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E - Scooter

E-Scooter in Erlangen

Regelung zur Nutzung von E-Scootern

Für Privatpersonen gilt ein Mindestalter von 14 Jahren, für die Nutzung von Verleihsystemen wurde sich mit den Anbietern auf ein Mindestalter von 18 Jahren verständigt. Die Nutzung eines Helmes ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber dennoch empfehlenswert.

Da es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, gelten die gleichen Vorschriften, wie beim Fahren von Pkw, auch in Bezug auf Alkohol und Drogen – insbesondere die 0,5 Promille-Grenze. Die Promillegrenze für Personen bis 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit liegt bei 0,00 Promille.

Im Fall von Verstößen gegen die rechtlichen Bestimmungen (Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) oder Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV)) werden diese im Rahmen des Bußgeldkatalogs geahndet (durch Bußgelder, Punkten im Fahreignungsregister bis hin zu Freiheitsstrafen).

Anbieter und Anzahl der Fahrzeuge in Erlangen

In Erlangen sind derzeit drei Anbieter aktiv. Das Betriebsgebiet teilt sich in unterschiedliche Zonen, für die jeweils eine Maximalanzahl an Fahrzeugen festgelegt ist, die sich auf die aktiven Anbieter aufteilt. Insgesamt sind im gesamten Stadtgebiet derzeit 950 Fahrzeuge zulässig:

 

Tier

Voi

Bolt

aktive
Anbieter

E-Scooter pro 
Anbieter

Anzahl je Zone

Kerngebiet
(Innenstadt/ Bruck, Burgberg)

X

X

X

3

150

450

Ausweitung 1
(Alterlangen / Büchenbach)

X

X

-/-

2

100

300

Ausweitung 2
(Eltersdorf /
Tennenlohe)

X

X

-/-

2

100

225

Wo dürfen E-Scooter fahren?

Welche Bereiche von E-Scooter befahren werden dürfen, ist in der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) und der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. E-Scooter sind Kraftfahrzeuge, dürfen sich aber zum Großteil wie Fahrräder im öffentlichen Raum bewegen. Innerhalb geschlossener Ortschaften müssen (sofern vorhanden) Radwege oder Radfahrstreifen benutzt werden, auch wenn diese für Fahrräder nicht benutzungspflichtig sind.  Dazu zählen auch gemeinsame Geh- und Radwege sowie Fahrradstraßen. Gibt es keine Radwege müssen E-Scooter die Straße nutzen.

Andere Verkehrsflächen (z.B. Fußgängerzonen) dürfen nur befahren werden, wenn dies durch das Zusatzzeichen „Elektrokleinstfahrzeuge frei“ zugelassen ist.

Nur für den Radverkehr freigegebene Gehwege und Fußgängerzonen dürfen durch E-Scooter nicht benutzt werden.

Die Freigabe einer Einbahnstraße in Gegenrichtung für Radfahrende mit dem Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ gilt auch für Elektrokleinstfahrzeuge.


©StVO: Elektrokleinstfahrzeuge frei - Bereich mit diesem Zusatzzeichen dürfen befahren werden.



©StVO: Radverkehr frei - Bereich mit diesem Zusatzzeichen dürfen NICHT befahren werden.
 

Wo dürfen E-Scooter geparkt werden?

Im Sinne der Mitbürgerinnen und Mitbürger sind die Fahrzeuge durch Nutzende so zu parken, dass Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmenden ausgeschlossen sind. Auf Rettungswegen oder in Einfahrten, insbesondere Feuerwehrzufahrten und auf Flächen zur Wahrung der Barrierefreiheit sowie in Grünflächen ist das Abstellen grundsätzlich nicht erlaubt. Das Abstellen von E‐Tretrollern ist nur im öffentlichen Straßenraum in der Regel im Randbereich (Gehwege, Platzbereiche) zulässig – dort dürfen nur maximal vier E‐Tretroller nebeneinanderstehen. Zwischen diesen Punkten müssen jeweils 50 m Abstand bestehen. In der eKFV ist geregelt, dass die E-Scooter beim Abstellen wie Fahrräder zu behandeln sind.

