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Wichtige Hinweise für Einreisende aus dem Ausland

Wichtige Hinweise für Einreisende aus dem Ausland

Seit 1 August 2021 besteht für alle Einreisenden ab zwölf Jahren in die Bundesrepublik Deutschland die generelle Pflicht, einen Testnachweis, Impfnachweis oder Genesenennachweis mitzuführen. Dieser Nachweis ist im Falle einer polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs vorzulegen.

Alle Einreisenden aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten (die Einstufungen gibt es hier) haben vor der Einreise nach Deutschland eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen. Weitere Informationen zu dieser Meldepflicht - unter anderem in mehreren Fremdsprachen - gibt es hier.

Einreise aus einem Hochrisikogebiet
Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet sich unverzüglich nach der Einreise abzusondern. Die Absonderung hat für einen Zeitraum von zehn Tagen zu erfolgen und endet abweichend vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene und geimpfte Personen.

Nach der Einreise nach Deutschland kann die Quarantäne vorzeitig frühestens nach Ablauf des fünften Tages nach der Einreise durch ein zweites negatives Testergebnis (PCR-Test höchstens 72 Stunden, ein Schnelltest höchstens 48h vor Einreise) beendet werden. Die Absonderungspflicht endet zudem, wenn das betroffene Gebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird.

Einreise aus einem Virusvariantengebiet
Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise abzusondern. Die Absonderung hat für einen Zeitraum von vierzehn Tagen zu erfolgen und kann nur eingeschränkt verkürzt werden.
Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss das Testergebnis bereits bei Grenzübertritt vorliegen und darf zum Zeitpunkt der Einreise bei einem PCR-Test maximal 72 Stunden, bei einem Schnelltest maximal 24 Stunden alt sein. Geimpfte und Genesene Personen müssen ebenfalls einen Testnachweis an die Behörde übermitteln, die Übermittlung des Impfnachweises oder Genesenennachweises ist nicht ausreichend.

In folgenden Konstellationen endet die Quarantänezeit vorzeitig:
-Wenn das betroffene Virusvariantengebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf der vierzehn Tage als bzw. zum Hochrisikogebiet herabgestuft wird und die Bedingungen der Hochrisikogebiete erfüllt sind
-Wenn das betroffene Gebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland und vor Ablauf des Absonderungszeitraums entlistet wird und weder als Hochrisikogebiet noch Virusvarianteneingestuft wird.
-Wenn die betroffene Person vollständig mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft ist, für den das RKI festgestellt und auf seiner Internetseite ausdrücklich unter Bezug der CoronavirusEinreiseverordnung bekanntgemacht hat, dass dieser Impfstoff gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, derentwegen die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Bundesregierung und auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit. Dort werden unter anderem "Fragen und Antworten" rund um die Einreise beantwortet.

Für Reisen in das Ausland bietet das Auswärtige Amt Reise- und Sicherheitshinweise an.

Informationen zur Einreise stellt die Bundesregierung auch in leichter Sprache zur Verfügung.

Die Regelungen für nach Deutschland Einreisende hat das Bundesgesundheitsministerium in mehreren Fremdsprachen zusammengestellt.

12.10.2021
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