzentren.bayern oder telefonisch unter 09131/86-6500 vereinbart werden. Es werden immer wieder neue Kapazitäten freigegeben! Falls man bereits im Impfzentrum geimpft wurde und noch einen bestehenden Account hat, kann man seinen Impfungen einfach eine weitere Impfung hinzufügen. Auch Neuregistrierungen sind unkompliziert möglich, da keine Priorisierung mehr geprüft wird. Das Telefonteam des Impfzentrums steht unter der Rufnummer 09131/86-6500 zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Montag und Freitag jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr. Am Wochenende sowie an Feiertagen ist die Hotline nicht besetzt.

Wer seine Wohnung nicht verlassen kann, wendet sich bitte an seinen Hausarzt bzw. seine Hauärzin und bittet, eine Impfung als Hausbesuch vorzunehmen.


Wo wird noch geimpft?
Das Impfzentrum ist jede Woche mit mobilen Teams in Stadt und Landkreis unterwegs. An diesen Tagen ist es möglich, ohne Termin und vorherige Registrierung zum Impfen zu kommen. Eine Übersicht über die aktuellen Angebote der mobilen Impfteams gibt es hier. Achtung: Für Schwangere wird die Impfung nur im Impfzentrum in der Sedanstraße verabreicht.

In Höchstadt/Aisch wird am Samstag, 4. Dezember, eine neue Impfstelle eröffnet. Die Stadt Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt arbeiten hier eng mit der Schaeffler AG zusammen und nutzen gemeinsam die ehemaligen Verkaufsräume der Firma Miller & Monroe (Erlanger Straße 2-8) für Testungen und Impfungen der Schaeffler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie für Impfungen der Bürgerinnen und Bürger. Durchgeführt werden durch IZ Bayern auch in Höchstadt/Aisch von Montag bis Samstag jeweils 300 Impfungen täglich.

Bereits am Donnerstag, 2. Dezember, haben in der neuen Impfstelle im Vereinshaus in Herzogenaurach (Hintere Gasse 22) die ersten Impfungen stattgefunden. Dort führt IZ Bayern in Zusammenarbeit mit der Stadt Erlangen im Dezember und Januar von Montag bis Freitag jeweils 300 Impfungen am Tag durch.

Termine für die beiden neuen Impfstellen (Höchstadt und Herzogenaurach) sind über das bayernweite Portal www.impfzentren.bayern oder über die Hotline (09131 86-6500) buchbar. Die Hotline steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Montag und Freitag jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 8:00 bis 17:00 Uhr. Die Verantwortlichen empfehlen mobilen Personen bei Onlinebuchung nach der grundsätzlichen Auswahl des Erlanger Impfzentrums bei der Standortauswahl „egal“ anzuwählen. Dann bekommt man automatisch den nächsten verfügbaren Termin in Erlangen, Herzogenaurach oder Höchstadt angeboten.

Das Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt hat mit den neuen Impfstellen seine Kapazität auf 10.000 bis 12.000 Impfungen in der Woche erhöht. Die Kapazität ist damit insgesamt wieder genauso groß wie im Frühjahr bzw. Sommer dieses Jahres. So sollen alle aus der ersten Jahreshälfte 2021 aufgelaufenen Boosterimpfungen gemeinsam mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den Betrieben bis Ende Januar abgearbeitet werden.

Zudem wird die Impfung auch durch Hausärzte/Hausärztinnen verabreicht.


Werden die im September geschlossenen Außenstellen im Landkreis wieder geöffnet?
Das ist nicht vorgesehen. Die Außenstellen sind abgebaut und die Immobilien wieder anderweitig verplant.


Welcher Impfstoff wird verabreicht?
An allen Orten werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) mit dem Vakzin von Moderna durchgeführt. Die wenigen verfügbaren Dosen des Impfstoffs von BioNTech bleiben für Bürgerinnen und Bürger unter 30 Jahren reserviert. „Der Impfstoff von Moderna wird für alle Personen ab 30 Jahren in allen Phasen der Impfserie uneingeschränkt empfohlen. BioNTech, Astrazeneca und Johnson&Johnson können nicht nur bedenkenlos mit Moderna kombiniert werden, die Studien belegen bei sogenannten Kreuzimpfungen sogar eine stärkere Aktvierung des Immunsystems“, erläutert der Facharzt für Laboratoriumsmedizin und gleichzeitig ärztlicher Leiter des Impfzentrums, Hans Joachim Drossel.


Ist das Zentrum barrierefrei?
Ja. Wichtigstes Anliegen ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger problemlos das Impfzentrum besuchen können und sich dabei gut aufgehoben und sicher fühlen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an unser Personal wenden, wir helfen gerne weiter.

