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Preisträger

2. Preis - Babler + Lodde Architekten, Herzogenaurach

Babler + Lodde Architekten, Herzogenaurach
Martin Lodde Architekt Dipl.-Ing. (FH)
Volker Rupprecht Architekt Dipl.-Ing. (FH)


Mitarbeit: Christina Haslbeck Architektin Dipl.-Ing. (FH), Stefan John Architekt Dipl.-Ing. (FH),
Thomas Verdnik (studentische Hilfskraft)
 

Schriftliche Beurteilung der Arbeit

Die Verfasser ordnen drei kompakte, angemessen dimensionierte fünf- bis sechsgeschossige Blöcke
auf dem Grundstück an und bilden darin das geforderte Raumprogramm ab. Der Entwurf schafft eine
ruhige Höhenentwicklung und homogene Dachlandschaft.


Der erste, längs zur Hilpertstraße orientierte Block leistet eine gute Adressbildung an der
nordwestlichen Grundstücksecke.


Eine Umsetzbarkeit in drei Bauabschnitten erscheint machbar, das Gesamtensemble bildet eine
robuste Baustruktur.


Die Erschließung erfolgt mittels einer Stichstraße als knappe öffentliche Erschließung auf der Ostseite,
die Anlieferung erfolgt von dort über die Innenhöfe. Dies ermöglicht relativ geringe
Erschließungsflächen.


Die konsequent von Ost nach West entwickelte Erschließung schafft eine differenzierte Raumfolge mit
abnehmender Öffentlichkeit und ermöglicht so freie Grünflächen im östlichen Grundstücksbereich.
Dies wird im punkto Flächenversiegelung positiv bewertet, wobei die Aufenthaltsqualität innerhalb
dieser Flächen teilweise fraglich scheint.


Die vorgeschlagene Erschließung und die Tiefe der Blöcke ermöglicht flexible Zuschnitte der
Einheiten. Die insgesamt gute wirtschaftliche Umsetzbarkeit wäre bezüglich der vorgeschlagenen
Vorhangfassade noch nachzuweisen.

08.02.2021
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