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Weiterführende Informationen

Bauvoranfrage

Bauvoranfrage

Bei vielen Bauvorhaben gibt es einzelne Punkte, deren Genehmigungsfähigkeit zweifelhaft ist. Vor allen die grundsätzliche Bebaubarkeit eines Grundstückes spielt oft eine entscheidende Rolle. Hier jeweils einen kompletten Bauantrag mit allen erforderlichen Bauplänen einzureichen wäre zu aufwendig und zeitraubend.

In solchen Fällen ist es angebracht einen Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides zu stellen. Nach Art. 71 BayBO kann der Bauherr, noch bevor er einen Bauantrag einreicht, schriftlich einzelne Fragen des Bauvorhabens vorweg entscheiden lassen. Ist der Bauvorbescheid negativ, so ist er im Rahmen des Klageverfahren anfechtbar. Durch einen positiven Vorbescheid erhält der Bauherr Planungssicherheit, da der spätere Bauantrag nicht mehr aus den Gründen abgelehnt werden kann, die bereits Gegenstand der Prüfung bei der Bauvoranfrage waren. Der Vorbescheid gilt in der Regel drei Jahre und kann auf Antrag um jeweils zwei Jahre verlängert werden.

Vorzulegen sind sind mit dem Antrag (amtlicher Vordruck) diejenigen Bauvorlagen, die zur Beurteilung der durch den Vorbescheid zu entscheidenden Fragen des Bauvorhabens erforderlich sind:

  • Amtlicher Lageplan Maßstab 1:1000, darf nicht älter als 6 Monate sein, darüber hinaus: 
  • Bauvorentwurf (z. B. Skizzen)
  • sonstige relevante Unterlagen, die zur Beurteilung der zu entscheidenden Fragen erforderlich sind

Auch bei einer Bauvoranfrage ist grundsätzlich eine Nachbarbeteiligung erforderlich. Hiervon kann mit Antrag abgesehen werden. In diesem Fall hat der Vorbescheid jedoch gegenüber den Nachbarn keine Bindungswirkung, d.h. die Nachbarn könnnen eine spätere Baugenehmigung in vollem Umfang anfechten.

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