Hier die wichtigsten Informationen zur Barrierefreiheit:

  • Es gibt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sie im Impfzentrum beraten, unterstützen und begleiten.
    Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen orangene Kleidung.
  • Begleitpersonen sind jederzeit willkommen.
  • Es sind Aufzüge zu allen Ebenen vorhanden.
  • Alle Bereiche des Impfzentrums sind mit Rollstuhl oder Rollator erreichbar.
  • Das Impfzentrum hat eine eigene Tiefgarage (Einfahrt Sedanstraße).
  • Behindertenparkplätzen befinden sich in der Tiefgarage. Der Aufzug zum Impfzentrum ist direkt daneben.
  • Eine Behindertentoilette befindet sich im Erdgeschoss.
  • Gehörlose Menschen können selbstverständlich einen Gebärdensprachdolmetscher mitbringen.
    Die Kosten übernimmt das Impfzentrum. Die gehörlose Person muss selbst den Gebärdensprachdolmetscher buchen.
  • Blinde oder sehbehinderte Personen können sich durch geschultes Personal durch das Impfzentrum begleiten lassen.
  • Eine Begleitperson kann mitgebracht werden.


Was muss zum Impftermin mitgebracht werden?
Bitte bringen Sie Ihren Impfpass und Ihren Personalausweis mit. Sollte dieser abgelaufen sein, spielt das keine Rolle, solange Sie aufgrund des Fotos eindeutig zu identifizieren sind. Wenn Sie keinen Impfpass haben, wird Ihnen die Impfung separat bestätigt.


Kann ich eine Begleitperson mitbringen?
Ja. Sie können zum Impftermin eine Begleitperson mitnehmen, wenn Sie Hilfe benötigen. Bitte beschränken Sie sich dabei jedoch auf eine Person. Ihre Begleitung kann während des gesamten Impfvorgangs dabeibleiben und muss nicht separat warten.
 

Was kostet die Impfung?
Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.
 

Gibt es eine Wahlmöglichkeit des Impfortes?
Bürger*innen haben bei der Terminvergabe die Möglichkeit, sich das Impfzentrum bzw. die Außenstelle ihrer Wahl auszusuchen. Auch Personen, die keinen Wohnsitz in Stadt und Landkreis haben und sich nur vorübergehend in der Region aufhalten, können sich im Impfzentrum Erlangen impfen lassen. In solchen Fällen kann die Adresse des Arbeitgebers, von Verwandten oder Bekannten oder die Adresse des Impfzentrums angegeben werden. Auch die Nationalität spielt dabei keine Rolle. Das Impfzentrum Erlangen/Erlangen-Höchstadt führt auch Zweitimpfungen durch, wenn die erste Impfung andernorts verabreicht wurde. Gleichzeitig ist es auch möglich, in Erlangen/Erlangen-Höchstadt eine Erstimpfung zu erhalten und die Zweitimpfung andernorts in Anspruch zu nehmen.
 

Wie geht das mit dem digitalen Impfpass?
Das Impfzentrum für die Stadt Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt stellt im Zusammenhang mit einer Impfung in Erlangen und in den Außenstellen das Zertifikat für den digitalen Impfpass aus. In den jeweiligen App-Stores wird die CovPass-App sowie ein Update der bereits existierenden Corona-Warn-App für alle gängigen Mobiltelefone zur Verfügung gestellt. Die App ist auch  die Internetseite des Robert Koch-Instituts unter www.digitaler-impfnachweis-app.de zugänglich. Nach der Erst- sowie nach der Zweitimpfung erhält man im Impfzentrum zusätzlich zum Eintrag im Impfpass und zur bisherigen Impfdokumentation ein Zertifikat mit einem weiteren QR-Code, der mit den jeweiligen Apps einzuscannen ist. 14 Tage nach der Impfung zeigt die App automatisch den Vollschutz-Status an. Der digitale Impfnachweis gilt in der gesamten Europäischen Union.

Die Impfzentren können die Zertifikate nur im Zusammenhang mit einem aktuellen Impftermin ausstellen. Bereits geimpfte Personen können sich die Zertifikate über ihren Account im bayernweiten Anmeldeportal selbst herunterladen und ausdrucken. Deshalb ist es wichtig, seinen Account auch nach Abschluss des Impfprozesses nicht zu löschen. Wer über keinen Account verfügt oder andernorts geimpft wurde, kann sich das Zertifikat gegen Vorlage des Impfpasses bzw. der Ersatzbescheinigung in Apotheken ausstellen lassen.

Die Verantwortlichen des Impfzentrums weisen darauf hin, dass es sich bei dem QR-Code auf dem Zertifikat um einen anderen Code handelt, als auf den Impfdokumentationen. Die Codes auf den Impfdokumentationen können nicht mit den Impfpass-Apps eingescannt werden. Des Weiteren wird betont, dass es sich beim digitalen Impfpass um eine weitere und nicht um die einzige Möglichkeit handelt, seinen Impfschutz nachzuweisen. Der herkömmliche gelbe Impfpass behält weiter seine internationale Gültigkeit.


Gibt es ein Angebot für Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen? 
Ja. Es gibt Testmöglichkeiten. Mehr zur Bayerischen Teststrategie gegen das Coronavirus gibt es hier, auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Informationen zum Testen in Erlangen gibt es hier.


Wo gibt es noch mehr Informationen?
Fragen und Antworten, unter anderem zum Registrierungsportal, bietet das Bayerische Gesundheitsministerium auf seiner Internetseite an.

02.12.2021
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