Beim Abstellen sind die Flächen für den fließenden Verkehr, Rettungswege, Durchgänge, Zufahrten, Haltestellen (dort 20 m Abstand), Bahnsteige, Fahrradabstellanlagen, Brücken, Spielplätze, Bordabsenkungen, Fußgängerquerungen, Rampen, Behindertenleiteinrichtungen, Grünanlagen, Automaten und Aufzüge sowie Natur‐ und Landschaftsschutzgebiete freizuhalten. Eine Mindestdurchgangsbreite von zwei Metern muss überall gesichert sein. Weitere Details sind dem Kooperationsvertrag zu entnehmen.

Am Bahnhofsvorplatz, in der Nürnberg Straße und perspektivisch an den Mobilpunkten sind Flächen reserviert, in denen die E-Scooter abgestellt werden sollen. Die Anbieter bieten teils finanzielle Anreize für die Nutzenden die Fahrzeuge innerhalb der markierten Bereiche zu parken.

Falsch abgestellte Fahrzeuge

Im Falle eines falsch abgestellten E-Scooter ist der jeweilige Anbieter Ansprechpartner. Die Verleiher haben sich dazu verpflichtet, im Falle von verkehrsbehindernden oder verkehrsgefährdenden E-Scootern unverzüglich zu reagieren, im Falle von defekten oder falsch abgestellten Fahrzeugen innerhalb von sechs Stunden.

Dies liegt nicht in der Zuständigkeit der Stadt Erlangen.

Kontaktdaten der Anbieter


Abstellverbotszonen

In Erlangen wurden mit den Anbietern von E-Scooter-Verleihsystemen Bereiche vereinbart, in denen das Abstellen und Ausbringen von Fahrzeugen nicht gestattet ist - die sogenannten Abstellverbotszonen. Als Ausgleich sind Sammelstellen ausgewiesen, an denen das Abstellen von mehr als vier Fahrzeugen erlaubt ist. Zur Wahrung der Verkehrssicherheit und für ein geordnetes Miteinander sind in Erlangen in sensiblen Bereichen sind die Abstellverbotszonen für E-Scooter von Verleihsystemen ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen besondere Gefährdungen für Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer zu erwarten sind oder in denen aus verkehrlicher, denkmalpflegerischer, ökologischer oder stadtgestalterischer Sicht das Abstellen von Elektrokleinstfahrzeugen nicht gestattet ist. Innerhalb dieser Zonen dürfen die Fahrzeuge weder von Nutzenden geparkt noch von den Anbietern ausgebracht werden. Die Bereiche finden sich vor allem in Fußgängerzonen, in denen das Fahren von Elektrokleinstfahrzeugen durch die eKFV und StVO untersagt ist.

Die Abstellverbotszonen umfassen in Erlangen in der Innenstadt unter anderem den Bahnhofsvorplatz, den Schlossgarten, den Altstädter Kirchenplatz, den Schlossplatz, den Hugenottenplatz, den Neustädter Kirchenplatz sowie den Bohlenplatz, den - und den Rathausplatz. Des Weiteren ist auch die Nürnberger Straße bzw. Hauptstraße zwischen dem Rathausplatz bis zur Wasserturm-/ Heuwaagstraße als Abstellverbotszone ausgewiesen. Im restlichen Betriebsgebiet liegt der Fokus der Abstellverbotszonen auf Grün- und Wasserflächen. So fallen unter anderem der Röthelheimpark/Exerzierplatz und die Brucker Lache in die Abstellverbotszonen. Detaillierte Informationen zur Lage der Abstellverbotszonen können der Karte entnommen werden. Die ausgewiesenen Zonen sind als Mindestvorgabe von städtischer Seite zu verstehen und können von den Anbietern individuell ergänzt werden. Innerhalb der Abstellverbotszonen ist es den Nutzenden durch technische Maßnahmen nicht möglich den Ausleihvorgang zu beenden, erst außerhalb der Abstellverbotszonen kann die Rückgabe des E-Scooters erfolgen. Die Gehwege pauschal als Abstellverbotszonen auszuweisen ist nicht möglich, da die Bereiche mithilfe von GPS lediglich auf 5 -10 m genau eingegrenzt werden können.

11.01.2022
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